IG BAU - die tun was!


Zeichen stehen auf Streik!

Die Beschäftigten stehen zur Forderung
Die Beschäftigten stehen zur Forderung © IG BAU (Georg Schroer)
02.08.2016
Trotz guter Auftragslage und steigender Umsätze will die Firma Paasch, Brunnen- und Rohrleitungsbau GmbH in Güstrow, keine Lohnerhöhung zahlen. Die Haustarifverhandlungen für mehr Lohn sind gescheitert.

Nachdem die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) den Haustarifvertrag mit dem Arbeitgeber am 22. Februar 2016 zum 31. März 2016 fristgerecht gekündigt hat, kam es bis heute in freien Verhandlungen zu keinem Ergebnis.

Die elf Beschäftigten der Firma hatten die IG BAU beauftragt, die Erhöhung der Löhne und Gehälter um 5,9 Prozent vom Arbeitgeber einzufordern. Sie wollten für den neuen Haustarifvertrag eine Laufzeit über zwölf Monate.

Nach zwei Verhandlungen sah sich der Arbeitgeber nicht in der Lage, ein Angebot zu machen. Die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sollten sich mit einer Nullrunde zufrieden geben.

Die Beschäftigten versammelten sich am 27. Juli 2016 um 7 Uhr früh auf dem Bauhof der Firma in Güstrow, um sich vom Branchensekretär der IG BAU, Georg Schroer, über den Stand der Dinge informieren zu lassen und das weitere Vorgehen zu beraten.

Man einigte sich darauf, dem Arbeitgeber noch bis spätestens 16. August 2016 Zeit zu geben, ein annehmbares Angebot vorzulegen. Sollte er diese Zeit nicht nutzen oder es zu keinem verhandlungsfähigen Angebot kommen, wird die zu über 80 Prozent organisierte Belegschaft, mit Warnstreiks beginnen.

Ein Ergebnis, das unter dem des Flächentarifvertrages für das Bauhauptgewerbe liegt, werden die Beschäftigten nicht akzeptieren.

"Wir kämpfen bis zum Erfolg!", so die einhellige Meinung.

IG BAU - die tun was!

Georg Schroer

Georg Schroer informiert über den Stand der Verhandlungen