Solidarität mit den Streikenden bei KMB Marsberg


Beschluss des SPD-Landesparteitags Nordrhein-Westfalen

29. September 2012
Der SPD Landesparteitag unterstützt die streikenden Beschäftigten der Firma Kombi- Massiv-Bauelemente (KMB) Stahlbetonfertigteile in Marsberg bei ihrer Forderung nach tarifgerechter Bezahlung und erwartet darüber hinaus, dass die Rechte des Betriebsrates vom Arbeitgeber akzeptiert werden.

Seit Wochen befindet sich rund die Hälfte der der KMB-Arbeiter in Dauerstreik. Ziel des Arbeitskampfes ist die tarifgerechte Bezahlung. Bei der Firma herrscht seit neun Jahren „Lohn-Stillstand“ – solange warten die Beschäftigten bereits auf eine Angleichung an Tariflöhne.

Darüber hinaus hat die KMB-Geschäftsführung in der Vergangenheit immer wieder Druck auf den Betriebsrat und die Beschäftigten ausgeübt. So wurden die Beschäftigten angehalten den Streik auszusetzen, um einen Auftrag zu Ende bringen zu können. Auf den Lohn für die Arbeit von 2 Wochen warten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer noch heute.
Eine weitere Forderung des Arbeitgebers: Der Betriebsrat solle zurücktreten, dann gäbe es 40 Cent/Std. mehr und alle juristischen Verfahren müssten eingestellt werden.

Die Anzahl der Beschäftigten ist in den vergangenen Monaten deutlich gesunken. Es entsteht der Eindruck, als setze die KMB-Geschäftsführung alles daran, das Unternehmen herunterzuwirtschaften. So hat das Unternehmen damit begonnen, Firmenteile nach Polen zu verkaufen.

Die SPD tritt selbstverständlich dafür ein, dass die Rechte der Arbeitnehmer auf Mitbestimmung gewahrt bleiben und für gute Arbeit auch Tariflöhne gezahlt werden.

Solidarische Grüsse der Junge BAU Rheinland

31. August 2012 /E-Mail
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Junge Bau Rheinland ist entsetzt über das Verhalten der Geschäftsführung! Die angewandten Methoden erscheinen uns mittelalterlich und sind nicht hinnehmbar. Wir sind stolz auf euch, dass ihr dem solange standhaltet. Haltet weiter durch und bietet den Ausbeutern die Stirn, damit ihr euren gerechten Lohn und angemessene Arbeitsbedingungen erhaltet. Für euren Kampf habt ihr unsere Solidarität und unsere volle Unterstützung, gemäß dem Motto: STREIK BIS ZUM TARIFVERTRAG.
Viele Grüße
Dennis Macko
Bezirksjugendvorsitzender

Solidarische Grüsse vom IG Metall-Vertrauenleutekörper VW Kassel

31. August 2012
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir, der Vertrauenskörper und die IG M-Fraktion im Volkswagenwerk Kassel unterstützen euren Streik. Es kann und darf nicht sein, dass ein Arbeitgeber ein solches Diktat durchsetzt. Mit eurem Streik setzt ihr das Signal, dass alle Beschäftigten faire Löhne und menschliche Arbeitsbedingungen verdienen. Nutzt eure Macht, um eure Forderungen durchzusetzen. Wir brauchen starke Gewerkschaften mit aktiven Mitgliedern, die sich für die Belange der Arbeitnehmer einsetzen. Für euren Arbeitskampf habt ihr unsere Solidarität und Unterstützung.
Der IGM Vertrauenskörper und die IGM-Fraktion
Volkswagenwerk Kassel

Solidaritätsbotschaft von Franz Müntefering

29. August 2012
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
durch Willi Brase MdB, den DGB-Regionsvorsitzenden Südwestfalen und Ralf Wiegelmann, den AfA-Vorsitzenden der SPD im Hochsauerlandkreis bin ich in diesen Tagen über die Situation bei KMB informiert worden. Das Verhalten der verantwortlichen Unternehmensleitung der KMB verstößt gegen Sitte und Anstand und ignoriert gesetzliche, demokratische Rechte der Arbeitnehmer. Das gilt für Tariffragen, vor allem aber für das schikanöse Verhalten gegenüber Kollegen die bereit waren und sind, als Gewerkschafter und Betriebsräte Mitverantwortung für die Situation im Betrieb zu übernehmen und akzeptable Lösungen finden zu helfen. Dass es im Jahre 2012 noch eine solche Ignoranz und Willkür von Unternehmensseite gibt und dass dabei Arbeitnehmer drangsaliert und um ihre Rechte gebracht werden, ist empörend. An dem Solidaritätsbesuch von Willi Brase am Donnerstag d. Woche kann ich leider nicht teilnehmen, weil ich dann auf dem Weg von Berlin ins Rheinland bin. Ich bitte um Verständnis. Ich bleibe mit Willi Brase im Kontakt und melde mich bald wieder bei Euch. Ich prüfe intensiv, ob ich hilfreich sein kann.
Für heute ein herzliches Glückauf
Franz Müntefering

Solidaritätserklärung des Betriebsrates der M. Busch GmbH & co. KG, Bestwig

28. August 2012
Liebe Kolleginnen und Kollegen der Firma KMB in Marsberg.
Die Kollegen des Betriebsrates der Firma M. Busch GmbH & Co KG aus Bestwig senden Euch solidarische Grüße. Seit 2 Wochen ist Euer Streik ein Thema in unseren BR Sitzungen .Wir wünschen Euch viel Erfolg und weiterhin Ausdauer bei dem Kampf für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung. Dem Betriebsrat und der Belegschaft der KMB gehört unsere volle Anerkennung, bleibt standhaft und bietet diesem Ausbeuter weiterhin die breite Brust.
Betriebsrat der M.Busch GmbH Bestwig
Manuel Fritsch, Betriebsratsvorsitzender

Solidaritätsbotschaft der DGB-Region Emscher-Lippe

27. August 2012
Liebe Kolleginnen und Kollegen der Firma Kombi-Massiv-Bauelemente (KMB),
wir, die Gewerkschaften der DGB-Region Emscher-Lippe mit weit über 100.000 Mitgliedern, unterstützen euch solidarisch im Kampf gegen eine rabiate unsoziale Geschäftsleitung.
lnformiert sind wir durch Carsten Burckhardt, der uns die Gründe für euren Arbeitskampf detailliert bekannt gemacht hat. Wir sind empört darüber, dass es wie in eurem Fall noch immer Geschäftsführer und Eigner gibt, die weder Grundgesetz noch Betriebsverfassungsgesetz achten und sich wie die Landjunker aus ,,vor-bismarckschen" Zeiten aufführen.
lhr habt unsere ganze gewerkschaftliche Solidarität und unseren Dank dafür verdient, dass ihr diesem unsozialen Ansinnen der Geschäftsführung in beeindruckender Weise widersteht und dem Sozialstaat auf diese Weise den Rücken stärkt. Dass der CDU-Bürgermeister von Marsberg dem asozialen Arbeitgeber das Händchen hält, finden wir inakzeptabel, dass die nordrheinwestfälische
Polizei hingegen sich im öffentlichen Raum neutral verhält umso angemessener.
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Wir stehen an eurer Seite und hoffen sehr, dass es niemandem gelingt sich auf unsoziale und unrechtmäßige Art und Weise gegen euch und euer Anliegen durchzusetzen.
ln der Hoffnung, dass eure Kraft und eure Stärke zum Erfolg führen
verbleibe ich
mit solidarischen Grüßen
Josef Hülsdünker
Vorsitzender der DGB-Region Emscher-Lippe

Solidaritätsbotschaft des IG BAU-Bezirksverbandes Emscher-Kppe-Aa

27. August 2012
Liebe Kollegen,
mit Sorge und Bewunderung beobachten wir euren Streik.
Sorge zum einen, weil wir alle wissen, welche Entbehrungen ein Streik nicht nur für die Streikenden, sondern auch für ihre Familien nach sich zieht. Zum anderen aber auch, weil es in diesem freiheitlichen demokratischen Staat immer noch Arbeitgeber gibt, die die Rechte ihrer Mitarbeiter mit Füßen treten.
Bewunderung, wegen eures Durchhaltevermögens und weil ihr dazu beitragt, anderen Mut zu machen, einem Arbeitgeber, der die Rechte von Arbeitnehmern, so wie sie z. B. im Betriebsverfassungsgesetz niedergeschrieben sind, ignoriert, die Stirn zu bieten.
Haltet durch! Wir versichern euch unsere Solidarität!
Die Kolleginnen und Kollegen
des Bezirksverbandes Emscher-Lippe Aa
aus Gelsenkirchen

Offener Brief der AfA HSK an die Geschäftsleitung der KMB Stahlbetonfertigteile

26. August 2012
Offener Brief der AfA-HSK an die Geschäftsführung der Firma KMB Stahlbetonfertigteile Kombi-Massiv-Bauelemente GmbH
Das verfassungsrechtlich garantierte Recht aus Art. 8 GG muss eingehalten werden:
Sehr geehrte Geschäftsführer Hermann Jakobs und Helmut Meiswinkel;
mit großem Interesse haben wir als Vertreter der AfA-HSK vernommen, dass Ihr Unternehmen „Kombi-Massiv-Bauelemente“ seit 40 Jahren, als Garant für Stahlbetonfertigteile von hervorragender Qualität hier im Hochsauerlandkreis steht. Durch die Kombination moderner Technologien und langjähriger Erfahrung, war und ist es Ihren qualifizierten Mitarbeitern möglich, die Wünsche Ihrer Kundschaft individuell zufrieden zu stellen. Doch letzteres ist seit Wochen bei Ihnen in keinster Weise gegeben, wie wir aus den Medien und auf Nachfrage der zuständigen Fachgewerkschaft IG BAU erfahren mussten. Der medialen Berichterstattung mussten wir ferner entnehmen, dass Sie die Rechte der Arbeitnehmerschaft, sowie die Anerkennung des Betriebsverfassungs- und Tarifvertragsgesetzes mit Füßen treten. Darüber hinaus bezeichnen Sie die Gewerkschaften als terroristische Keimzellen dieses Jahrhunderts.
Sehr geehrte Herren Geschäftsführer,
die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD Unterbezirk-Hochsauerlandkreis fordert Sie als Verantwortliche der Firma Kombi-Massiv-Bauelemente unmissverständlich dazu auf, sich ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den dort tätigen Arbeitnehmerschaft nicht zu entziehen, sondern Ihnen im Rahmen von Verlässlichkeit einen garantieren Arbeitsplatz zu sichern und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Mitbestimmung im Betrieb ist nicht lästig, sondern ein Mehrwert für wirtschaftlichen Erfolg und eine soziale Unternehmenskultur. Denn den Umsatz erwirtschaften nicht die Geschäftsführer, sondern motivierte qualifizierte Mitarbeiter. Wir fordern Sie als Verantwortliche und Geschäftsführung unmissverständlich dazu auf, Ihren erpresserischen Versuchen gegenüber der Belegschaft einzustellen und sich sozialausgewogenen Verhandlungen nicht zu verschließen. Ferner fordern wir die Anerkennung des legitimiert gewählten Betriebsrates in Ihrem Hause. Die Firma KMB hat sich nun ihrer sozialen Verantwortung gegenüber ihrer Belegschaft bewusst zu werden und sich unverzüglich an den Verhandlungstisch zu begeben, umso eine zeitnahe Lösung für die Beschäftigten und ihre Familien herbeizuführen. Auch Sie müssen sich für Lösungen öffnen. Im Hinblick einer neuen Verhandlungsrunde mit der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat regen wir einen Schlichter als Verhandlungsführer an.
gez. Ralf Wiegelmann (AfA-UB Vorsitzender)
gez. Werner Merse (stellv. AfA-UB Vorsitzender)
gez. Sascha Beele (stellv. AfA-UB Vorsitzender)

Solildaritätserklärung von Willi Brase MdB

24. August 2012
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich sende Euch solidarische Grüße des SPD-Unterbezirkes Siegen-Wittgenstein. Das Unternehmen KMB hat volle Auftragsbücher und gute Gewinne in den letzten Jahren gemacht. Das ist euer Verdienst! Darum ist euer Weg richtig, endlich „Gutes Geld für Gute Arbeit“ zu verlangen und für faire Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Ihr verdient als Arbeitnehmer Respekt und Anerkennung, das muss die Unternehmensführung offensichtlich endlich lernen. Streik ist immer nur das letzte Mittel, wenn Unternehmer keine faire Lösung anbieten. Euer Kampf um faire Arbeitsbedingungen, Tarifverträge, Mitbestimmung im Betrieb und anständige Beteiligung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist wichtig für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Land. Ihr habt unsere ganze Unterstützung und wir wünschen euch weiterhin Ausdauer und Kraft für diesen mutigen Weg.
Mit solidarischen Grüßen
Willi Brase MdB und
DGB-Regionsvorsitzender Südwestfalen

Solidaritätserklärung des TRILUX-Betriebsrates

23. August 2012
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen bei der KMB Marsberg!
Wir haben von Eurem Arbeitskampf gehört und sind zutiefst betroffen über die Art und Weise, wie man mit Euch umgeht. Es ist schon sehr erschütternd, wenn man hören und lesen muss, in welcher Art und Weise versucht wird, die berechtigten Forderungen abzuwehren. Man kann es nicht glauben, dass so etwas im Jahr 2012 in Deutschland überhaupt möglich ist. Aus diesem Grund ist es uns ganz besonders wichtig, Euch auf diesem Weg Kraft zuzusprechen. Seid Euch unserer vollen Solidarität bewusst. Wir wünschen euch viel Kraft und auch Glück bei Eurem weiteren Arbeitskampf.
Mit kollegialen Grüßen
Betriebsrat der
TRILUX GmbH + Co. KG Arnsberg
Erich Bullmann
stellv. Betriebsratsvorsitzender

Solidaritätserklärung der NGG-Region Nordhessen

22. August 2012
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit Erstaunen und völligen Unverständnis verfolgen wir den schon seit Wochen andauernden Arbeitskampf zur Durchsetzung eurer berechtigten Forderungen. Mit Unverständnis deshalb, weil die Methoden, die sich die Geschäftsleitung um Herrn Jakobs bedient, einfach nicht zu einer erfolgreichen und nachhaltigen „Betriebspartnerschaft“ passen, die von Akzeptanz geprägt ist. Die angewandten Methoden sind aus einer längst hinter uns gelassenen Epoche. Auch passen sie nicht in ein fortschrittlich geführtes Unternehmen! So kämpft ihr völlig zu Recht auf zwei Ebenen. Einmal um zu zeigen, dass ihr hinter dem von euch auf demokratischer Weise gewählten Betriebsrat steht. Und das alleine bringt euch bei uns den vollsten Respekt ein. Und zum anderen, dass ihr euch gegen die „Verhandlungsmethoden“ der Geschäftsleitung mit dem legitimen Mittel des Streiks zu wehr setzt, und für eure gerechte Entlohnung kämpft! Wir wollen euch ermuntern, diesen Weg fortzuführen und euch nicht unter kriegen zu lassen. Daher gebührt euch unsere vollste Solidarität!
Deshalb übernehmen wir gerne euer Motto als Aufmunterung:
Streik bis zum Tarifvertrag!
Viele Grüße sendet
Andreas Kampmann

Solidaritätserklärung der WEPA-Vertrauensleute Werk Giershagen

14. August 2012
Hallo Kolleginnen, hallo Kollegen,
die Vertrauensleute der "WEPA" Werk Giershagen möchten Euch in euren Bemühungen für einen gerechten Lohn die volle Solidarität zusichern. Es kann doch in der heutigen Zeit nicht mehr sein, dass Arbeitgeber so borniert sind und ein rentables Werk in den Ruin führen wollen. Unsere Meinung ist "Gerechter Lohn für gute Arbeit". Jeder Arbeitgeber fordert immer wieder von der Politk "Weniger Abgaben und eine möglichst hohe Gewinnmaximierung". Im Gegenzuzg will die Piolitik Euch von einem öffentlichen Weg verscheuchen. Wir glauben, unsere Politiker einer gewissen Partei haben den Sinn ihrer Wahl zum Volksvertreter noch nicht kapiert. Nutzt alle Werkzeuge, die Euch das Betriebsverfassungsgesetz gibt, um Eure Forderungen durchzusetzen.
"Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren". Für euren Kampf habt Ihr unsere Solidarität und volle Unterstützung.
Vertrauensleute der WEPA Werk Giershagen

Solidarische Grüße der SPD Marsberg

14. August 2012
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KMB Marsberg,
ich übermittele Euch solidarische Grüße der SPD Marsberg. Euer mutiger Kampf um faire Arbeitsbedingungen und tariflichen Lohn verdient größte Anerkennung. Die SPD Marsberg nimmt mit Bedauern zur Kenntnis, dass seitens des Bürgermeisters der Stadt mit Mitteln des Ordnungs- und Versammlungsrechts in Euren Kampf eingegriffen wird. Nach unserem Verständnis ist das demonstrative Zusammenstehen Streikender in unmittelbarer Nähe des bestreikten Betriebes auch ohne behördliche Anmeldung und Genehmigung zulässig und lässt sich aus dem unbestreitbaren Streikrecht ableiten. Art. 9 Abs. 3 des Grundgesetztes hat Vorrang vor dem Versammlungsgesetz! Lasst Euch nicht entmutigen und auch nicht einschüchtern. Ihr könnt stolz auf Eure Ziele und das bisher Erreichte sein, auch wenn dies überwiegend in der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für die Sache besteht. Für den weiteren Weg wünschen wir Erfolg und am Ende eine tragfähige Lösung!
Peter Prümper
SPD-Fraktionsvorsitzender

Solidaritätsadresse des DGB-Bezirks NRW

13. August 2012
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir haben über die IG BAU und die Medien von Eurem Kampf mit der Geschäftsleitung der Fa. KMB gehört und möchten Euch unsere herzliche Solidarität aussprechen. Es ist schon unerhört, was sich Eure Unternehmensleitung erlaubt und man kann den Eindruck gewinnen, wir würden uns noch im 19. Jahrhundert befinden. Wir unterstützen Euren Kampf um gerechte tarifliche Löhne und um einen Betriebsrat, der die Interessen der Beschäftigten auf gesetzlicher Grundlage vertritt und wünschen Euch Ausdauer und Erfolg in Eurem Streik!
Mit solidarischen Grüßen
Andreas Meyer-Lauber
Bezirksvorsitzender

Solidaritätsbotschaft der SPD- AfA Hochsauerlandkreis

11. August 2012
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
im Namen aller Genossinnen und Genossen der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD-Unterbezirk-Hochsauerlandkreis, darf ich Euch heute unsere uneingeschränkte solidarische Unterstützung anzeigen. Wir möchten Euch ferner ermutigen, Eurem Kampf um faire Arbeitsbedingungen, Tarifverträge, Mitbestimmung im Betrieb, sowie einer anständigen und gerechten Beteiligung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern weiter fortzuführen. Dieser Weg ist richtig und findet unsere uneingeschränkte Unterstützung. Es ist für uns befremdend und in keinster Weise nachvollziehbar, dass der CDU-Bürgermeister der Gemeinde Marsberg seine Neutralität verlässt und Partei für die Geschäftsleitung ergreift. Dieses Handeln verbietet sich meines Erachtens schon durch seine besondere öffentliche Stellung als Bürgermeister durch die Gemeindeordnung, da selbiger die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger zu vertreten hat. Daher ist es für mich nicht nachvollziehbar warum der Bürgermeister der Stadt Marsberg, die streikenden Kolleginnen und Kollegen von einem öffentlichen Gehwegs entfernen lassen und sie somit in der Ausübung ihrer Grundrechte behindern möchte. Denn Streikrecht ist ein Grundrecht, welches uns die legislative Gewalt (gesetzgebende) in der BRD gem. Artikel 9 Abs. 2 u. 3 GG eingeräumt hat. Die AfA-Hochsauerlandkreis zeigt sich mit den durch die Geschäftsleitung unter Druck gesetzten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer solidarisch und sichert Ihre uneingeschränkte Unterstützung zu. Sollten wir Euch in irgendeiner Form behilflich sein können, zögert bitte nicht und nehmt Kontakt zu uns auf. Gerne würden wir Euch vor Ort besuchen, um Euch bei Eurem Kampf gezielt zu unterstützen. Über eine kurzfristige Einladung würde ich mich sehr freuen!
Mit solidarischen Grüßen
Ralf Wiegelmann
AfA – Unterbezirksvorsitzender

Solidaritätsbotschaft der IG Metall NRW

10. August 2012
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
im Namen der gesamten IG Metall NRW sende ich Euch heute solidarische Grüße der Metallerinnen und Metaller aus NRW. Euer Kampf um faire Arbeitsbedingungen, Tarifverträge, Mitbestimmung im Betrieb und anständige Beteiligung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist mutig und richtig. An Eurer Seite stehen dabei alle Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in NRW. Denn die Auseinandersetzung, die Ihr zu führen habt, betrifft nicht nur die Situation bei KMB. So, wie das bisher läuft, geht es gleichzeitig um die Grundfrage, ob und wie sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Respekt und Anerkennung verschaffen können, wenn dies - so wie in Eurem Fall - von der Geschäftsleitung systematisch verwehrt wird. Der Streik ist immer nur das letzte Mittel. Das muss auch die Politik in Marsberg verstehen. Euer Kampf ist kein Selbstzweck, sondern das Ringen um eine faire Lösung. Wir können aus der Ferne nur ungefähr ermessen, was Ihr für diesen Kampf persönlich auf Euch nehmt. Wir wünschen Euch für diesen schwierigen Weg weiterhin viel Mut und Kraft. Wie auch immer dieser Konflikt ausgeht: Ihr könnt stolz sein auf Euer Selbstbewusstsein und Eure aufrechte Haltung. Und wir hoffen sehr, dass Ihr Eure Ziele erreichen könnt.
Mit kollegialen Grüßen
Oliver Burkhard, Bezirksleiter

Solidarische Grüße aus Kempten

2. Juli 2012
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Durch eine Information der IG BAU haben wir erfahren, das Ihr euch in einer Auseinandersetzung mit eurem Arbeitgeber befindet. Man möge meinen, dass ein Jeder in unserem Land es verstanden haben müsste, was es bedeutet wenn wir vom Facharbeitermangel reden. Doch wie sollen wir unsere Branchen attraktiv machen, wenn nicht einmal die Bezahlung das ist. Und die Grundlage jeder gut bezahlten Arbeit ist ein Tarifvertrag. Leider verstehen das manche Arbeitgeber nicht, und wir müssen Ihnen durch unsere Aktivitäten immer wieder klar machen, wer die treibenden Kräfte in unseren Unternehmen sind. Wir wünschen Euch, dass Ihr die Verhandlungen mit eurem Arbeitgeber schnell und für Euch erfolgreich zu Ende bringen könnt. Wir erklären Euch hiermit die volle Solidarität der IG Metall Verwaltungsstelle Kempten. Auch wenn das Allgäu weit weg sein mag, SOLIDARITÄT KENNT KEINE GRENZEN!
Mit kollegialen und unterstützenden Grüßen
Raphael Himsl, Fachsekretär Jugendbildung & Junge Generation, Kempten

Betriebsrat und Beschäftigte der Eley GmbH unterstützen Streikende bei KMB

28. Juni 2012
Lieber Betriebsrat, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KMB-Massiv-Bauelemente GmbH!
Durch Informationen der IG-Bau und auch durch die heimische Presse haben wir erfahren, daß noch immer keine eindeutige Regelung in Eurem Betrieb gefunden wurde. Dieses bedauern wir sehr, denn jeder Einzelne von Euch hat es verdient, das ihm Tariflohn gezahlt wird und das er unter einem gültigen Tarifvertrag arbeiten kann. Bei der jetzigen Fußball-Europameisterschaft wird Fairness von allen Spielern und Fans gefordert, aber wo bleibt die Fairness im Berufsalltag ? Der Betriebsrat der Fa. Eley und auch sehr viele Kollegen in unserem Betrieb sind der Meinung: Fairness in allen Betrieben und zu allen Mitarbeitern !!! Gute Arbeit - Fairer Lohn. Für Eure weitere Vorgehensweise möchten wir Euch nochmals alles Gute und viel Erfolg wünschen. Wir hoffen, das Ihr Eure Warnstreiks schnell beenden könnt und zusammen mit Eurer Betriebsleitung eine schnelle Einigung findet, mit der ALLE Betriebsangehörige zufrieden sein können. Bei Neuigkeiten über Eure Verhandlungen würden wir uns über weitere Informationen sehr freuen.
Der Betriebsrat der Fa. Eley GmbH und die Arbeitskollegen stehen hinter Euch !!!
Mit freundlichem und moralischem Gruß
Der Betriebsrat der Fa. Eley GmbH

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