IG BAU - die tun was!


Siegerland: Junge BAU. Anders & stolz


© Sascha Klein
11.09.2015
Beratung, Bildung und Bewegung in den betrieblichen und tariflichen Themen werden als Kernkompetenzen der IG BAU wahrgenommen. Das zweite Standbein der Gewerkschaft, der Einsatz für unsere Grundwerte Freiheit, Gleichheit und Solidarität, wurde in letzter Zeit auch wieder in den Medien präsent:

Robert Feiger tritt vehement für Flüchtlingsrechte ein. Die IG BAU verlieh, begleitet durch die Toten Hosen, ihren Georg-Leber-Preis für Zivilcourage an das Ehepaar Lohmeyer in Jamel, Mecklenburg-Vorpommern, für ihr Engagement gegen Rechts.

An der Basis ist die Gewerkschaft in ihrem Engagement oft durch die Junge BAU vertreten – meist ganz konkret und beispielsweise in Form direkter Hilfe für Kriegsflüchtlinge aus Syrien und verfolgte Roma aus den Balkanländern. Das Sommer-Highlight für die Gewerkschaftsjugend im tiefen Süden von Nordrhein-Westfalen war der Christopher Street Day in Siegen.

Schwulen- und Lesbengruppen, Verbände, Parteien, Gewerkschaften und Jugendgruppen zeigten am 15. August, wie bunt das Siegerland ist. Ein Trupp der Jungen BAU ergänzte den Gewerkschaftsblock und lief mit der Gruppe der 'Schwulen Lehrer in der GEW', flankiert vom DGB. Zwei der Jugendlichen hatten sich zuvor hingesetzt und ihre Position und sich selbst in wenigen Worten zusammengefasst. Mit dem Schild ging es dann über die Demo: „Junge BAU. Anders & stolz“.

Genau so wichtig wie eine mächtige Demonstration ist das Feiern danach: Die Fußgängerzone verwandelte sich in eine Mischung aus Tag der Offenen Tür der Schwulen- & Lesbenpolitik, aus Straßenfest und, vor allem, geilem Rockkonzert mit klarer Kante für Solidarität und gegen Rechts. Vorne dabei: Die Junge BAU beim Pogo zum Auftritt von Los Potatoes.

IG BAU – die tun was!

Ein Beitrag unseres Kollegen Falko Blumenthal.

© Sascha Klein
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