Gemeinsam mit Umweltschutzverbänden setzt sich die IG BAU für eine zügige Energiewende hin zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz ein. Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, und Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbundes Deutschland, mahnten in der Diskussion mit Klaus Wiesehügel gemeinsam mutige Entscheidungen an, um die Energiewende voranzubringen. In der Energiewende steckt viel Potenzial für qualifizierte Arbeitsplätze, zum Beispiel bei der energetischen Gebäudesanierung aber auch bei der Installation und Wartung von erneuerbaren Energien.
IG BAU fordert stärkere Anstrengungen beim Klimaschutz und der Energiewende
Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner erhält von Sabine Katzsche-Döring, stellvertretende Bezirksvorsitzende der IG BAU Ostwestfalen-Lippe, eine nach sozialen und ökologischen Gesichtspunkten ausgewählte Aktionstasche
© IG BAU (R+W, Petra Berger)
Die IG BAU zeigt außerdem, dass sie den Klimaschutz in ihrer eigenen Einkaufspolitik ernst nimmt. Seit mehreren Jahren bezieht sie ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien. Gemeinsam mit dem PECO-Institut präsentierte sie auf der Woche der Umwelt das Projekt „Solidarisch Einkaufen & "müllvermeidendes Büro". Die teilnehmenden IG BAU-Einrichtungen richten die Beschaffung von Lebensmitteln und Aktionsmaterialien immer stärker an ökologischen und sozialen Kriterien aus.
Landsleute unter sich: Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner am IG BAU-Stand mit Axel Pürkner, IG BAU-Bezirksvorsitzender Oberbayern
© IG BAU (R+W, Petra Berger)
Es geht dabei um eine bessere Umsetzung der sozialen und ökologischen Standards in der eigenen Beschaffung. Damit ist ein Modell für ein verantwortungsvolles Einkaufsverhalten von Arbeitnehmerorganisationen entstanden.
Gleichzeitig wird das Interesse am fairen Konsum bei den Mitarbeitern, Mitgliedern und deren Familien gefördert. Zum Projekt gehört sowohl die Umsetzung von neuen Einkaufspraktiken in den teilnehmenden Einrichtungen, aber auch Maßnahmen zur Müllvermeidung, Energieeinsparung, verantwortungsvollem Umgang mit Büromaterial und Wohlfühlen am Arbeitsplatz.
Das Projekt folgt dem Motto "müllvermeidendes Büro". Das Peco-Institut berät, begleitet und schult die Partnereinrichtungen während der 3jährigen Projektdauer.
Ein Beitrag mit Material unseres Kollegen Fritz Heil.