Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz


„Sonnen-Schutz-Einmaleins“ für alle Outdoor-Jobs


28.07.2016
Der Arbeitsschutz aus der Tube: Sonnencreme ist für alle, die unter freiem Himmel arbeiten müssen, extrem wichtig. Die IG BAU warnt Bauarbeiter und andere, die im Freien arbeiten, davor, sich „im Job verbrennen zu lassen“. UV-Schutz ist das A und O – und ein wirksames Mittel gegen Hautkrebs. Die wichtigste Regel für alle Outdoor-Jobs: Eincremen, eincremen, eincremen!

Und alle zwei Stunden nachcremen.

Auch UV-blockierende Kleidung ist wichtig. Oben ohne ist in diesem Fall alles andere als sexy. Im Gegenteil: Möglichst viel vom Körper sollte mit Stoff bedeckt sein. Der (Bauarbeiter-)Helm muss luftdurchlässig sein und einen Nackenschutz haben. Hier sind die Arbeitgeber gefordert, für ein passendes Sommer-Outfit zu sorgen.

Wer häufig draußen und dabei in praller Sonne arbeitet, für den gehört auch eine Sonnenbrille zur „UV-Arbeitsschutzkleidung“.

Regelmäßige Pausen im Schatten sind ebenfalls wichtig. Schon ein einfaches Sonnensegel kann für den nötigen schattigen Platz sorgen.

Und nicht vergessen: Durst löschen. Bei schwerer Arbeit in großer Hitze gilt die Faustregel: Alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas und über den Tag verteilt drei bis fünf Liter trinken. Ideal sind Wasser und kalte Tees. Dabei ist das Durstlöschen Sache des Chefs. Er muss bei Sommertemperaturen für eine ‚Getränke-Flatrate‘ sorgen.

Darüber hinaus empfiehlt sich ein regelmäßiger „Hautkrebs-Check“: Einmal pro Jahr sollten Menschen, die einen Outdoor-Beruf haben, zum Hautarzt gehen.