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Das sei, so die Jury in ihrer Begründung, ein sprachlicher Tiefpunkt im Umgang mit Lohnabhängigen. Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Michael Sommer, nannte es bemerkenswert, dass Sprachwissenschaftler mit der Wahl dieses Unwortes deutlich gemacht hätten, "dass es ein gesellschaftliches Missverhältnis zwischen der Notwendigkeit und der Bedeutung der Betriebsratsarbeit und der Missachtung dieser Arbeit durch bestimmte Arbeitgeber gibt".
DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel bezeichnete die Entscheidung gar als ein "Lob an alle Betriebsräte". Dieses Lob soll jeder Beschäftigte, der seinen Betriebsrat unterstützen möchte, weitergeben können. Deshalb hat der Graewis Verlag, in dem unter anderem der gewerkschaftliche Info-Service "einblick" des DGB erscheint, den Aufkleber "Betriebsratsverseucht. Und das ist gut so!" aufgelegt.