Arbeitslosengeld II / Hartz IV


Ein-Euro-Jobs verdrängen reguläre Arbeitsplätze

02.06.2009
Nahezu jeder zweite Ein-Euro-Jobber arbeitet in den gleichen Tätigkeiten wie Festangestellte. Das ist ein Ergebnis der ersten repräsentativen Befragung von Ein-Euro-Jobbern. Der DGB hat dafür Daten aus der Umfrage Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS) des IAB ausgewertet und die Ergebnisse zusammengefasst.

68 Prozent der Umfrageteilnehmer besaßen eine Berufsausbildung bzw. einen Hochschulabschluss. Dies spreche dafür, dass die Teilnehmenden durchaus qualifizierte Tätigkeiten verrichten können, so der DGB. Dementsprechend gab auch fast jede/r zweite Befragte (45 Prozent) an, im 1-Euro-Job die gleichen Tätigkeiten ausgeübt zu haben wie fest angestellte Kolleginnen und Kollegen.

Der Rundbrief stellt darüber hinaus weitere Fakten rund um aktuelle Entwicklungen im Bereich der Ein-Euro-Jobs dar und ist daher eine fundierte Argumentationsgrundlage. Er enthält auch einen Überblick über gewerkschaftliche Forderungen zu Ein-Euro-Jobs.

Das vollständige Ergebnis gibts im Arbeitsmarkt aktuell, Ausgabe 4/2009 (Mai 2009); download rechts unter Aktuelles Material.

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