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IG BAU startet Debatte um Werte und Ziele des Zusammenlebens

22. Ordentlicher Gewerkschaftstag der IG BAU

IG BAU-Bundesfrauenvorsitzende Cornelia Janisch eröffnet die Debatte.
IG BAU-Bundesfrauenvorsitzende Cornelia Janisch eröffnet die Debatte. © Dietmar Gust / IG BAU
Berlin, 12.10.2017
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) startet die Diskussion über die Frage: Wie wollen wir zukünftig leben und arbeiten? Der 22. Ordentliche Gewerkschaftstag der IG BAU hat fast einstimmig den Antrag für eine Zukunftsdiskussion beschlossen.

Die IG BAU-Frauen, die den Antrag gestellt hatten, haben diese Debatte in ihren Gremien bereits begonnen, auf der die Diskussion in der gesamten IG BAU aufbauen kann. „Eine Zukunftsdiskussion beginnt immer mit der Analyse der Gegenwart“, sagte die Vorsitzende des Bundesfrauenvorstands der IG BAU Cornelia Janisch. Für Unternehmen stehe der maximale Profit im Vordergrund. „Das widerspricht einer guten Politik für unsere Menschen, für die Gesellschaft und natürlich auch für die Umwelt“, sagte sie. Profitgier und die Wahnvorstellung von einem unbegrenzten Wachstum auf einem endlichen Planeten sei die Ursache vieler Missstände. Die IG BAU wird nun als Gesamtorganisation nach neuen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wegen suchen und eine Vision von fairer Arbeit und einem guten Leben entwickeln. „Wir haben als IG BAU eine Menge Wissen und einen guten Eindruck davon, was in unserer Gesellschaft nicht gut läuft und was verändert werden muss“, sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Ulrike Laux. Wir möchten mit möglichst vielen aktiven Kolleginnen und Kollegen in die Diskussion eintreten.“