Viel erreichen, das war das Hauptthema der Bundesfachgruppenkonferenz am 15. Januar 2009 in Berlin. Im Erfahrungsaustausch zeigte sich, dass die Arbeitsagenturen die Bestimmungen des Saison-Kurzarbeitergelds (Saison-KUG) unterschiedlich auslegen. Eine Abstimmung mit dem Arbeitsamt ist deshalb sinnvoll, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Die gibt es auch immer noch in viel zu vielen Betrieben bei der Stundenabrechnung. „Das sollten wir einmal machen, uns nicht an Tarifverträge halten“, hieß es aus der Runde. „In vielen Betrieben wird beschissen.“
Dass es auch anders geht, zeigt der Betrieb von Wolfgang Berkes, der sich als Bundesfachgruppenvorsitzender verabschiedete, aber in der Tarifkommission tätig bleibt. „Unser Betrieb wächst und gedeiht, obwohl dort seit mehr als 40 Jahren alles umgesetzt wird, was wir in Tarifverträgen beschließen. Das ist wirkliche Sozialpartnerschaft bei uns. Es geht also“, spornte er seine Kollegen an.
Auch Klaus Wiesehügel, für die Branche zuständiges Mitglied des Bundesvorstandes, ermunterte zum selbstbewussten Auftreten gegenüber dem Arbeitgeber. Ein Ziel für 2009 sind Mindestlöhne in der Branche, die bisher von Arbeitgeberseite abgelehnt werden.
Aber die IG BAU bleibt am Ball: Dietmar Schäfers, Stellvertretender Bundesvorsitzender, erklärte, dass in diesem Jahr besonders die Gründung von Betriebsräten unterstützt wird.
Ein Beitrag unseres Kollegen Alf Mayer in der IG BAU-Mitgliederzeitschrift „Der Grundstein/Der Säemann“ 2/2009.
Im Bild:
Der neu gewählte Vorstand der Bundesfachgruppe GaLaBau (von links):
Werner Köllner, Dieter Lemme, Gitta Kolmar, Klaus Köder, Karl-Heinz Gumnior, Arnold Stecheisen (Vorsitzender), Thomas Eckertz, Wilhelm Leitner, Christoph Maßholder (stellvetretender Vorsitzender), Kurt Grömling, Helmut Imer