Hochschularbeit


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Infoveranstaltung an der Hochschule Darmstadt


© IG BAU (Joachim Reus)
15.01.2018
„Als Studierender in die Gewerkschaft? Wozu denn?“ Diesen und vielen weiteren Fragen konnten die etwa 50 studentischen Teilnehmer aus den Studiengängen Bauingenieurwesen und Architektur in der Informationsveranstaltung von Ernst-Ludwig Laux (ehemaliger stellvertretender Bundesvorstandsvorsitzender der IG BAU) an der Hochschule Darmstadt nachgehen.

Es war die erste Info-Veranstaltung der IG BAU seit mehreren Jahren, die Elu Laux und Joachim Reus zusammen mit Lidomir Teklic (Prokurist bei Krebs+Kiefer) und Johannes Schader (Gewerkschaftssektretär der Region Hessen für das Baugewerbe) organisierten.

Thematisch wurden die Punkte „Tarifverträge und Arbeitsbedingungen“ und „Eingruppierungen“ behandelt. Weitere Kernpunkte waren: tarifliche Grundlagen, Gehalts- und Rahmentarifverträge und Eingruppierungsmerkmale. Dass lediglich Gewerkschaftsmitglieder rechtlich bindenden Anspruch auf diese Leistungen haben, beantwortet schließlich auch die Frage, weswegen man auch als Studierter Mitglied in der Gewerkschaft sein sollte.

Weitere Fragen konnten schließlich in der folgenden Diskussion gestellt und von den Experten beantwortet werden.

Der Erfolg gibt dieser Art der Gewerkschaftsarbeit des IG BAU-Ortsverband Darmstadt-Pfungstadt Recht. Dessen Ziel ist es, solche Informationsveranstaltungen für Studierende regelmäßig anzubieten und zusammen mit dem DGB auf die TU Darmstadt auszuweiten.

Ziel ist, einen Arbeitskreis zu bilden, in welchem die Studierenden ihre Probleme und Anregungen vorbringen können, um diese dann in die gewerkschaftspolitische Arbeit der IG BAU und unsere Solidargemeinschaft zu integrieren.

Gerade auf dem letzten IG BAU-Gewerkschaftstag vom Oktober 2017 in Berlin wurde über die Hochschularbeit diskutiert und angeregt, dass die Betreuung der Studierenden mit der Jugendarbeit enger verzahnt werden muss.

Der IG BAU-Ortsverband Darmstadt-Pfungstadt will nun gemeinsam mit dem Bezirksverband Rhein-Main weitere Initiativen in diese Richtung anstoßen und begleiten.

Ein Beitrag unserer Kollegin Natascha Ponczeck