Tarifverhandlung Bau: Keine Einigung - Verhandlungen gescheitert


Tarifverhandlung Bau: Keine Einigung - Verhandlungen gescheitert

Arbeitgeber geben sich als Betonköpfe


© b_engel
31.03.2011
Nach zähen und langen Verhandlungen bis in die frühen Morgenstunden steht fest: Die Arbeitgeber haben die Chance zur Einigung vertan. Sie beharren auf einem viel zu geringen Angebot: in West von 2 Prozent und einem geringen Festbetrag. Die Ost-Löhne sollen um nur 2,5 Prozent steigen. Sie spielen damit mit der Zukunft der ganzen Branche.

Weitere Knackpunkte:
Die Arbeitgeber wollen:
- den Mindestlohn I West nur minimalst steigern,
- den Mindestlohn Ost nur unerträglich langsam an West angleichen,
- beim Mindestlohn II West: „mal Gucken“,
- im Feuerungsbau: den Zuschlag abbauen,
- für Putzer, Stuckateure und Trockenbauer nur noch „Malerlohn“.
- Und die Lohnsenkungsmöglichkeit der „Beschäftigungssicherungsklausel“ wird nicht entschärft; in Berlin soll sie „ver-ostet“ werden.

WIR, die IG BAU und ihre Mitglieder, sagen dazu NEIN. Jetzt sind wir dran:
gerechte und spürbare Einkommenserhöhungen,
gleicher Lohn für gleiche Arbeit,
zukunftsweisende Angleichungsschritte von Ost an West
sichere Arbeitsplätze in einer attraktiven Branche.

Jetzt gilt’s für alle Beschäftigten:
Aufstehen und gewinnen - nicht sitzenbleiben und verlieren!

WIR bauen fürs Leben. WIR bauen Deutschland. WIR für mehr!