
© IG BAU (Dieter Marzahn)
So wollen die Teams beispielsweise Schwerpunktbaustellen festlegen, die dann regelmäßig betreut werden. Gleichzeitig sollen andere Teams nach neuen, interessanten Baustellen Ausschau halten.
Nach der Strukturreform der IG BAU, die die Führung der Bezirksverbände stärker in die Hände ehrenamtliche Kollegen und Kolleginnen legte, haben sich in Berlin Kollegen und Kolleginnen zusammen getan um die Betreuung der Kollegen und Kolleginnen auf den Bau- und Arbeitsstellen sicherzustellen. Aus diesen Anfängen entwickelte sich der Arbeitskreis Baubetreuung in Berlin.
Heute ist klar: diese Arbeit hat sich gelohnt. Die direkte Ansprache der Kollegen auf den Baustellen hat das Vertrauen in die IG BAU gestärkt. Das lässt sich in der Mitgliederentwicklung in der Region Berlin-Brandenburg und hier besonders im Bezirksverband Berlin deutlich ablesen. Die Zahlen sind positiven, die Mitglieder der IG BAU sind mehr geworden.
Die Weiterbildung der Kollegen und Kolleginnen war ein weiteres Thema der Klausurtagung, hatte sich doch bei manchen Nachfragen der Kollegen auf den Baustellen Defizite im Wissen gezeigt. Hier soll künftig gegengesteuert werden. Ein Newsletter für die Mitglieder im Arbeitskreis soll dazu beitragen, die Kolleginnen und Kollegen mit aktuellen Informationen rund um die IG BAU zu versorgen.
Bettina Domer vom DGB-Bezirk Berlin-Brandenburg stellte dem Arbeitskreis das Projekt
Berliner Bündnis gegen Menschenhandel zum Zwecke der Arbeitsausbeutung“ vor, das vom Bundesministerium für Arbeit und von der EU gefördert wird. Ziel des Projektes ist es, Organisationen, Institutionen und Berufsgruppen zu sensibilisieren, die mit Betroffenen von Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung in Kontakt kommen können.
Mehr Infos dazu unter www.gegen-menschenhandel.de
Im Bild von rechts nach links: Jürgen Hausotter, Vorsitzender des Arbeitskreises, Bettina Domer (DGB), Erhard Strobel stellvertr. AK-Vorsitzender
Ein Beitrag unseres Kollegen Dieter Marzahn.