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Mit dem Kyoto-Abkommen hatten sich die Industriestaaten verpflichtet, ihren Ausstoß der Treibhausgase bis 2012 gegenüber dem Niveau von 1990 um mehr als 5 Prozent zu reduzieren. Voraussichtlich werden die selbst gesteckten Ziele verfehlt. Damit die Folgen des Klimawandels beherrschbar bleiben, muss die Erderwärmung auf maximal 2 Grad begrenzt werden, so die Staats- und Regierungschefs der EU mit Blick auf die Erkenntnisse des Weltklimarates der Vereinten Nationen (IPPC).
„Die Industriestaaten müssen beim Kampf gegen die Klimaerwärmung die Vorreiterrolle übernehmen“, so Hans-Joachim Wilms. „Die wirtschaftliche Entwicklung des letzten Jahrhunderts in Europa und Nordamerika ist die Hauptursache für den Anstieg der globalen Temperatur. Deshalb müssen wir Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch endlich voneinander entkoppeln und den besonders betroffenen Ländern des Südens Unterstützung geben.“
Die Bundesregierung hat am 5. Dezember 2007 ein Maßnahmepaket beschlossen, mit dem der CO2-Ausstoß in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent gesenkt werden soll. Erneuerbare Energien sollen ausgebaut und die Energieeffizienz bei Gebäuden erhöht werden. Zwar sei die eingeschlagene Richtung zu begrüßen, „doch den Papieren müssen auch Taten folgen. Die Vorschläge der Bundesregierung reichen nicht aus. Ich fürchte auch, dass die Berechnung der Einspareffekte geschönt sind.“ so Hans-Joachim Wilms weiter.
Die IG BAU setzt sich seit Jahren für die energetische Sanierung von Gebäuden ein. Das senkt die Kosten für Energie der Haushalte, bringt etwas für den Klimaschutz und sichert obendrein noch Arbeitsplätze im Baugewerbe.
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