Ehrenamt: Wir sind die IG BAU


Harry Gosch, 22, arbeitslos, Bezirksjugendvorsitzender IG BAU Hamburg

Mehr als Rechtsschutz


03.06.2012
„Ehrenamt schön und gut. Man darf aber nicht nur an die Gremienarbeit denken. Wichtig ist, dass überall in den Betrieben und auf den Baustellen Leute sind, die bei Bedarf auch mal bei einer punktuellen Aktion mitmachen. Dann wachsen diese Kollegen vielleicht auch in ein längerfristiges Engagement hinein.

Das ist keine Pflicht, sondern eine Frage der Motivation.

Meine erste gewerkschaftliche Aktion war die Teilnahme an der Bundesjugendkonferenz. Das hat Spaß gemacht, mal zu sehen, was machen die da eigentlich? Und da habe ich schnell gemerkt, die reißen sich auf Deutsch den Arsch auf, damit es den Azubis gut geht.

In der IG BAU kann jeder seine Meinung einbringen und gemeinsam mit anderen planen, was gemacht wird. Das finde ich sehr gut. Die Gewerkschaft ist doch so was wie der letzte Rückhalt für uns Arbeitnehmer - mehr als nur ein Rechtsschutzverein.“