IG BAU - die tun was!


REINHAUEN für Qualität

Mit Begeisterung dabei, wenn es um die Verbesserung der Ausbildung geht.
Mit Begeisterung dabei, wenn es um die Verbesserung der Ausbildung geht. © Franziska Döpke
29.04.2016
"Reinhauen" - sprich: sich stark machen - für bessere Ausbildungsbedingungen, heißt das Ziel der jungen Aktiven in Oberfranken. Mit der Jungen BAU Franken mischen sie sich in die laufende Tarifrunde im Baugewerbe mit ihren Forderungen und erfrischenden Aktionen ein.

Wie sich die Junge BAU in Franken die Bedingungen während der Lehre vorstellt, darüber tauschten sich die jungen Mitglieder Anfang des Jahres intensiv auf der Junge BAU Tarifkonferenz aus.

Der überwiegende Teil der Aktiven befindet sich noch in der Ausbildung und kann aus eigener Erfahrung berichten, was besser laufen könnte.

Nach einem regen gegenseitigen Austausch wurden Vorschläge für die regionalen Tarifforderungen entwickelt:

  • Erhöhung der Ausbildungsvergütung
  • Gleichbehandlung von Geflüchteten
  • Anrechnung eines Berufsschultages als vollwertiger Arbeitstag
  • Übernahme der Ausbildungskosten.

Diese Forderungen aus Franken flossen direkt in die aktuellen bundesweiten Forderungen der Jungen BAU ein.

Dass die praktische Durchsetzung der Tarifforderungen kein Kinderspiel ist, war den Beteiligten bereits auf ihrer Tarifkonferenz klar. Sie beschlossen, ihren Forderungen eine Aktion folgen zu lassen. Auf einem Planungstreffen wurde die konkrete Idee entwickelt: Die Junge BAU Franken macht mit einer öffentlichen Aktion auf die steigenden Kosten zur Berufsschule aufmerksam und fordert die Übernahme dieser Kosten durch die Arbeitgeber.

Die jungen Leute kamen am 19. März in der Nürnberger Innenstadt zusammen und wiesen mit kreativen Mitteln auf die Missstände hin: Steckbriefe von Auszubildenden zeigten deren hohe Fahrtkosten auf und eine überdimensionale Bayernkarte verdeutlichte die weiten Distanzen zwischen Wohnort und Berufsschule.

Durch ihren aktiven Einsatz gelang es der Jungen BAU Franken, auf die Tarifbewegung im Baugewerbe aufmerksam zu machen.

Mit ihrer Beteiligung zeigten die jungen Aktiven, dass sie konkrete Vorstellungen haben und sich für eine Verbesserung der Ausbildungsqualität stark machen.

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Achtung - jetzt kommen wir!

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Gute Vorbereitung ist alles.

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Gewerkschaftsarbeit ist cool!

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