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Annahme des Schlichterspruchs – Arbeitskampf abgewendet

Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe


© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 31.05.2018
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) begrüßt die Zustimmung der Arbeitgeberverbände, dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, zum Schlichtungsspruch für das Bauhauptgewerbe.

„Wir haben einen qualitativ hochwertigen Tarifvertrag abgeschlossen, den die Beschäftigten mit ihrer fachlichen Leistung gerade jetzt in der Hochkonjunktur mehr als verdient haben. Es war nicht leicht, die Arbeitgeberseite davon zu überzeugen, dass die Beschäftigten an dem Bau-Boom endlich angemessen beteiligt werden müssen. Mit ihrer Entscheidung haben die Arbeitgeber sich zwar Zeit gelassen, am Ende hat aber die Vernunft obsiegt“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger.

Der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers ergänzte: „Die Baubeschäftigten haben mit ihrer machtvollen Demonstration in Berlin, mit Protest-Aktionen in der gesamten Republik und ihrem Einsatz im eigenen Betrieb mehr als deutlich gezeigt, dass sie hohe Erwartungen an die Lohnrunde haben und bereit sind, diese durchzusetzen. Mit ihrer Zustimmung haben die Arbeitgeber einen drohenden Arbeitskampf nunmehr abgewendet.“

Das Schlichtungsergebnis sieht ab Mai 2018 ein Plus im Westen von 5,7 Prozent und im Osten von 6,6, Prozent vor. Für 2019 gibt es dort einen weiteren Schritt von 0,8 Prozent. Die Laufzeit beträgt 26 Monate. In dieser Zeit erhalten die Beschäftigten im Westen 1100 Euro Einmalzahlungen in drei Schritten, im Osten kommt eine Einmalzahlung in Höhe von 250 Euro hinzu.

Zudem regelt der Schlichterspruch einen Stufeneinstieg in ein bundesweites 13. Monatseinkommen sowie die Ausbildungskosten und eine perspektivische Lösung für bezahlte Wegezeiten zu den Baustellen.

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