Erst gab's Knatsch um die Gründung eines Betriebsrates, dann um die Auszahlung der Januar-Löhne an Gewerkschaftsmitglieder. Jetzt weigert sich die Geschäftsführung, die Löhne und Gehälter an übliche und tarifliche Branchenlöhne anzugleichen. Die Botschaft ist klar: der demokratische Sektor endet scheinbar vor'm Werkstor. Eine Haltung, die die Beschäftigten nicht länger hinnehmen:
„Seit neun Jahren steigen die Kosten für den Lebensunterhalt. Seit neun Jahren bekommen wir Dumpinglöhne für unseren Knochenjob. Unser Lohn liegt deutlich unter den Tariflöhnen für die Baustoff-Branche. Fair geht anders!"