Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz


Dann klappt's auch mit dem Sommer


© Verena N. / www.pixelio.de
21.07.2014
Sommer, Hitze, Sonnenschein. Traumwetter, das schnell zum gesundheitlichen Albtraum werden kann. Besonders dann, wenn Mann oder Frau sich nicht auf der Liegewiese des Schwimmbads aalen darf, sondern arbeiten muss. Wer seine Tätigkeit im Freien verrichtet, sollte sich unbedingt gegen Hitze und UV-Strahlen schützen. Doch das ist nicht allein Sache des Arbeitnehmers.

Unternehmen müssen entsprechend vorsorgen und reagieren. Dies schreibt das Arbeitsschutzgesetz vor.

Aber auch die Beschäftigten müssen nach ihren Möglichkeiten für ihre Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sorgen. Besonders wenn die Temperaturen in die Höhe schnellen und die Sonne vom Himmel knallt. So ist Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30 sinnvoll, ersetzt aber nicht eine luftdurchlässige Kleidung, die den Körper bedeckt und damit schützt. Als Schutz für die Augen sind Sonnenbrillen mit seitlicher Abdeckung zu empfehlen. Nicht vergessen: Den Kopf schützen. Wer nicht sowieso einen Helm trägt, sollte eine Kopfbedeckung mit breitem Rand und Schirm sowie Nackenschutz nutzen.

Erreichen die Temperaturen 30 Grad und mehr, heißt es: viel trinken. Mineralwasser, Tee oder Fruchtschorle sind geeignete Durstlöscher. Denn wer körperlich schuftet, schwitzt an heißen Tagen bis zu fünf Liter pro Arbeitsschicht aus. Diesen Flüssigkeitsverlust gilt es unbedingt auszugleichen.

Wenn möglich, sollten besonders schwere Arbeiten in den Frühstunden verrichtet werden, und bei steigenden Temperaturen sind pro Stunde fünf bis zehn Minuten Pause sinnvoll. Darüber hinausmacht es bei manchen Tätigkeiten Sinn, Schirme, Zelte oder spezielle Segel einzusetzen, die Schatten spenden.

Für Arbeitsbereiche im Inneren von Bauwerken ist gute Belüftung wichtig, und bei dauerhaften Aufenthalten in Baumaschinen, Lkw und Baggern sollten Klimaanlagen genutzt werden.

Wer sich an diese Regeln hält, dem kann das Sommer-Traumwetter bei der Arbeit nicht so viel anhaben.

Ein Beitrag unserer Kollegin Christiane Nölle in der IG BAU-Mitgliederzeitschrift "Der Grundstein/Der Säemann", Ausgabe 7-8/2014.