Umwelt / Nachhaltige Entwicklung


Ökologische Nachhaltigkeit und gute Arbeit – Gewerkschaften arbeiten an der Umsetzung der Europa 2020-Ziele

IG BAU Westfalen DGB NRW und beteiligen sich am europäischen Projekt


Projektpartner des „Green Delegates“-Projektes beim ersten Projekttreffen vom 19. bis 20. Januar 2012 im Centro Studi CISL in Florenz © IG BAU (Sabine Katzsche-Döring)
31.01.2012
Die europäische „Strategie 2020“ hat den Anspruch formuliert, in dem Jahrzehnt 2010 bis 2020 intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum zu befördern. Besonderes Gewicht erhalten dabei die so genannten „grünen“ Wachstumsbereiche.

Die europäischen Gewerkschaften sind ein Schlüsselakteur bei der Umsetzung der umwelt- und industriepolitischen Ziele, besonders hinsichtlich der Auswirkungen dieser Politikstrategie auf Umfang und Qualität der Beschäftigung

Ohne die aktive Unterstützung der Beschäftigten und ihrer Interessenvertreter in den Regionen und Betrieben wird die europäische Strategie nicht erfolgreich sein können. Doch was bedeutet das für das konkrete Handeln von Gewerkschaften und Interessenvertretungen? Wie können Umweltschutz und gute Arbeit verknüpft werden? Welche Unterstützung brauchen gewerkschaftliche Akteure, die sich an der Umsetzung dieser Zukunftsaufgabe stärker beteiligen wollen?

Diese Fragen bearbeitet ein internationales Team gewerkschaftlicher Akteure aus sechs Ländern im Rahmen des Projektes „Trade Union Green Delegates for Europe 2020 Objectives“. Experten der IG BAU Westfalen und des DGB NRW beteiligen sich an dem Projekt, dass auf deutscher Seite von Arbeit und Leben NRW koordiniert wird.

Schon beim ersten Treffen im Januar 2012 in Florenz wurde rasch klar: Gewerkschaften in Europa stehen vor großen Herausforderungen. Zugleich ist klar: es gibt bereits vielfältige Ansätze, Konzepte und Instrumente, mit denen Gewerkschaften die Entwicklung nachhaltigen Wirtschaftens begleiten. Die Projektpartner werden in den kommenden Monaten Beispiele guter Praxis aus ihren Ländern zusammentragen und sie in übersichtlicher Form in einem Leitfaden für gewerkschaftliche Akteure aufbereiten.

Die Projektlaufzeit endet am 31. August 2012. Das einjährige Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union gefördert.

Ein Beitrag unseres Kollegen Achim Vanselow und unserer Kollegin Sabine Katzsche-Döring.

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