Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz


Luft auf Baustellen soll sauberer werden

Besserer Arbeitsschutz: IG BAU will Kat-Pflicht für Baumaschinen

Vom Presslufthammer bis zur Rüttelplatte: Zweitakter stoßen lebensgefährliches Kohlenmonoxid aus. Die IG BAU will deshalb eine Kat-Pflicht für Baumaschinen.
© IG BAU (R+W)
09.05.2013
Sauberere Baustellen: Vom Presslufthammer bis zum Stromaggregat – die Maschinen auf Baustellen sollen einen Katalysator bekommen. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt. Mit der Kat-Pflicht will die IG BAU den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz verbessern. Ein Bauarbeiter steht ständig im Dunst der Abgase. Er hat keine andere Chance: Er muss das, was eine Rüttelplatte aus dem Auspuff rauspustet, einatmen.  weiterlesen
Gedenkveranstaltung in Stuttgart.
© IG BAU
29.04.2013
In zwei Gottesdiensten (Köln und Stuttgart) gedachte die IG BAU anlässlich des Workers Memorial Day ihrer verunglückten und verstorbenen Kolleginnen und Kollegen. Allein im vergangenen Jahr sind 128 Bauarbeiter auf dem Weg zur und auf der Baustelle gestorben.  weiterlesen
© IG BAU (Paul Schimweg)
Frankfurt am Main, 28.04.2013
Anlässlich des heutigen Internationalen gewerkschaftlichen Gedenktags für verstorbene und verunglückte Beschäftigte (Workers Memorial Day) erinnert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Politik und Arbeitgeber an ihre Verantwortung für Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer.  weiterlesen
© Paul-Georg Meister / www.pixelio.de
26.04.2013
In den IG BAU-Branchen Bau, und Land- und Forstwirtschaft besteht ein besonders hohes Unfall- und Krankheitsrisiko. Trotz des Engagements der IG BAU für die Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sterben immer noch zu viele Menschen in Folge ihrer Arbeit. Anlässlich des Gedenktags für verstorbene und verunglückte Arbeiter findet ein ökumenischer Gedenkgottesdienst statt:  weiterlesen
14.04.2013
In Deutschland ist vieles geregelt. Auch der Arbeits- und Gesundheitsschutz. Dennoch passieren nach wie vor zu viele Unfälle, fallen immer mehr Beschäftigte aufgrund psychischer Erkrankungen aus. In ihrer aktuellen Ausgabe befasst sich die IG BAU-Mitgliederzeitschrift ausführlich mit diesem Thema. Und ruft dazu auf, an den IG BAU-Gedenkveranstaltungen anlässlich des Workers Memorial Day (28. April) in Köln oder Stuttgart teilzunemen.  weiterlesen
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30.03.2013
Schnell noch das schwere Werkstück zur Werkbank getragen oder den Zementsack vom Transporter gehoben. Ob am Bau, im Handwerk oder in der Produktion - noch immer müssen viele Beschäftigte bei der Arbeit schwere Lasten bewegen. Sind Bewegungen oder der Umgang mit Lasten zu einseitig und extrem, können dabei hohe Belastungen für Rücken und Gelenke entstehen.  weiterlesen
12.02.2013
Absturzunfälle auf Baustellen kommer nach wie vor viel zu häufig vor. Sicherere und bessere Arbeitsbedingungen regelt seit November die neue Technische Regel für Arbeitsstätten „ASR A 2.1 „Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen“. Was dahinter steckt? Darüber informiert der Arbeitskreis AGUS Rhein/Main.  weiterlesen
04.02.2013
Über 40 Prozent der Berufstätigen klagen über Stress am Arbeitsplatz. Der "Stressreport 2012" der Buneesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) belegt zudem, dass sich jede/r Fünfte überfordert fühlt. Für die Gewerkschaften bestätigt das ihre Forderung nach einer Anti-Stress-Verordnung. Auch eshalb, weil eine Vereinbarung von DGB, Arbeitgeberverbänden (BDA) und Bundesarbeitsministerium zum Thema am Widerstand der Arbeitgeber gescheitert ist.  weiterlesen
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30.01.2013
Bauberufe sind auch psychisch hinsichtlich vieler Aspekte belastender als viele andere Berufe. Das bestätigt der aktuell veröffentlichte „Stressreport 2012“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Nachfolgend einige wichtige Aussagen des „Stressreports 2012“, die besondere Belastungen bei den Bauberufen verdeutlichen:  weiterlesen
© Gerd Altmann / www.pixelio.de
29.01.2013
Die geplante Unterzeichnung einer gemeinsamen "Erklärung zur psychischen Gesundheit bei der Arbeit" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist vorerst gescheitert.  weiterlesen
24.01.2013
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Ergebnisse der Sonderauswertung „Psycho-Stress am Arbeitsplatz“ des DGB-Index Gute Arbeit vorgestellt. Danach sehen sich 56 Prozent der knapp 5.000 bundesweit befragten Beschäftigten einer starken oder sehr starken Arbeitshetze ausgesetzt. Dies ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von vier Prozentpunkten.  weiterlesen
23.01.2013
Die Lärmbelastung von Estrichlegern, Bauwerksmechanikern für Abbruch und Betontrenntechnik, Rohrleitungsbauern, Malern und Lüftungsbauern sind Thema eines neuen IFA-Reports aus der Reihe "Lärmbelastung an Baustellenarbeitsplätzen". Mit diesem Report, dem achten in der Reihe „Lärmbelastung an Baustellenarbeitsplätzen“, werden sechs weitere Berufsbilder vorgestellt. Es handelt sich dabei um Estrichleger, Steinmetze, Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontrenntechnik bei Abbrucharbeiten, Rohrleitungsbauer, Maler und Lüftungsbauer.  weiterlesen
16.11.2012
Das Bildungsprogramm des Instituts für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG) für 2013 ist erschienen. Es beinhaltet Seminar-Angebote für Präventionsexperten der Unfallversicherungsträger, für Fachkräfte im Arbeitsschutz sowie für Trainer und Dozenten. Zur online-Version des Seminarprogramms 2013 des IAG.  weiterlesen

Fortschritt durch Gewerkschaften

Ohne Gewerkschaften wäre es um den Arbeits- und Gesundheitsschutz schlecht bestellt

19.10.2012
Die Ursachen der "Staublunge" sind seit Langem bekannt: Dass zwischen dieser Krankheit und den Arbeitsbedingungen im Kohlebergbau ein Zusammenhang besteht, sei bereits 1831 festgestellt worden, schreiben der Würzburger Ökonom Alejandro Donado und Professor Klaus Wälde von der Universität Mainz. Doch die USA hätten erst 1969 gesetzliche Vorschriften zum Schutz der Bergarbeiter verabschiedet - deutlich später als in Deutschland und nach politischem Druck von Gewerkschaften.  weiterlesen

Für weniger Stauberkrankungen am Bau

Gemeinsame Initiative von Bauverbänden und staatlichen Stellen

Anerkannte Fälle und Tote durch Silikosen, Siliko-Tuberkulosen und quarzbedingte Lungenkrebserkrankungen bei der BG BAU  © BG BAU
09.10.2012
Jährlich sterben zwischen 20 und 40 Beschäftigte der Bauwirtschaft an Quarzstaub bedingtem Lungenkrebs sowie an Silikose und Siliko-Tuberkulose. Und jedes Jahr registriert die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) 60 bis 80 neue Erkrankungsfälle. Die erst kürzlich ermittelten Zahlen machen den dringenden Handlungsbedarf deutlich.  weiterlesen
© DGUV
08.10.2012
Fehlende Absprachen könnten einer der Gründe dafür sein, warum viele Menschen auch am Feierabend dienstlich erreichbar sind. Diesen Schluss legt eine Untersuchung des Instituts für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG) in Dresden nahe.  weiterlesen
04.10.2012
Gute Nachrichten aus Kanada: Im Verlauf einer außergewöhnlichen und dramatischen Abfolge von Ereignissen hat die kanadische Regierung verkündet, dass sie sich nicht mehr der Aufnahme von Chrysotilasbest in die Liste gefährlicher Stoffe gemäß der Rotterdamer Konvention widersetzen werde. Kanadas Industrieminister Christian Paradis, einer der überzeugtesten Verfechter der Asbestindustrie verkündete dies in seinem Wahlkreis Thetford Mines.  weiterlesen
17.09.2012
Die BG BAU stellt für Kleinbetriebe verschiedener Gewerbe Handlungshilfen zur Verfügung, mit denen sie die Gefährdungsbeurteilung dokumentieren und erstellen können. Sie umfassen häufig auftretende Gefährdungen aus Tätigkeitsbereichen, bei denen erfahrungsgemäß viele und meist schwere Unfälle geschehen. Zum Download geht es hier. 

Fachveranstaltung "Vom Problem zur Lösung"

12. und 13. Oktober 2012 in der DGUV-Akademie Dresden

© BG BAU/IFA
20.08.2012
Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) und das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) laden ein zur Fachveranstaltung "Vom Problem zur Lösung". Es geht um Arbeitsschutz in all' seinen Facetten. Dazu gibt es Informationen zu persönlichen Schutzausrüstungen und technischen Schutzmaßnahmen.  weiterlesen
Ein absolutes Muss: Schutzkleidung beim Sanieren von Häusern mit Asbest-Gefahr<br />© IG BAU (R+W, Petra Berger)
08.08.2012
Gefährliches Erbe: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt ruft private Bauherren und Baubeschäftigte zu erhöhter Vorsicht bei Abbruch- und Renovierungsarbeiten auf. Angesichts der zunehmenden Zahl von Altbausanierungen wird die Gesundheitsgefährdung durch Asbeststaub auf dem heimischen Wohnungsmarkt wieder akut.  weiterlesen
© DGUV
26.07.2012
Jemanden auf eine mögliche Alkohol- oder Drogensucht anzusprechen ist schwierig. Helfen können hierbei konkrete Verhaltensrichtlinien in Form einer Betriebsvereinbarung. Die neue Ausgabe der Zeitschrift "DGUV Arbeit und Gesundheit" stellt weitere Strategien für den Umgang mit Sucht am Arbeitsplatz vor.  weiterlesen

Bauunternehmen sollen Bagger mit Rußfiltern nachrüsten

Bauarbeiter haben doppelt so hohes Krebsrisiko durch Dieselruß

© IG BAU (R+W, Petra Berger)
13.07.2012
Die „Dieselrösser vom Bau“ sollen weniger Dreck rauspusten: Egal, ob Bagger, Radlader oder Walzen – Baumaschinen sollen sauberer werden. Die IG BAU fordert, Rußfilter zur Pflicht zu machen. An die Bauunternehmen appelliert die Gewerkschaft, ihre Maschinen schon jetzt freiwillig mit Partikelfiltern nachzurüsten. Dies würde den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz erheblich verbessern. Bauarbeiter stehen ständig im ‚Dieselabgas-Dunst’. Sie haben keine andere Chance. Sie müssen den Dieselruß, den Baumaschinen aus dem Auspuff pusten, einatmen.  weiterlesen

Das Kreuz mit dem Knie

Knien und Hocken beanspruchen die Kniegelenke stärker als gedacht

© Fersing / www.pixelio.de
05.07.2012
Ob Fliesenleger, Installateur oder Dachdecker - in vielen Berufen wird regelmäßig im Knien oder Hocken gearbeitet. Dass kniebelastende Haltungen eigentlich immer mit starker oder gar extremer Beugung des Kniegelenks verbunden sind und damit das Kniegelenk stärker beanspruchen als bisher angenommen, belegt eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA).  weiterlesen
© Ich-und-Du / www.pixelio.de
23.06.2012
Offlinezeiten sind wichtig für das seelische und körperliche Wohlbefinden. Darauf weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über Handy-Stress am Feierabend hin. Das gilt im Übrigen nicht nur für die Freizeit, sondern auch für die Arbeit, wenn komplexe Aufgaben erfüllt werden müssten. Häufige Unterbrechungen beeinträchtigen sowohl die Arbeitszufriedenheit als auch die Produktivität.  weiterlesen

Mehr Gesundheitsschutz für Bauarbeiter: IG BAU und Deutsche Umwelthilfe fordern Filterpflicht für Baumaschinen

Dieselabgase auf Baustellen verdoppeln Krebsrisiko der Beschäftigten und gefährden Anwohner – Gewerkschaft und Umweltschutzorganisation fordern Änderung der gesetzlichen Regelungen zum Schutz von Gesundheit und Klima

© DUH
Berlin, 06.06.2012
Dieselabgase auf deutschen Baustellen gefährden täglich tausende Beschäftigte und Anwohner. Aus diesem Grund forderten die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) gestern (5.6.2012) auf einem Fachforum im Rahmen der Woche der Umwelt eine flächendeckende Filterpflicht für dieselbetriebene Baugeräte.  weiterlesen
28.05.2012
Beruflich verursachte Krebserkrankungen, die in den Jahren 1978 bis 2010 von den gewerblichen Berufsgenossenschaften als Berufskrankheit anerkannt wurden, stellt die aktuelle Auflage der gleichnamigen Broschüre dar. Sie stellt die Art der Berufskrankheit, verursachende Stoffe und die gefährdenden Berufe zusammen. Zum Download und zur Bestellung der Broschüre. 
30.04.2012
Am Freitag, 28. April, war der Internationale Arbeitergedenktag, und auf der ganzen Welt organisierten Gewerkschaften Kundgebungen und Protestmärsche gegen gefährliche Bedingungen am Arbeitsplatz. Auch die IG BAU gedachte der Opfer.  weiterlesen

Eternit auf der Anklagebank

Turiner Gericht verhängt hohe Freiheitsstrafen

13.02.2012
Die globalen Asbestindustriemagnaten Stephan Schmidheiny und Baron Louis de Cartier de Marchienne wurden wegen ihrer Beteiligung am Asbesttod Tausender Italiener schuldig gesprochen. Sie wurden heute zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt. Die drei Richter des Turiner Gerichts verhängten Geldstrafen in mehrfacher Millionenhöhe gegen die Angeklagten. Asbestopfer aus Italien, Frankreich und Belgien verfolgten aufmerksam das Gerichtsurteil in dem gemeinhin als „der große Asbestprozess“ bezeichneten Verfahren. Das Turiner Gericht verkündete das Urteil in dem Strafprozess der italienischen Ankläger gegen die vom schweizerischen und vom belgischen Eternit-Konzern beschäftigten Führungskräfte.  weiterlesen
18.01.2012
Geldstrafe für den belgischen Asbestproduzenten Eternit. Ein Gericht in Brüssel verurteilte den Konzern Ende November zu einer Zahlung in Höhe von 250.000 Euro an die Familie einer im Jahr 2000 an Krebs verstorbenen Frau. Laut Presseberichten war der Zivilprozess für Belgien der erste seiner Art.  weiterlesen
13.09.2010
Mehr als 50 Profis vom Bau sind hoch konzentriert bei der Sache. Nach einer ersten Portion Theorie gibt es praktische Übungen und Unterweisungen am Bagger. So lernen die erfahrenen Maschinenführer die neuen Sicherheitssystem kennen, probieren ihre Wirksamkeit im praktischen Einsatz aus. Immer wieder ereignen sich bei der Arbeit am Bau schwere, oft tödliche Unfälle. Herkömmliche Warnsysteme werden im Baulärm oft nicht gehört.  weiterlesen
20.02.2010
Änderungen im Regelwerk bezüglich Asbest und deren Umsetzung in der TRGS 517 erläutert ein Artikel mit Beteiligung des Instituts für Arbeitsschutz der DGUV (IFA). Die Veröffentlichung beschreibt die Vorgehensweise bei der Gefährdungsanalyse und listet Ergebnisse bisheriger Ermittlungen der Asbestfaserexposition in den Bereichen Steinbrüche, Asphaltmischanlagen und Kaltfräsen von Verkehrsflächen auf.  weiterlesen

Neue Krankheit durch altes Gift - Asbest

Asbest-Kontrollen: Note Mangelhaft

Asbest - Der unsichtbare Killer- &amp;copy; Grundstein
05.07.2009
Die staatlichen Asbest-Kontrollen auf Baustellen sind zunehmend mangelhaft. Das kritisiert die IG BAU gegenüber dem ARD-Magazin Panorama. IG BAU-Arbeitsschutzexperte Gerd Citrich bezeichnete es als skandalös, "dass sich die Bundesländer immer mehr aus der Verantwortung des Arbeitsschutzes zurückziehen. Asbest ist eine tödliche Gefahr."  weiterlesen

Von Kollegen für Kollegen

Arbeitshilfen Arbeitsschutz "Leitern auf Baustellen" und "Lärm"

© DGUV
12.05.2009
Kurz und prägnant sind sie, die Arbeitshilfen für Betriebsräte, Poliere und IG BAU-Mitglieder. Im Bezirksverband Rhein-Main entstehen im Arbeitskreis „Arbeits- und Gesundheitsschutz“ (AGUS) Informationsbausteine, die auch als PowerPoint-Präsentation funktionieren. Eine Handvoll Kollegen, die in ihrer beruflichen Praxis als Arbeitsschützer unterwegs sind, tragen Informationen zusammen.  weiterlesen
Brüssel, 12.09.2008
„Asbestfasern können Krebs auslösen, das ist keine neue Erkenntnis, aber auch in der Landwirtschaft immer noch ein häufig unterschätztes Risiko“, so Hans-Joachim Wilms, Stellvertretender Bundesvorsitzender der IG Bauen-Agrar-Umwelt am Rande der Sitzung des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses in Brüssel.
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Die vergessene Gefahr: Asbest

In Altbauten lauert gefährlicher Baustoff

10.09.2008
Gesundheitsrisiko beim Abriss-Job: Die BAU-Gewerkschaft warnt davor, bei Abrissarbeiten die Asbest-Gefahr aus den Augen zu verlieren. Gerade der so genannte Spritzasbest wurde bis zu seinem Verbot massenhaft eingesetzt. Jetzt werden viele der betroffenen Gebäude abgerissen oder umgebaut. Da lauert eine vergessene Gefahr auf die Beschäftigten.  weiterlesen
16.05.2008
Wegen fahrlässiger Umweltgefährdung hat das Amtsgericht Frankfurt am Donnerstag, 15. Mai, drei Dachdecker verurteilt. Die drei Männer hatten bei der Sanierung eines Wohnblocks rund 40 Tonnen asbesthaltige Dachschindeln ohne besondere Schutzvorkehrungen abgedeckt. Dabei bestand die Gefahr der Freisetzung des krebserregenden Stoffs. Vor Gericht legten die Angeklagten Geständnisse ab und bedauerten ihr Vorgehen. Die Urteile fielen mit Geldbußen und -strafen bis zu 3.600 Euro recht mild aus. Gegen einen vierten Beschäftigten der Firma wird weiterverhandelt. (Quelle: hr-text) 
21.02.2008
Die Argumente der Industrie für die weitere Vermarktung von Chrysotilasbest entbehren jeder Grundlage. Sie wiederholt immer wieder drei grundlegende Punkte sowie eine vierte Begründung für die Förderung der Verwendung von Asbestzementerzeugnissen weltweit. Die Bau- und Holzarbeiter Internationale hat sich mit diesen Position auseinandergesetzt und kommt zu eindeutigen Ergebnissen.  weiterlesen

Die Herren des weissen Staubs kehren zurück

Asbest-Lobby will drohendes Verbot verhindern

Asbest - Der unsichtbare Killer- &copy; Grundstein
15.02.2008
Asbest schadet nicht der Gesundheit. Diese Meinung vertritt die Internationale Asbestarbeitergewerkschaft Chrysotil. Dem Gewerkschaftsbund Bau- und Holzarbeiter Internationale stösst das sauer auf, er fordert endgültig ein weltweites Verbot der giftigen Faser. Die Provokation war perfekt: Als sich letzte Woche achtzig Delegierte des Gewerkschaftsbundes Bau- und Holzarbeiter Internationale (BHI) in Wien trafen, um ihre Kampagne für ein weltweites Asbestverbot voranzutreiben, tagten zugleich im selben Konferenzzentrum abtrünnige GewerkschafterInnen - mit dem exakt entgegengesetzten Ziel.  weiterlesen

Wiesehügel: Asbest gehört auf Tagesordnung aller Regierungen

Internationale Asbest-Konferenz - 100.000 Tote jährlich durch Asbest

&copy; BHI - Bau- und Holzarbeiter Internationale
Wien, 07.02.2008
Rund 80 TeilnehmerInnen, GewerkschafterInnen aus dem Bau- und Holzbereich aus 36 Ländern, diskutieren in Wien, wie ein weltweites Verbot aller Formen von Asbest durchgesetzt werden kann. Klaus Wiesehügel, Präsident der Bau- und Holzarbeiter-Internationale (BHI), fand in seiner Begrüßungsrede deutliche Worte: "Asbest gehört auf die Tagesordnung aller Regierungen. Denn die Folgen von Asbest-Exposition sind viel ernster, als noch vor wenigen Jahren gedacht wurde."  weiterlesen

Asbest-Produkte und Informationen über Asbest im www

„asbestos“, das griechische Wort für unvergänglich

&copy; ISSA
26.06.2007
Asbestprodukte sind zum Beispiel:
Trinkwasserleitungen, Filter für Obstsäfte, Wein und Bier, Gasmaskenfilter, Toaster und Nachtspeicheröfen, Haartrockner, Kamine und Öfen, Schutzanzüge für Stahlarbeiter und Feuerwehrleute, Bremsbeläge und Kupplungen, Dachziegel, Dichtungen (vom Ofenrohr bis zum Raketentriebwerk), Dochte, Durchlauferhitzer, Fackeln, Fassadenverkleidungen, Heizplatten, Isoliermassen, Katzenstreu,  weiterlesen

Asbest - Der unsichtbare Killer

Jedes Jahr mehr als 10.000 Asbest-Tote in Europa

Asbest - Der unsichtbare Killer- &copy; Grundstein
26.06.2007
Vieles in diesem Artikel klingt unglaublich – und ist doch brutale Realität: Asbest ist der größte industrielle Killer der Welt. In Deutschland starben daran im Jahr 2005 offiziell 1540 Menschen. Mehr als 10.000 Tote sind es jedes Jahr in Europa, weltweit mindestens 100.000 Menschenleben.  weiterlesen
&copy; HVBG
13.03.2006
Berlin, März 2006 - Die Bau- und Holzarbeiterinternationale will am 28. April, dem „internationalen Arbeitergedenktag“, die Regierungen und Arbeitgeber von der Notwendigkeit eines kompletten Asbestverbots überzeugen. Alle fünf Minuten sterbe nach Angaben der Organisation ein Mensch an den Folgen von Asbestbelastung.  weiterlesen
Gerd Citrich: Meine Baustelle die Baustelle.“
25.12.2005
Die IG BAU kämpft vor Ort für den Erhalt meiner Arbeitskraft und steht an meiner Seite. Das wollen wir den Kollegen auf der Baustelle vermitteln“, bekräftigte der IG BAU-Bundesvorsitzende Klaus Wiesehügel unter Beifall auf dem 19. Ordentlichen Gewerkschaftstag im Oktober 2005 in Bonn.  weiterlesen
&copy; imago
23.12.2005
Starke Männer kennen keinen Schmerz, und jeder ist gern ein Draufgänger vor dem Herrn. Aber es ist die eigene Haut und die eigene Arbeitskraft, die man zu Marke trägt. Deshalb kämpft die IG BAU für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit.  weiterlesen
&copy; Benjamin Pütter AGEH / Misereor
10.09.2005
„Xertifix“ heißt das neue Siegel, das für sauber produzierte Grabsteine und Steinimporte aus Indien bürgt.Das Siegel wird von dem gemeinnützigen Verein Xertifix-Deutschland vergeben, der am 1. Juli 2005 in Köln gegründet wurde. Auch die IG Bauen-Agrar-Umwelt zählt zu den Mitgliedern.  weiterlesen

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