IG BAU - die tun was!


Junge BAU OWL mischt sich ein und mischt mit

Auf dem Weihnachtsmarkt in Bielefeld für Arbeitssicherheit geworben
Auf dem Weihnachtsmarkt in Bielefeld für Arbeitssicherheit geworben © Nora Wingenfeld
24.03.2016
Seit Frühjahr 2015 treffen sich aktive Mitglieder der Jungen BAU in Ostwestfalen-Lippe (OWL). Sie machen sich fit und mischen sich ein. Ob Tarifverträge oder Arbeitsbedingungen, ob politische Aktionen oder die Teilnahme am Sunrise-Festival der IG BAU, die Junge BAU OWL macht es sich zum Thema und ist dabei.

Mit nachfolgendem Bericht zieht die Junge BAU Resümee über ihr erstes Jahr und gibt Ausblick auf 2016.

Zu Beginn der Treffen setzten sich die jungen Mitglieder mit einem Gewerkschaftssekretär zusammen und machten sich mit Tarifverträgen vertraut. Mit steigender Teilnehmerzahl wurde zunehmend politisch gearbeitet.

Aktive, die bisher nur sporadisch bei den Treffen waren, kommen jetzt regelmäßig. Bei der Kundgebung am 1. Mai in Dortmund wurden Kontakte zu jungen Aktiven aus den Beziksverbänden Bochum-Dortmund (BoDo) und Emscher-Lippe-Aa (ELA) geknüpft.

Im Sommer 2015 hat sich die Junge BAU OWL dem Bielefelder Bündnis gegen Rechts angeschlossen. Die antifaschistische und antirassistische Arbeit wurde zu einem wichtigen Schwerpunkt für die Junge BAU. Die Aktiven machten sich inhaltlich fit, besuchten Seminare und beteiligten sich eigenständig an unterschiedlichsten Aktionen. Zu den Themen Flüchtlingssituation und sozialer Wohnungsbau wurde im November ein Transparent gefertigt und an einem leerstehenden Bielefelder Haus befestigt.

Ein Höhepunkt war die Bildungsfahrt der Jungen BAU Westfalen zur niederländischen Gewerkschaft FNV Bouw nach Amsterdam. Kontakte knüpfen, sich über die aktuelle Arbeit austauschen, einander kennenlernen und gemeinsame Aktionen verabreden, so sieht internationale Gewerkschaftsarbeit aus. Weiterbildung im Bereich der jüdischen Geschichte in Deutschland und in Europa und der deutsch-niederländischen Geschichte verbessern das gegenseitige Verständnis.

Die Vernetzung mit anderen jungen GewerkschafterInnen in Westfalen und die gemeinsame Fahrt und Vorbereitung der Demo gegen TTIP/CETA nach Berlin stärken die Gruppe.

Um auf die zum Teil katastrophalen Bedingungen auf den Baustellen aufmerksam zu machen, wurde eine Aktion zur Arbeitssicherheit am Bielefelder Weihnachtsmarkt durchgeführt.

Alle bringen ihre unterschiedlichen Ideen und Wünsche, ihre Interessensschwerpunkte und Bedürfnisse ein, das wirkt idenditätsstiftend und steigert die Verbindlichkeit.

Im Februar 2016 wurde der Bezirksjugendvorstand OWL gegründet und Kontakt zur Jungen BAU auf Bundesebene aufgenommen.

Schwerpunkte für 2016 werden die Arbeit gegen Rechts und für Flüchtlinge sowie die Tarifrunde Bauhauptgewerbe sein. Es soll Aktionen unter dem Motto "Faire Arbeit. Jetzt!" geben und neue Mitglieder geworben und passive Mitglieder aktiviert werden.

Mit der DGB-Jugend ist eine Aktion zum Thema TTIP/CETA am 1. Mai in Bielefeld verabredet.

Der Bezirksvorstand freut sich über das Engagement dieser aktiven Jungen BAU in OWL und unterstützt ihre Aktivitäten.

IG BAU - die tun was!

© Nora Wingenfeld

Gemeinsam wird ein Banner entworfen und hergestellt

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... und an einem leerstehenden Haus in Bielefeld aufgezogen.

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Thema Arbeitssicherheit bewusst machen

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Passanten lassen sich gerne aufhalten