IG BAU - die tun was!


Neujahrsempfang in Frankfurt


19.02.2016
101 Jahre und damit Senior des Tages - für Heinz Friederici, der an diesem Tag für seine 85jährige Gewerkschaftstzugehörigkeit geehrt wurde, ein ganz besonderer Neujahrsempfang des DGB Rhein-Main. Über 400 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur konnte IG BAU-Bezirksverbandsvorsitzender Günther Schmidt im Gewerkschaftshaus in der Frankfurter Wilhelm-Leuschner-Straße begrüßen.

Neben dem scheidenden DGB-Kreisvorsitzenden Harald Fiedler und der DGB-Landesbezirksvorsitzenden Gabriele Kailing war IG BAU-Bundesvorsitzender Robert Feiger Hauptredner des Empfangs. In seiner mitreißenden Rede ging er auf viele Konfliktpunkte in unserer Gesellschaft ein.

Auch die Themen Flüchtlinge und Fluchtursachen, Werkverträge und Leiharbeit sprach Robert Feiger dabei an und nahm die Politik und die Arbeitgeber hart in die Pflicht. Er unterstrich die Verdienste der Gewerkschaften bei der Rente mit 63 und der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns. Neue Regelungen zu Leiharbeit und Werksverträgen müssten folgen.

Ein zentrales Thema aller Redner war der Wohnungsbau. In Deutschland fehlen 780.000 Wohnungen. Robert Feiger forderte besonders den Bau von bezahlbarem Wohnraum. Robert Feiger: „Es braucht genügend Geld für Investitionen in den Wohnungsbau. Die schwarze Null darf da nicht im Weg stehen!“

Das Thema „bezahlbarer Wohnraum“ ist dank der Beharrlichkeit der IG BAU inzwischen nicht nur bei den Gewerkschaften sondern auch in der Politik angekommen. Das bewies auch Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, als er auf die Notwendigkeit hinwies, den Wohnungsbau zu forcieren.

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