Tarife


Industrielle Dienstleistungen: Tarifgespräche bei Xervon GmbH vertagt

06.07.2012
Erfolgloser Start der Tarifgespräche für die Beschäftigten der Xervon GmbH. Die Arbeitgeber machten kein zufriedenstellendes Angebot, sodass die Gespräche auf den 16. Juli vertagt wurden.

Die IG BAU-Tarifkommission hat die Arbeitgeberseite aufgefordert, die Beschäftigten an der zurückliegenden Produktivitätssteigerung zu beteiligen, die in 2012 stetig steigende Inflationsrate (derzeit 2,3 Prozent) auszugleichen und eine gerechte Lohn- und Gehaltserhöhung an die Beschäftigten weiterzugeben. Die Forderung von 6,7 Prozent mehr Lohn und Gehalt für den Zeitraum vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2013 hat deshalb nach wie vor Bestand.

Die Arbeitgeberseite teilte mit, dass es derzeit keinen Verteilungsspielraum für Entgelterhöhungen gäbe. Die derzeitigen Umsatzsteigerungen von zwölf Prozent führten zu keinem positiven Ergebnis, sodass die betriebswirtschaftliche Situation im Unternehmen derzeit sehr schwierig sei. Dieses sei nicht nur dem Management geschuldet, auch die Beschäftigten trügen eine Mitschuld an dieser Misere, so die Arbeitgeberseite. Die Entgeltsteigerungen in den vergangenen Jahren waren ihrer Meinung nach definitiv zu hoch, sodass man sich in dieser Entgeltverhandlung über eine Absenkung der Gehaltstabellen für neu eingestellte Arbeitnehmer beschäftigen müsse. Den bereits beschäftigten Arbeitnehmern wolle man jedoch einen Besitzstand auf das erreichte Entgelt gewähren.

Die Verhandlungen wurden ergebnislos auf den 16. Juli vertagt.

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