Kampagne Impulse für den Wohnungsbau


Die Preisspirale ist "staatlich gemacht"

IG BAU-Bundesvorsitzender Robert Feiger: "Wir brauchen weniger Vorschriften und mehr steuerliche Förderung für Bauherren."
IG BAU-Bundesvorsitzender Robert Feiger: "Wir brauchen weniger Vorschriften und mehr steuerliche Förderung für Bauherren." © WPD
23.04.2015
Wohnen droht zum Luxus für Gutbetuchte zu werden. Normal- und erst Recht Geringverdiener finden in Ballungsräumen keine bezahlbaren Wohnungen mehr. Grund: Bund, Länder und Kommunen haben den Wohnungsbau in den vergangenen Jahren durch Gesetze, Verordnungen, Auflagen, Steuern und Materialanforderungen enorm verteuert. Deshalb fordert die IG BAU im Schulterschluss mit Mieterbund und Verbänden der Bauwirtschaft staatliche Anreize, damit mehr günstige Wohnungen entstehen und der soziale Wohnungsbau wiederbelebt wird.

„Um fast 40 Prozent hat sich der Bau von Mehrfamilienhäusern seit dem Jahr 2000 verteuert. Grund sind auch die vielen Vorschriften, die inzwischen beachtet werden müssen“, sagte Robert Feiger anlässlich des Wohnungsbau-Tags in Berlin. „Bund, Länder und Kommunen müssen schnell handeln. Wir brauchen weniger Vorschriften und mehr steuerliche Förderung für Bauherren, damit sie in bezahlbaren Wohnraum investieren.“

An Bundesbauministerin Barbara Hendricks überreichte das Verbändebündnis Wohnungsbau auf der Veranstaltung die aktuelle Studie „Kostentreiber für den Wohnungsbau“.

Die Untersuchung weist auf der Basis eines Muster-Mehrfamilienhauses nach, dass die Neubau-Kosten pro Quadratmeter Wohnfläche kon
kret von 2.209 Euro im Jahr 2000 auf 3.080 Euro im vergangenen Jahr gestiegen sind.

IG BAU-Bundesvorsitzender Robert Feiger (Dritter von links) im Gespräch mit Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

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