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IG BAU-Tarifkommission nimmt Schlichterspruch an

Schlichtung für das Bauhauptgewerbe

© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 26.05.2018
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat heute dem Schlichtungsspruch vom 12. Mai 2018 mit großer Mehrheit zugestimmt. Am Vormittag kamen im Haus der Baugewerkschaft in Frankfurt am Main die Mitglieder der IG BAU-Bundestarifkommission aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen, um das Ergebnis zu diskutieren und über die Annahme abzustimmen. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Münster, 26.05.2018
Die Kumpels von Oevermann in Münster haben sich gefreut: Endlich gibt es einen ordentlichen Schluck aus der Pulle. Sie sind zufrieden mit dem, was ihre Gewerkschaft verhandelt hat. Für sie war schon klar: Ab Mai gibt es mehr Geld und somit mehr Anerkennung für ihren Knochenjob. Das nun das Ergebnis auf der Kippe steht, macht sie sauer. „Was soll das denn?“, fragen sich die Kollegen. Sie empfinden das Zögern der Arbeitgeber als Schlag ins Gesicht. Trotz eines ausgiebigen Frühstück von der IG BAU ist die Stimmung nun auf dem Tiefpunkt. Gibt es keinen Abschluss, steigt die Stimmung auf Arbeitskampf. 
© IG BAU (Holger Münzberg)
Hamm, 25.05.2018
Am Donnerstag trafen sich zahlreiche Bau-Kollegen zur Mitgliederversammlung in Hamm. Während der Versammlung war die Stimmung aufgrund des Schlichterspruches sehr gut. Sie stimmten zu 100 Prozent für die Annahme des Schlichterspruches. Eines wurde aber sehr deutlich: Sie sind bereit, zu kämpfen. „100 Prozent für die Annahme und 100 Prozent für Streik, wenn die Arbeitgeber Faxen machen!“ 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Münster, 25.05.2018
Mehr als 200 Jahre Gewerkschaftserfahrung arbeiten auf der Baustelle in Münster. Die Kollegen bauen Wohn- und Tagungseinrichtungen für einen Farbenhersteller. Da einige Arbeitgeber ihnen die fällige Lohnerhöhung nicht gönnen, haben sie die Schnauze gestrichen voll. Sie werden nicht akzeptieren, dass es nun faule Kompromisse der Chefs gibt. Lehnen die Unternehmer den Schlichtungsvorschlag ab, lehnen sie das Arbeiten ab. Der Warnstreik ist schon vorbereitet - und die ganze Mannschaft hält zusammen. 
© Pixabay
25.05.2018
Heute tritt die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Die IG BAU wird natürlich weiterhin datenschutzrechtlich konform mit personenbezogenen Daten umgehen. Wir orientieren uns dabei an den vorgegebenen Standards. 
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 25.05.2018
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert deutlich mehr Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen um den Wohnungsbau voranzubringen. Anlässlich der gestern vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Zahlen der fertiggestellten Wohnungen sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger: „Die Zahlen zeigen, dass die Regierung ihre selbstgesteckten Ziele deutlich verfehlt. 

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20. IG BAU-Bundesseniorentreffen vom 1. bis 7. Februar 2019 in Bad Kissingen

© Pixabay
25.05.2018
Das 20. IG BAU-Bundesseniorentreffen findet vom 1. bis 7. Februar 2019 in Bad Kissingen statt. Ort des Geschehens: Das 4-Sterne-Parkhotel CUP VITALIS
© IG BAU (Martin Koslowski)
Bochum, 24.05.2018
Diese Mitarbeiter der Fa. Echterhoff Hld. aus Bochum haben folgende Botschaft an die Arbeitgeber: „Liebe Arbeitgeber, macht keinen Scheiß! Steht zumindest zu dem Schiedsspruch. Wir haben es uns verdient. Deshalb stehen für einen Arbeitskampf bereit!" 
© IG BAU
Schwandorf, 24.05.2018
Auf den Baustellen der Fa. Donhauser in und um Schwandorf herrscht ungläubiges Staunen als Betriebsrat Manfred Götz und IG BAU-Sekretärin Petra Katens berichteten, dass noch gar nichts in trockenen Tüchern ist. „Aber die im Fernsehen haben doch gesagt, dass wir Bauarbeiter mehr Geld kriegen!“ 
© IG BAU (Thomas Ruckdäschel)
24.05.2018
... nicht, wenn es um das Eingemachte geht. Und das, was der Schlichter auf den Tisch gelegt hat, ist für viele das Besagte. So auch für die Mitglieder der Bauhauptgewerbe-Fachgruppe aus dem IG BAU-Bezirksverband Schwaben. „Wir stehen parat!“, lautete somit auch der Tenor der Anwesenden, falls die Arbeitgeberseite den gemeinsam gefundenen und in den Kommissionen für gut befundenen Schlichterspruch nicht endgültig mittragen sollten. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Münster, 24.05.2018
Die Kolleginnen und Kollegen von Oevermann bauen aus Leidenschaft. Doch während der Sitzung des Gesamtbetriebsrat von Oevermann Verkehrswegebau gab es Diskussionen, die Leiden schafft. So beriet die Interessensvertretung im westfälischen Münster über die aktuelle Situation rund um die Schlichtung. 
© IG BAU
24.05.2018
Groß angelegte Baustellenaktion bei Max Bögl rund um Neumarkt. Die Bauleute werden von Gewerkschaftssekretärin Petra Katens mit Unterstützung des Betriebsrates auf den neuesten Stand in puncto Tarif und Schlichtung gebracht. 
© IG BAU (Thomas Ruckdäschel)
24.05.2018
Die Bauhauptgewerbe-Fachgruppe Oberpfalz diskutierte zwar einige Zeit, letztlich konnten aber alle mit dem Schlichterspruch leben. „Endlich wird der sehr guten wirtschaftlichen Situation auch Rechnung getragen“, stellte einer der Anwesenden fest. 
24.05.2018
Heute hat das Statistische Bundesamt die Zahlen der Baufertigstellungen im Jahr 2017 veröffentlicht. Im vergangenen Jahr wurden nur rund 284.800 Wohnungen fertiggestellt. Davon entstanden in neu errichteten Gebäuden knapp 250.000 Wohnungen. Der Anstieg um lediglich 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist äußerst enttäuschend, waren die Prognosen doch von mindestens 300.000 Fertigstellungen in 2017 ausgegangen. 
© IG BAU
24.05.2018
Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Baugewerbe endeten mit einem Schlichterspruch. Noch bis zu diesem Samstag, 26. Mai, haben Arbeitgeber wie auch die Tarifkommission der IG BAU Zeit, diesem Vorschlag zuzustimmen. Um die Stimmung bei den Beschäftigten einzuholen, hat die örtliche Gewerkschaft nun zu Stammtischen eingeladen. 
© IG BAU (Sarah Kuschel)
24.05.2018
Schon vor Arbeitsbeginn und bei Sauwetter treffen sich die Beschäftigten der Firma Möckel, um deutlich zu machen: Das Schlichtungsergebnis passt! Die Arbeitgeber sollten es lieber annehmen... 
24.05.2018
Im April waren 44.928 Bauarbeiter als arbeitslos registriert, 11.378 weniger als im Monat zuvor. Im Vergleich zum April 2017 ist die Zahl der arbeitslos registrierten Bauarbeiter ebenfalls deutlich gesunken, in Westdeutschland um 13,5 Prozent und in Ostdeutschland um 16,4 Prozent. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Münster, 24.05.2018
“Was soll das?”, fragen sich die portugiesischen Kollegen der Münsteraner Firma Batteux. Sie können nicht verstehen, warum einige Arbeitgeber nun den Tarifabschluss verhindern wollen. Kommt es am Samstag zu keiner Annahme durch ihre Chefs, wird es in Münster so schnell keine neuen Hausanschlüsse geben. Dann bleiben die Telefone stumm und es gibt keine neuen Rohre mehr. Denn die Truppe von Batteux hält zusammen und kämpft für einen fairen Tarifabschluss. 
23.05.2018
Der Motorsägenentschädigungssatz für die Waldarbeiter der Kommunen im Saarland, die unter den Geltungsbereich des TVöD-Wald Saar fallen, beträgt ab 1. Juli 2018 auf der Grundlage der Gesamtlaufstunde bei Arbeiten außerhalb der Holzernte je tatsächlich angefallener Betriebsstunde 5,32 Euro. Bei Arbeiten in der Holzernte je Arbeitsstunde 2,45 Euro und bei überwiegender Handentrindung 1,06 Euro je Arbeitsstunde. 
23.05.2018
Der Motorsägenentschädigungssatz für die Waldarbeiter der Kommunen in Schleswig-Holstein, die unter den Geltungsbereich des TVöD-Wald Schleswig-Holstein fallen, beträgt ab 1. Juli 2018 auf der Grundlage der Gesamtlaufstunde bei Arbeiten außerhalb der Holzernte je tatsächlich angefallener Betriebsstunde 5,32 Euro. Bei Arbeiten in der Holzernte je Arbeitsstunde 2,45 Euro und bei überwiegender Handentrindung 1,06 Euro je Arbeitsstunde. 
23.05.2018
Der Motorsägenentschädigungssatz für die Waldarbeiter des Bundes, die unter den Geltungsbereich des TV-Wald-Bund fallen, beträgt ab 1. Juli 2018 auf der Grundlage der Gesamtlaufstunde bei Arbeiten außerhalb der Holzernte je tatsächlich angefallener Betriebsstunde 3,37 Euro. Bei Arbeiten in der Holzernte je Arbeitsstunde 1,55 Euro und bei überwiegender Handentrindung 0,67 Euro je Arbeitsstunde. 
© IG BAU (Sarah Kuschel)
Dortmund, 23.05.2018
Beschäftigte der Firma Max Bögl, die an der Emscher in Dortmund tätig sind, zeigen klare Kante: „Wir haben die Schnauze voll. Das Schlichtungsergebnis ist ein Kompromiss, den die Arbeitgeber annehmen sollten!“
 
© IG BAU (Sarah Kuschel)
Dortmund, 23.05.2018
Die Kollegen der Firma Batteux, Rohrvortrieb, an der Emscherbaustelle in Dortmund wollen eine positive Entscheidung: "Wir sind uns einig: Die Lohnerhöhung aus dem Schlichterspruch ist keineswegs übertrieben. Ablehnen ist keine machbare Alternative!“ 
23.05.2018
Der Motorsägenentschädigungssatz für die Waldarbeiter der Kommunen in Thüringen, die unter den Geltungsbereich des TVöD-Wald Thüringen fallen, beträgt ab 1. Juli 2018 auf der Grundlage der Gesamtlaufstunde bei Arbeiten außerhalb der Holzernte je tatsächlich angefallener Betriebsstunde 5,32 Euro. Bei Arbeiten in der Holzernte je Arbeitsstunde 2,45 Euro und bei überwiegender Handentrindung 1,06 Euro je Arbeitsstunde. 
22.05.2018
Der Motorsägenentschädigungssatz für die Waldarbeiter der Länder, die unter den Geltungsbereich des TV-L-Forst fallen, beträgt ab 1. Juli 2018 auf der Grundlage der Gesamtlaufstunde bei Arbeiten außerhalb der Holzernte je tatsächlich angefallener Betriebsstunde 5,32 Euro. Bei Arbeiten in der Holzernte je Arbeitsstunde 2,45 Euro und bei überwiegender Handentrindung 1,06 Euro je Arbeitsstunde. 
22.05.2018
Der Motorsägenentschädigungssatz für die Waldarbeiter der Kommunen in Sachsen, die unter den Geltungsbereich des TVöD-Wald Sachsen fallen, beträgt ab 1. Juli 2018 auf der Grundlage der Gesamtlaufstunde bei Arbeiten außerhalb der Holzernte je tatsächlich angefallener Betriebsstunde 5,32 Euro. Bei Arbeiten in der Holzernte je Arbeitsstunde 2,45 Euro und bei überwiegender Handentrindung 1,06 Euro je Arbeitsstunde. 
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
18.05.2018
Am 17. Mai fand die zweite Verhandlungsrunde zum Entgelttarifvertrag für die Steine- und Erdenindustrie Hessen statt. Die Tarifkommission der IG Bauen-Agrar-Umwelt hat noch einmal ihre Forderungen für die diesjährige Tarifrunde vorgetragen: 
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
18.05.2018
Auch die zweite Tarifverhandlung der Zement- und Dämmstoffindustrie Ost am 17. Mai wurde ohne Ergebnis unterbrochen. Die IG BAU-Tarifkommission hat ihre beschlossene Forderung noch einmal
dargestellt und eingefordert. 

Gemeinsam gegen schwarze Schafe

Arbeitskreissitzung des Bündnisses gegen Schwarzarbeit in der Gebäudereinigung

© Zoll
18.05.2018
Gemeinsam haben das Bundesministerium der Finanzen, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften der besonders betroffenen Wirtschaftszweige Bündnisse gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung geschlossen. Am 16. Mai fand für den Bereich Gebäudereinigung die Arbeitskreissitzung in Köln statt. 
© IG BAU
Berlin, 17.05.2018
Eine knappe Woche DGB-Bundeskongress ist heute zu Ende gegangen. „Wir senden eine klare Botschaft“, sagte der DGB-Bundesvorsitzende Reiner Hoffmann zum Abschluss. „Die Arbeit der Zukunft gestalten wir. Wir sind die Experten. Gute Arbeit gibt es nur mit Tarifvertrag, mit Mitbestimmung und starken Gewerkschaften.“ Und Hoffmann betonte noch einmal eine wichtige Forderung des 21. Parlaments der Arbeit: „Die Arbeit muss zum Leben passen. Deshalb: Hände weg vom Arbeitszeitgesetz!“ 

Fjordnorwegen

Kreuzfahrt mit MS Artania vom 13. bis 20. Juni 2019

© Phoenix Reisen
17.05.2018
Dieser Kreuzfahrt ist ein gewaltiges Naturerlebnis.
Mit der MS ARTANIA reisen Sie zu zerklüfteten Fjorden und tosenden Wasserfällen, durch majestätische Berglandschaften und in geschichtsträchtige Städte.
Zu den Höhepunkten dieser Kreuzfahrt gehören die Hansestadt Bergen und der von der UNESCO als Weltnaturerbe geschützte Geirangerfjord. 
© GDB/Simone Neumann
Berlin, 17.05.2018
Fehlende Wohnungen für Normalverdiener und erst recht fehlende Sozialwohnungen waren ein wichtiges Thema beim 21. Parlament der Arbeit in Berlin. Die Delegierten unterstützten die Forderung an die Politik mehr für den Bau von bezahlbaren Wohnungen zu tun. „Wohnen ist ein Menschenrecht und, Kolleginnen und Kollegen, der Mangel an bezahlbaren Wohnungen ist der größte soziale Sprengstoff, den wir in den nächsten Jahren vor uns haben, und dieses Signal sollten wir klar senden“, sagte IG BAU-Chef Robert Feiger. 

Ohne Ergebnis beendet

Zweite Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Steine- undErdenindustrie Baden-Württemberg

© IG BAU (Alexander Paul Englert)
17.05.2018
Am 15. Mai fand die zweite Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Steine- und Erdenindustrie Baden-Württemberg statt. Die Tarifkommission der IG BAU will die Anerkennung der Arbeit der Beschäftigten und bleibt bei ihrer Forderung nach 6 Prozent mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung für 12 Monate sowie die Fortführung der Regelungen zur Leiharbeit und Übernahme – für die Mitglieder der IG BAU! 
© DGB/Simone Neumann
Berlin, 16.05.2018
Die Arbeit der Zukunft zu gestalten – mit diesem Ziel ist das IG BAU-Team aus Ehren- und Hauptamtlichen nach Berlin zum 21. DGB-Bundeskongress gefahren. Arbeitszeit, Mitbestimmung, Tarifbindung, Digitalisierung – die Vielzahl der Themen spiegelt den Umbruch, der die Arbeitswelt erfasst hat. 
© IG BAU
Berlin, 16.05.2018
Kurt Beck, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung, begleitet IG BAU-Chef Robert Feiger mit zum Stand der IG BAU-Dachdecker. Wem von den vielen Diskussionen im Kongress-Saal der Kopf schwirrt, kommt hier auf andere Gedanken. Einmal selbst den Hammer schwingen und nach kurzer Zeit ein Ergebnis in Händen halten. Das ist für viele ein schönes Kontrastprogramm zu den teil langwierigen Entscheidungsprozessen nebenan. 
© IG BAU
16.05.2018
Der berufliche Alltag hat sich durch die Digitalisierung in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend geändert: egal ob Sachbearbeiterin, Ingenieurin oder Fachinformatikerin, an der modernen Technik kommt niemand vorbei. Die Erfahrungen damit sind nicht nur positiv. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
16.05.2018
Während der Schlichtung standen die Gehrken-Kollegen auf der Baustelle Autobahnkreuz Recklinghausen ihren Mann. Sie ließen im Radio und Fernsehen ihren Unmut über die Arbeitgeber freien Lauf. Nachdem sie nun über das Ergebnis der Schlichtung informiert wurden, waren sie sich einig: Daumen hoch für den Kampf der IG BAU - unsere Kommission hat einen super Job gemacht. Einig sind sie sich auch: Lehnen ihre Chefs das Angebot ab, geht auf ihrer Großaustelle nichts mehr. Dann bleiben alle Schüppen liegen und kein Bagger bewegt sich mehr. 

Laufen, lernen, lachen

Deutscher Seniorentag erwartet 15.000 Teilnehmerinnen undTeilnehmer

16.05.2018
In zwei Wochen beginnt in den Westfalenhallen Dortmund der 12. Deutsche Seniorentag. Die Großveranstaltung wird von Bundespräsident Frank- Walter Steinmeier als Schirmherr eröffnet. Auch die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey, und der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, haben ihr Kommen zugesagt. 
© IG BAU (Stefan Gerbig)
Möhrendorf bei Erlangen, 15.05.2018
Frühmorgens am 9. Mai gegen 6:15 Uhr besuchten einige IG BAUler aus Franken den Betriebshof der Firma Goebel in Möhrendorf bei Erlangen. Wir wollten mit den Arbeitern dort ins Gespräch kommen, damit diese ihren Chef überzeugen können, dass die Arbeitgeber beim zweiten Schlichtungstermin mehr bieten müssen. Weil wir es wert sind! 
© IG BAU (Gianpaolo Mosca)
15.05.2018
Die Kollegen auf der Baustelle in Rehburg von der Fa. Becker aus Minden sind überaus positiv überrascht von dem Schlichtungsergebnis. Und die Kollegen sind durchaus bereit, im Falle einer Ablehnung des Schiedsspruches, dafür zu kämpfen. 
© IG BAU (Marcel Siedlaczek)
Ulm, 14.05.2018
Das war das Motto am 11. Mai zur Aktion in der Ulmer Innenstadt der ehrenamtlichen Gewerkschafter/innen. Anlass war die zeitgleich stattfindende Schlichtung der Tarifrunde im Bauhauptgewerbe. 
© IG BAU
Rhein-Main-Gebiet, 14.05.2018
Weihnachtsstimmung kommt bei der Firma Elite/Hectas in Frankfurt zur Zeit wohl eher nicht auf. Trotzdem drücken die Kolleginnen und Kollegen aus der Schulreinigung ihren Wunsch nach einem Weihnachtsgeld, in dieser Fotoaktion offen aus. 
© DGB/Simone M. Neumann
Berlin, 14.05.2018
Die Delegierten auf dem 21. Ordentlichen Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) haben den Geschäftsführenden Vorstand im Amt bestätigt. Vorsitzender bleibt Reiner Hoffmann (Zweiter von rechts), seine Stellvertreterin ist Elke Hannack (Zweite von links). Annelie Buntenbach und Stefan Körzell komplettieren das Führungs-Quartett. 
© IG BAU
Berlin, 13.05.2018
Die IG BAU-Dachdecker halten die Handwerkstradition hoch. Da könnte die Politik noch ein wenig stärker unterstützen. Ein ernstes Anliegen, das dem Bundespräsident nett überreicht wurde. Er bekam die von vielen DGB-Kolleginnen und -Kollegen heiß begehrte Schieferfaust als kleine Gedächtnisstütze - und fürs Gefühl ein Schieferherz. Den Präsidenten hats gefreut, wie man sieht. 

Aufstehen, verteidigen, widerstehen

Bundespräsident Steinmeier beim DGB-Kongress

© IG BAU
Berlin, 13.05.2018
„Unser Land wäre nicht dasselbe ohne die Gewerkschaften. Dafür möchte ich Ihnen meinen großen Respekt und Dank mit auf den Weg geben“, mit diesen Worten begrüßte der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die rund 400 Delegierten des 21. Parlaments der Arbeit in Berlin. 
© DGB
Berlin, 13.05.2018
Bis 17. Mai tagt in Berlin das 21. Parlament der Arbeit - der Ordentliche Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Das Motto lautet: "Solidarität_Vielfalt_Gerechtigkeit". 
© IG BAU
Berlin, 12.05.2018
Mit dem bislang bestem Tarifergebnis in diesem Jahr ist am frühen Samstagmorgen die Schlichtung für die rund 800 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe beendet worden. Es war bereits die zweite Verhandlungsrunde. Schlichter war der frühere Bundesarbeits- und wirtschaftsminister Wolfgang Clement. 
© IG BAU
Berlin, 11.05.2018
Nach wie vor ringt die IG BAU mit den Arbeitgeberverbänden um einen tragfährigen Tarifvertrag für die rund 800.000 Beschäftigten am Bau. Schlichter Wolfgang Clement hatte bereits am Morgen geahnt, dass dies keine leichte Aufgabe sein wird. 
© IG BAU (Gianpaolo Mosca)
Bad Oeynhausen., 11.05.2018
Die Kollegen von der Fa. Wilhelm Becker aus Minden bauen zur Zeit eine neue Brücke über die Gleise der DB. Nachdem die Kollegen erfahren hatten, was für ein Angebot die Arbeitgeber gegeben haben, fragten sie sich wie man junge Leute für den Bau begeistern kann. Die Arbeitsbedingungen schwer, Witterung ausgesetzt, lange von Zuhause weg und manchmal die ganze Woche nicht nach Hause kommen. „Da müssen die Arbeitgeber noch ordentlich was drauflegen, sonst wird das nichts mit Nachwuchs für den Bau.“ So der Kollege Stefan N.
  
11.05.2018
Die Tagesschau berichtet. 
© IG BAU (Anja Holzapfel)
Region Bayern, 11.05.2018
Gut gerüstet unterwegs waren diejenigen, die sich in den vergangenen Tagen in Schwaben bei unseren Baustellenbesuchen zum Mitmachen entschieden haben. „Wir schauen am Brückentag schon mal, wie so eine stille und leere Baustelle aussieht!“, sagte einer der Beschäftigten angesichts der vermeintlichen Ruhe vor dem Sturm. 
© IG BAU (Wolfgang Kuhn)
Bremerhaven, 11.05.2018
Völlig klar für die Kollegen: Bleibt die Schlichtung ohne Erfolg, dann müssen die Chefs schon mal den Stillstand der Großbaustelle in Bremerhaven einkalkulieren. Der Tunnel baut sich nicht von alleine und wir verdienen ordentliche tarifliche Erhöhungen. Kaum Azubis, Facharbeitermangel und schlechte Arbeitsbedingungen: Da müssen die Arbeitgeber doch nur mal 1+1 zusammenzählen… 
© IG BAU (Wolfgang Kuhn)
11.05.2018
Kollegen der Firma Reinhard Rohrbau GmbH aus Meppen stehen hinter den Forderungen der IG BAU. Sie wollen nicht akzeptieren, dass die berechtigten Forderungen nach einem vollen 13. Monatseinkommen, einer ordentlichen Lohnerhöhung und einer Regelung zu den Wegezeiten von den Arbeitgebern abgelehnt werden. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
11.05.2018
Auf der Großbaustelle im Kreuz Recklinghausen informierten IG BAU und Betriebsrat heute die Beschäftigten über die aktuelle Schlichtung. Begleitet von Journalisten des WDR konnte sich intensiv ausgetauscht werden. Die Kollegen des Dortmunder Bauunternehmen nutzten die Möglichkeit, um ihren Unmut öffentlich kundzutun 
© IG BAU (Thomas Ruckdäschel)
München, 11.05.2018
In der Ludwigsfelder Straße sorgt der Bautrupp von Brochier dafür, dass die Menschen mit allem Notwendigen versorgt werden. Egal ob Wasserleitung, Kanal oder Gas, die Jungs vom Bau legen die Rohre und Leitungen in den Boden und sorgen für die Hausanschlüsse, damit jeder so bequem wie möglich das bekommt, was er braucht. 
© IG BAU (Andreas Harnack)
11.05.2018
Die besten Grüße der Kollegen aus Südbaden: bleibt hart für ein gutes Tarifergebnis. 

Letzte Chance auf ein Ergebnis in Verhandlungen

Schlichtung für das Bauhauptgewerbe

© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Berlin, 11.05.2018
Die Schlichtung für die rund 800 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wird heute in Berlin fortgesetzt. Schlichter ist der frühere Bundesarbeits- und wirtschaftsminister Wolfgang Clement. Der erste Schlichtungstermin wurde von massiven Protesten von rund 1500 Bauarbeitern in Berlin begleitet. 
© IG BAU (Johannes Schader)
Frankfurt/Main, 11.05.2018
In Frankfurt-Oberrad baut die Baustellenmannschaft von Bratengeier die Durchgangsstraße neu. Kanal, Gas, Wasser, Strom und Telefon und dann auch noch die Straßenbahnschienen müssen in kürzester Zeit eingebaut werden. Entsprechend lange muss auf der Baustelle gearbeitet werden. Alle sind im Stress. Wenn dann auch noch die Tarifverhandlungen scheitern und die Bauleute eine ordentliche Lohnerhöhung vorenthalten bekommen, kann das das Fass zum überlaufen bringen. Die Bauleute von Bratengeier stehen voll hinter den Forderungen ihrer Gewerkschaft und sind zu weiteren Aktionen bereit. 
© IG BAU (Edgar Kreilinger)
Bad Feilnbach, 11.05.2018
Unser Ort soll schöner werden!“ diese Aktion kennt in unserem Land jedes Kind! Aber aufgemerkt: Wer macht denn die Orte schöner? In der Ortsmitte von Bad Feilnbach sind dafür derzeit die Firmen Swietelsky und Dankerl mit ihren Bauarbeitern zuständig. … Noch!! 
© IG BAU
11.05.2018
Westfalens Regionalleiter Bodo Matthey ist Mitglied der Verhandlungskommission im Bauhauptgewerbe. Und damit auch hautnah bei der Schlichtung dabei. Bevor es heute in die entscheidende Sitzung geht, haben wir ein kleines Interview mit ihm geführt. 
© IG BAU (Petra Katens)
Neustraubing, 11.05.2018
STRABAG auf der Baustelle in Neutraubling. „Klar arbeiten wir bei einer großen Firma und bekommen bestimmt auch viele Dinge, die andere Baukollegen nicht haben, aber die Wege werden für alle weiter, und deshalb brauchen wir auch für alle eine Lösung“ sagte einer der Beschäftigten. Damit ist klar, die Bauleute ziehen solidarisch an einem Strang! Sie wollen Lösungen für die Branche und nicht für Einzelne. 
© IG BAU (Andreas Harnack)
11.05.2018
Die Kollegen von L. Weiss treten für die Forderungen mit ein. 
© IG BAU
11.05.2018
Brückentag heißt für viele ein langes Wochenende. Nicht so für viele Kollegen auf den Baustellen. Besonders dort, wo neue Straßen und Brücken entstehen, wird gewerkelt und geschuftet, um die vollen Auftragsbücher ab zu arbeiten und die engen Termine einzuhalten. 
© IG BAU (Metin Akkurt)
Dortmund, 09.05.2018
Heute informierte Peter Penning die Beschäftigten auf den Baustellen der Fa. Höhler aus Dortmund, in der er Betriebsratsvorsitzender ist, über den Stand der Dinge. Er traf ca. 40 Bauarbeiter auf den Baustellen an. Sie alle sind fassungslos über so viel Arroganz der Arbeitgeber am Verhandlungstisch. 
© IG BAU
09.05.2018
Bauarbeiter der Firma RAAB Baugesellschaft mbH & Co. KG aus Ebensfeld machten ihrem Ärger Luft: Sie ließen Schubkarre, Schaufel, Kelle & Co. liegen – und das mitten auf der Baustelle ASB Service Wohnen auf der Bertelsdorfer Höhe am Max-Böhme-Ring in Coburg. Genau dort gab es heute um 9 Uhr eine „Bau-Pause“ – eine Bau-Infoaktion. 
© IG BAU
09.05.2018
Jetzt wachen auch die Medien auf. Der Bayerische Rundfunk im Gespräch mit Christian Beck, IG BAU-Abteilungsleiter Bauwirtschaft, und Beschäftigten der Firmen Mauss und Schenk sowie den Nachunternehmern von Immex Bau 
© IG BAU (Thomas Ruckdäschel)
09.05.2018
Auch bei Xaver Schmid sind die Beschäftigten mächtig sauer. „Nicht nur, dass wir uns einen Lenz arbeiten, wir müssen auch noch lange zur Arbeit fahren!“ Das war einer der Klagen vor Ort. Es wird also Zeit, die Probleme der Beschäftigten am Schlichtertisch zu lösen. Nicht auszudenken, wenn der Hänger mit diesen Lasten ins Rollen kommt. Da wird wohl einiges damit platt gemacht. 
© IG BAU (Marcel Siedlaczek)
09.05.2018
Das fragten sich die Gäste eines Biergartens mitten in Südwürttemberg als die Kolleginnen und Kollegen sich getroffen haben, um über das schwache Angebot nach der Schlichtung zu diskutieren. Denn vom Weihnachtsgeld ist, zum Ärger der Kollegen, keine Spur zu sehen, weshalb dieses Bild entstanden ist. HO HO HO, Warnstreik macht froh… 
© IG BAU (Marcel Siedlaczek)
Heidenheim an der Brenz, 09.05.2018
Kollegen halten zusammen und zeigen sich solidarisch, wenn es darum geht, den Arbeitskampf zu unterstützen. Dachten sich auch diese Beschäftigten einer Fensterbaufirma und unterstützen die Kollegen der Firma Fetzer auf der gemeinsamen Baustelle eines Kindergartens in Heidenheim an der Brenz. 
© IG BAU (Friedrich Andreas)
Potsdam, 09.05.2018
Während der Mittagspause der Beschäftigten von Strabag aus Berlin-Brandenburg wird schnell klar, dass sie das verhöhnende Angebot der Arbeitgeber nicht länger hinnehmen werden. Warum? Weil ihre Arbeit mehr wert ist. 
© IG BAU (Ralf Helwerth)
Kassel, 09.05.2018
Die Bauarbeiter der Fa. Konrad Emmeluth aus Kassel, welche in der Oberen Königstraße arbeiten, sind gespannt wie die zweite Schlichtungsrunde ausgeht. Sollte diese nicht zu einem Abschluss der Tarifrunde führen, sind sie auch zu weiteren Aktionen bereit. 
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
09.05.2018
In wertschätzender und konstruktiver Atmosphäre fand am 8. Mai die erste Tarifverhandlung der Steine- und Erdenindustrie Bayern statt. Die IG BAU-Tarifkommission hat die Forderungen ausführlich dargelegt und deren Berechtigung bekräftigt: 
© IG BAU (Gianpaolo Mosca)
Bielefeld, 09.05.2018
Die Kollegen von der Tiefbaustelle “Am Langen Feld“ in Bielefeld von der Fa. Strabag haben klar zu erkennen gegeben, dass sich die Arbeitgeber bewegen sollen. Sonst bewegen sich dort kein Bagger und kein Radlader mehr. 
© IG BAU (Jozsef Bernula)
Dresden, 09.05.2018
Ob am Lande oder zu Wasser - die Kolleginnen und Kollegen von der IG BAU informieren und machen mobil. Nachdem am 7. Mai die Schlichtung in Berlin begleitet von einer über 1000 Mann starken Bauarbeiter-Delegation ohne Ergebnis auf den kommenden Freitag vertagt wurde, bereiten sich nun alle auf den Ernstfall vor. 
München, 09.05.2018
Lange Pause war angesagt, als die „Mädels“ von der IG BAU auf die Züblin-Baustelle an der Theresienhöhe in München kamen. Genaue Infos zur laufenden Tarifrunde und zum Schlichtungsverfahren hatten die ebenso im Gepäck, wie die aktuellen Flugblätter und Plakate. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
09.05.2018
Überall in Nordrhein-Westfalen wird gebaut. Und so hört man halbstündlich im Radio, wie groß die Staus auf den westfälischen Straßen sind. Doch bewegen sich die Arbeitgeber in der Schlichtung nicht endlich, dann wird aus dem Stauland das Streikland. Denn auf allen Baustellen wird deutlich, dass die Kollegen jetzt endlich einen ordentlichen Tarifvertrag wollen. 
© IG BAU (Sascha Wollert)
Bernburg, 09.05.2018
Wenn die Schlichtung keine Einigung bringt, dann sorgen die Kollegin und die Kollegen der Strabag Bernburg auf ihre Art für die Lösung des Tarifkonfliktes: mit Streik! Es ist Zeit für Gerechtigkeit. 
© IG BAU (Sascha Wollert)
Alsleben, 09.05.2018
Die Schwarzdeckenkolonne der STRABAG in Alsleben in Sachsen-Anhalt macht sich bereit, endlich die Ost-West-Debatte zu beenden und für einen einheitlichen Tarifvertrag zu kämpfen. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Kirchlengern, 09.05.2018
In Westfalen herrscht das Gerücht : Bielefeld gibt es nicht. Auf den ostwestfälischen Baustellen herrscht aber eher die Meinung vor: Mini-Erhöhung der Arbeitgeber gibt's doch gar nicht. Und wie auf der Strabag Baustelle in Kirchlengern klingt es landesweit: Wir sind kampfbereit! 
© IG BAU (Sascha Wollert)
Halle (Saale), 09.05.2018
Die Baustelle muss fertig werden. Dafür muss sogar am Brückentag und am Samstag gearbeitet werden. Was, wenn die Baustelle in nächster Zeit länger stillsteht? Das obliegt dem Ausgang der Schlichtung. Kommt es hart auf hart, stehen die Kollegen der STRABAG Halle (Saale) zu ihrer IG BAU. Für ihren Tarifvertrag! 
© IG BAU (Thomas Ruckdäschel)
09.05.2018
Genau wie die große Delegation aus der Oberpfalz, die am Montag nach Berlin gefahren ist, sind auch die Beschäftigten der Firmen Haimerl und STRABAG ziemlich sauer. Sauer über das Theater, welches die Arbeitgeber in der diesjährigen Tarifrunde veranstalten. 
© IG BAU (Holger Münzberg)
09.05.2018
Obwohl der Vatertag vor der Tür steht, sind die Kollegen von STH Hüttental geladen. Das Rumeiern der Arbeitgeber macht die Bauarbeiter sauer. Wenn sich die Chefs am Freitag nicht bewegen, bewegt sich auf ihren Baustellen nichts mehr. Besonders erfreulich: Bei STH organisieren sich die Kollegen immer mehr in der IG BAU. Sie haben verstanden, dass wir nur gemeinsam für einen gerechten Tarifabschluss kämpfen können. 
© IG BAU (Dietmar Gust)
09.05.2018
Weil's so schön war. Hier das Video vom Bauarbeiter-Protest während der ersten Schlichtung in Berlin am 7. Mai: 
© IG BAU (Joachim Ammon)
09.05.2018
Hier rüsten sich die Kollegen von Eurovia Umpferstedt in Thüringen moralisch für einen bevorstehenden Arbeitskampf. Unsere Waffen sind aber das Wort und der Streik. Eines muss den Arbeitgebern bewusst sein: "Wir sind eine Kampforganisation!" 

Tarifsituation spitzt sich zu

Beton- und Fertigteilindustrie und Betonsteinhandwerk Nordrhein-Westfalen

© IG BAU (Alexander Paul Englert)
09.05.2018
Die Tarifsituation für die Beschäftigten in der Beton- und Fertigteilindustrie und im Betonsteinhandwerk Nordrhein-Westfalen spitzt sich zu: Das erste Schlichtungsgespräch wurde am 27. April ergebnislos beendet. Derzeit laufen die Abstimmungen für einen weiteren Schlichtungstermin. Was ist bisher geschehen: 
© IG BAU
09.05.2018
Den Beschäftigten im Baugewerbe aus Ostthüringen reißt langsam der Geduldsfaden. Die Tarifverhandlungen im Baugewerbe gingen aufgrund der Blockadehaltung der Arbeitgeber ergebnislos zu Ende. Die erste Schlichtungsrunde am 7. Mai endete ohne Annäherung. Es gibt immer noch kein faires Angebot der Arbeitgeber - trotz blendender Konjunktur und Auftragslage. 
© IG BAU (Andreas Harnack)
Freiburg, 09.05.2018
Protest vor den Toren des Bau-Arbeitgeberverbands in Freiburg. Es wird Zeit, dass dieser den Arbeitgebervertretern am Verhandlungstisch mal auf die Sprünge hilft. 
© IG BAU (Sarah Kuschel)
Witten, 09.05.2018
Diese Kollegen der Firma Fa. Echterhoff sorgen momentan dafür, dass das Krankenhaus in Witten bald in neuem Glanz erstrahlt. Solche Umbaumaßnahmen im laufenden Krankenhausbetrieb können nur Facharbeiter machen. "Das sind wir - und darauf sind wir stolz. Deshalb verlangen wir, dass die Arbeitgeber sich in der zweiten Schlichtungsverhandlung endlich bewegen – sonst tun wir das hier auf der Baustelle bald nicht mehr!" 
© IG BAU (Sven Bönnemann)
Siegen, 08.05.2018
Punkt 12 Uhr zum Mittag kamen rund 30 Beschäftigte aus der Produktion und der Verwaltung der Fa. Ventur (ehemals Drössler) aus Siegen zusammen, um zu erfahren, wie der Beginn der Schlichtung und die gelungene Veranstaltung vor dem Verhandlungslokal in Berlin gelaufen sind. Als sie hörten, dass die Arbeitgeber sich nicht zu Beginn der Schlichtung bewegten, waren sie stinksauer. 
© IG BAU (Dietmar Gust)
Berlin, 08.05.2018
Die von lautstarken Protesten von rund 1500 Baubeschäftigten in der Berliner Innenstadt begleitete Schlichtung in der Lohnrunde für das Bauhauptgewerbe endete am frühen Dienstagmorgen ohne Ergebnis. "Die Verhandlungen treten auf der Stelle. Es war nicht zu erkennen, dass die Arbeitgeber ernsthaft einen Abschluss wollen", sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende und Schlichtungsführer Robert Feiger. "Trotz 13 Stunden intensiver Diskussion kommen wir kaum voran." 

Bauarbeiter protestieren für bessere Löhne

Schlichtung im Bauhauptgewerbe

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Berlin, 07.05.2018
Rund 1500 Baubeschäftigte haben heute Nachmittag ihrem Unmut über die Blockadehaltung der Arbeitgeber in der Lohnrunde für den Bau Luft gemacht. Delegationen aus ganz Deutschland starteten in Berlin den Bau-Protest. Unter dem Motto "Löhne rauf oder Helme runter" zogen sie lautstark durch das Zentrum der Hauptstadt vor das Verhandlungslokal, in dem derzeit die Schlichtung verhandelt. 
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07.05.2018
Die Delegationen treffen in Berlin ein - und es werden immer mehr. Es wird Zeit, den Arbeitgebern zu zeigen, dass wir für unsere Forderungen auch auf die Straße gehen. Rund 1500 marschieren durch die Stadt. Vor dem Hotel, in dem die Schlichtung stattfindet, machen sie ihrem Unmut und ihrer Verärgerung über die Blockade der Arbeitgeber lautstark Luft. IG BAU-Bundesvorsitzender Robert Feiger sowie die Bundesvorstandsmitglieder Dietmar Schäfers und Carsten Burckhardt freuen sich über diese Unterstützung. Solidarität in Wort und Tat zeigt unter anderem auch DGB-Chef Reiner Hoffmann. 
© IG BAU
07.05.2018
Während die ersten Delegationen aus den IG BAU-Regionen in Berlin eintreffen, ist die Junge BAU bereits vor Ort und informiert auf Berlins Baustellen über die Schlichtung. Die jungen GewerkschafterInnen hatten sich am Wochenende zu einem Tarifseminar getroffen. 
© IG BAU
07.05.2018
Am Morgen ist die Zentralschlichtungsstelle für die Bauwirtschaft in Berlin zusammengetreten. Es geht insbesondere um mehr Lohn für die rund 800 000 Bauarbeiter in Deutschland. Die IG BAU fordert sechs Prozent für 12 Monate und einen Angleichungsschritt der Ost- an die Westlöhne. Aber die Arbeitgeber wollen trotz Hochkonjunktur nicht teilen. Sie stellen sich vor, die Beschäftigten im Westen mit 1,65 Prozent auf ein Jahr abzuspeisen – die Bauleute im Osten bekämen minimal mehr. 
© IG BAU (Johannes Schader)
Dreieich, 07.05.2018
Die Baumannschaft von Jökel setzt gerade Kanalrohre mit zwei Meter Durchmesser. Der Verbau macht das Arbeiten eng und damit anstrengend, aber sicherer vor Unfällen. Solche Arbeiten mitten im Ort können nur von Spezialisten ausgeführt werden. Die Bauleute von Jökel erwarten dafür natürlich eine ordentliche Vergütung und eine ordentliche Lohnerhöhung. „Unsere Chefs wollen ihre Firma attraktiv für Arbeitnehmer machen – aber was wollen die Arbeitgeber in der Verhandlungskommission?“ Das fragen sich die Bauleute und sind bereit, die Gewerkschaft weiter zu unterstützen. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
07.05.2018
Wenn morgens um 4 Uhr Busse vor Gewerkschaftshäusern stehen, Handwerker und Kaufleute statt Helm und Arbeitskleidung Trillerpfeifen und Warnwesten einpacken, wenn Betriebsräte um 3.30 Uhr bei Gewerkschaftssekretären anrufen und IG BAU-Dienstwagen nach Brötchenmobilen riechen... Dann liegt etwas besonderes in der Luft. BERLIN, WIR KOMMEN - UND WIR SIND LAUT UND VIELE! Denn über 150 Westfalen sind unterwegs. 
© IG BAU (Christoph Bahn)
Rümmingen, 07.05.2018
Die Kolleginnen und Kollegen von Implenia Bau GmbH aus dem südbadischen Rümmingen senden solidarische Grüße von Ihrer Betriebsversammlung zur Schlichtung nach Berlin. Sie unterstützen die Forderungen ihrer IG BAU. 
© Bartz/Stockmar, CC BY 4.0
07.05.2018
Es geht um die ungleiche Einkommensentwicklung in Deutschland und um die „moderne Sklaverei“ in Südasien, um die Digitalisierung und die duale Berufsausbildung, um die Geschichte der Faulheit und um die beginnende Deindustrialisierung in China, um Tarifverträge in Europa und das Grundeinkommen. 

Kurzurlaub im Schlosshotel Les Tourelles

Angebot gültig vom 29. September bis 27. Oktober 2018

© GEW
06.05.2018
Eingebettet in einen historischen Palmenpark liegt Ihr Urlaubstraum, das Schlosshotel „Les Tourelles“. Den quirligen Ortskern von Sainte-Maxime erreichen Sie in wenigen Gehminuten. Hier finden Sie mondäne Promenaden, gepflegte Sandstrände und jede Menge Abwechslung wie Konzerte, Flohmärkte und Ausstellungen. 
© IG BAU (Thomas Ruckdäschel)
Göggingen, 05.05.2018
Ob Wolfgang Schubert-Raab als Präsident des Landesverbandes Bayerischer Bauinnungen (LBB) genau wusste, was er sagt, als er heute in Augsburg anlässlich des Tages des Baugewerbes meinte: „Der Bauwirtschaft geht es sehr gut und die Aussichten der Branche sind hervorragend. Das sind beste Bedingungen für zukunftssichere Arbeits- und Ausbildungsplätze im Baugewerbe“? (Hier noch mal zum Nachlesen). 
© IG BAU (Johannes Schader)
Dreieich, 04.05.2018
Die Baustellenbesatzung der Firma Jökel erneuert die Ver- und Entsorgungsleitungen und baut die Straße in einem ganzen Straßenzug in kürzester Zeit neu auf, damit die Anwohner wieder an ihre Häuser kommen. Die Bauleute sind aber enttäuscht über das bisherige Angebot der Bauarbeitgeber. „Unsere Chefs sind bemüht, um gute Arbeitsbedingungen und um gute Leute zu halten – aber was die Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen machen, verstehen wir nicht!“ Die Bauleute von Jökel unterstützen die Forderungen ihrer Gewerkschaft nach Spitzenlöhnen für die harte Arbeit am Bau. 
© IG BAU (Sven Bönnemann)
Herne, 04.05.2018
Beim Frühstück der Angestellten von Eiffage Rail aus Herne war den Beschäftigten klar: „Jetzt erst Recht - macht ein vernünftiges Angebot in der Schlichtung!" Die Haltung der Arbeitgeber trifft bei den Angestellten auf keine Zustimmung, im Gegenteil. Ein tarifloser Zustand beim Gehalt und beim 13. Monatseinkommen kann nicht die Lösung für den Fachkräftemangel am Bau und Wertschätzung der Beschäftigten sein. 
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 04.05.2018
Am 3. Mai 2018 fand in Höhr-Grenzhausen die erste Tarifverhandlung zum Entgelttarifvertrag für die Beschäftigten der Steine- und Erdenindustrie Neuwied statt. Die Tarifkommission der IG BAU hat ihre nachstehenden Forderungen vorgetragen und begründet: 
04.05.2018
Schwerpunkt war in diesem Tagesseminar, das Tarifvertagsrecht und die Überwachung der Tarifverträge durch die Betriebsräte. Hierzu gab es noch detaillierte Informationen über die aktuelle Tarifverhandlung zum Rahmentarif für die Gebäudereiniger. 
04.05.2018
„Liebe Arbeitgeber werdet wach! In der Schlichtung habt ihr die letzte Chance ein vernünftiges Angebot zu machen. Ansonsten läuft hier bald nichts mehr, weil wir die Arbeit niederlegen. Es brummt im Baugewerbe kräftig und wir erwirtschaften es mit. Somit steht uns ein kräftiger Anspruch am Erfolg zu. Wir haben erheblich mehr verdient als ihr uns geboten habt. Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen mit der Billiglohnkonkurrenz. Die habt ihr selbst geschaffen – nicht wir! Wir sind sauer darüber!
Unsere Forderungen stehen somit zu Recht und werden dafür wir kämpfen!“ 
© IG BAU
04.05.2018
Die Fachgruppe der Gebäudereinigung des IG BAU-Bezirksverbands Nord-West-Sachsen machte am Tag der Arbeit in Leipzig auf die missliche Lage der Reinigung aufmerksam. 

IG BAUmwelt erleben

Jugendwaldspiele in Bergern für Groß und Klein

© IG BAU (Sascha Wollert)
04.05.2018
"IG BAUmwelt erleben" hieß es im Jugendwaldheim in Bergern. Und wer es nicht erlebt hat, hat echt etwas versäumt. Etwa 100 interessierte Kolleginnen und Kollegen kamen mit ihren Kindern und Enkeln um sich zu informieren, sich mit Anderen auszutauschen und Spaß zu haben. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Münster, 04.05.2018
Obwohl die Sonne lacht, sind die Kollegen von Oevermann nicht gut drauf. Denn sie finden das “Angebot“ der Arbeitgeber eine Sauerei. Deswegen werden auch einige Beschäftigte des Münsteraner Unternehmens bei der Bauarbeiter-Delegation dabei sein. Sie wollen endlich eine faire Lohnerhöhung. Und die Bezahlung der Fahrzeit brennt den Kollegen besonders unter den Nägeln. 
© IG BAU (Johannes Schader)
Wallau, 04.05.2018
Die Bauleute von Strabag auf der IKEA-Baustelle in Wallau wollen mehr Geld. Das Angebot der Arbeitgeber wird als lächerlich empfunden. Mit Wertschätzung hat das nichts zu tun. Von den Straßen- und Tiefbauern wird verlangt, in kürzester Zeit die Ver- und Entsorgungsleitungen und die Fundamentgräben zu erstellen und immer zur Verfügung zu stehen. Dafür erwarten sie aber auch, dass die Arbeit und Leistung geschätzt wird - auch mit mehr Geld. Eine saftige Lohnerhöhung ist fällig. 
© IG BAU (Holger Münzberg)
Hattingen, 04.05.2018
Auch die Beschäftigten der Fa. Jakobi aus Hattingen unterstützen die Forderungen der IG BAU und warten darauf, dass die Arbeitgeber in der Schlichtung endlich zur Vernunft kommen. 
© IG BAU
Freiburg, 03.05.2018
Rund 1000 Menschen gingen am Tag der Arbeit in Freiburg auf die Straße. Unter ihnen auch IG BAU-Mitglieder, die für "Solidarität, Vielfalt, Gerechtigkeit" demonstrierten - und dabei viel Spaß hatten. 
© IG BAU (Frank Kunze)
03.05.2018
Kollegen von Otto Quast sind stinksauer: Trotzt guter Konjunktur soll nichts bei den Kumpels ankommen, keine Angleichung an den Westen, kein 13. Monatseinkommen – das ist nicht nur ein Skandal am Bau, sondern die Verhöhnung der täglichen Leistung der Bauarbeiter. Die Kollegen sind sich einig: Die Schlichtung ist eure letzte Chance als Arbeitgeber, die Verhandlung friedlich zu beenden. Macht endlich ein ordentliches Angebot. 
© IG BAU
Ingolstadt, 03.05.2018
Auch auf der Baustelle in der GUNVOR Raffinerie in Ingolstadt steht die Mannschaft. „Alles wird moderner und leistungsfähiger. Wir garantieren das und sorgen mit unserer Arbeit dafür, dass die Voraussetzungen für eine moderne Gesellschaft geschaffen werden. Das sollte auch leistungsgerecht und modern entlohnt und geschätzt werden“, ist sich die Belegschaft der Fa. Stanglmeier aus Abendsberg sicher und lehnt das Angebot der Arbeitgeber als völlig unzureichend ab. Jetzt warten die Männer erstmal die Schlichtung ab, und wenn es nicht passt, dann machen sie Ernst! 

Forderung aufgestellt

Tarifverhandlungen Beton- und Fertigteilindustrie Ost sowie der Steine- und Erdenindustrie Thüringen

© IG BAU (Alexander Paul Englert)
03.05.2018
Die Tarifkonferenz hat am 28. April die Forderungen über die diesjährigen
Tarifverhandlungen für die Beschäftigten in der Beton- und Fertigteilindustrie Ost sowie der Steine- und Erdenindustrie Thüringen entschieden: 
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
03.05.2018
Am 27. April fand das erste Schlichtungsgespräch für die Beton- und Fertigteilindustrie Nordrhein-Westfalen in Duisburg statt. Beide Seiten haben in ihren Eingangsstatements noch einmal ihre Positionen verdeutlicht. 
© IG BAU (Michael Langer)
Eltershausen, 03.05.2018
Bauarbeiter der Firma Ullrich lassen sich nicht mit Almosen abspeisen und erwarten ein deutlich besseres Angebot der Arbeitgeber. “Wird das nix bei der Schlichtung, stehen wir zum Streik bereit - denn unsere Arbeit ist viel mehr wert“, so die Jungs auf einer Baustelle nahe des Firmensitzes in Eltershausen. 
© IG BAU
München, 03.05.2018
Bei Brochier in München stehen die Leute parat und sind bereit, ihre Forderungen mit Nachdruck zu vertreten. Alle Baustellen wurden über den aktuellen Stand der Tarifverhandlung und die anstehende Schlichtung informiert. Ob Berohrungskolonne oder die Männer für die Hausanschlüsse - jeder ist bereit, die Schaufel beiseite zu stellen und den Bagger auszuschalten 
© IG BAU (Johannes Schader)
Hahnstätten, 03.05.2018
Die Baumannschaft von Strabag auf der Baustelle in Hahnstätten ist sauer über das Angebot der Arbeitgeber. Auf der Baustelle wird in kürzester Zeit eine Landstraße erneuert. Außerdem ist die Mannschaft noch an einigen Wochenenden im Einsatz für Termin-Baustellen auf Autobahnen. Bei solchem Einsatz und solcher Flexibilität muss sich das auch beim Lohn auszahlen. 

"Denn er hat seinen Engeln...

Workers' Memorial Day in Berlin

© röhr:wenzel
Berlin, 03.05.2018
... befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest“. Wenn dieser Psalm heute entstanden wäre, dann könnte da auch stehen: Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten, damit du nicht durch unsichtbare Schadstoffe in Gesundheits- und Lebensgefahr gerätst. 
© IG BAU (Holger Münzberg)
Hamm, 03.05.2018
Auch bei den Beschäftigten von Hugo Schneider aus Hamm rumort es. Überall sprechen die Chefs am Bau, wie gut es der Branche im Moment geht, aber von den Forderungen der Gewerkschaft wollen sie nichts wissen. Da stellen sie auf Durchzug. Macht nur so weiter, dann wird es ungemütlich. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Münster, 03.05.2018
Die Beschäftigten von Oevermann aus Münster sind sauer auf die Arbeitgeber. Überstunden sind an der Tagesordnung, aber eine vernünftige Lohnerhöhung wollen sie nicht rausrücken. Ebenfalls sauer sind sie über das NEIN der Arbeitgeber beim Thema Wegezeit=Arbeitszeit. „Wir verbringen so viel Zeit auf dem Weg zur Arbeit, dass das endlich geregelt werden muss!“ 
© Thomas Krahl, BR-Vorsitzender
Westerstede, 03.05.2018
Der Betriebsrat der Firma Matthäi in Westerstede steht hinter den Forderungen der IG BAU. 
© IG BAU (Hans-Jürgen Töpfer)
03.05.2018
Die Kollegen der Firma Wiebe in Sachsen sind sauer auf das, was die Arbeitgeber bisher angeboten haben. Sie sagen: „Wir sind im Arbeitskampf dabei!“ 
© IG BAU (Thomas Krumscheid)
Köln, 03.05.2018
Die Kollegen auf der Baustelle neue Ortsumgehung in Köln Hürth (Fa. A.Frauenrath) sind sauer über das Verhalten der Arbeitgeber bei den Verhandlungen. Sie hoffen, dass sich die Arbeitgeber bei der Schlichtung noch einmal bewegen. Sollte bei der Schlichtung nichts rauskommen, sind die Kollegen bereit, für ein besseres Ergebnis zu kämpfen. 
© IG BAU
03.05.2018
Bauarbeiter aus ganz Deutschland lassen Dampf ab in Berlin: Auf den heimischen Baustellen herrscht dicke Luft. Die Stimmung unter den rund 800.000 Bauarbeitern ist denkbar mies: „Vom Maurer bis zum Kranführer – alle sind stinksauer. Die Arbeitgeber haben die Tarifverhandlungen zum Scheitern geführt. Das bringt den Bau zum Brodeln“, sagt der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger. Aus ganz Deutschland werden sich deshalb am kommenden Montag eine Bauarbeiter-Delegation auf den Weg nach Berlin machen, um beim zentralen Bau-Protest in der Hauptstadt „ordentlich Frust abzulassen“. 
03.05.2018
„Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“ lautete auch in Mülheim an der Ruhr das Motto zum Tag der Arbeit. Dietmar Schäfers, Stellvertretender IG BAU-Bundesvorsitzender, nahm in seiner Rede kein Blatt vor den Mund und forderte die Politiker auf: 
© IG BAU (Bernula Jozsef)
Grüneberg bei Dresden, 02.05.2018
Die Männer von Strabag erwarten, dass sich endlich was bewegt. 28 Jahre liegt der Mauerfall nun zurück und immer noch keine Ost-West Angleichung in Sicht. Die Geduld ist am Ende. Auch wir hier im Osten haben eine vernünftige Wertschätzung unserer Arbeit verdient. Das stärkt die Moral und sichert unsere Existenz. Ost-West Angleichung jetzt! 
© IG BAU (Holger Münzberg)
02.05.2018
Auch auf dieser Fachgruppenversammlung sind sich die Beschäftigten einig: „Wir wollen einen kräftigen Schluck aus der Pulle. Sollten die Arbeitgeber nicht dazu in der Lage sein, haben wir auch noch andere Möglichkeiten!“ Welche das sind, wissen die Arbeitgeber ganz genau. 
© IG BAU (Sven Bönnemann)
Dortmund, 02.05.2018
Heute haben die Kollegen von Max Bögl spontan zu einem Bauarbeiter-Frühstück auf der Baustelle in Dortmund eingeladen. Sie sind von der Haltung der Arbeitgeber am Verhandlungstisch nicht nur enttäuscht, sondern auch verärgert. Sie arbeiten bei Wind und Wetter und sind zudem total unterbesetzt. „Es muss deutlich mehr von den Arbeitgebern kommen. Wenn nicht, schmeißen wir die Brocken auch hin!“ 

IG BAU ruft Schlichtung an

Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe

© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 02.05.2018
Im Tarifkonflikt im deutschen Bauhauptgewerbe hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) heute die Zentralschlichtungsstelle angerufen. Nach der Schlichtungsvereinbarung muss die Schlichtung nun innerhalb von sieben Tagen starten. Der Schlichter hat mit den Tarifvertragsparteien dafür Montag, 7. Mai, festgelegt. Verhandlungsort ist Berlin. Schlichter ist der frühere Bundesarbeits- und -wirtschaftsminister Wolfgang Clement. 

85 Jahre Erstürmung der Gewerkschaftshäuser

2. Mai - Mahnung an die Gewerkschaften

© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 02.05.2018
Heute vor 85 Jahren wurden die freien Gewerkschaften der Weimarer Republik zerschlagen. SS und SA stürmten im Auftrag des nur wenige Monate vorher ernannten Reichskanzlers Adolf Hilter die Gewerkschaftshäuser. 
© IG BAU (Hans-Jürgen Töpfer)
Schkeuditz, 02.05.2018
STRABAG-Baustelle in Schkeuditz bei Leipzig: Die Kollegen fühlen sich wertlos, nachdem die Arbeitgeber kein ordentliches Angebot in der letzten Tarifverhandlung vorgelegt haben. Der Puls und die Wut über die Ignoranz der Arbeitgeber steigen. „Wir stehen bereit zum Arbeitskampf“, so der Tenor der Kollegen. 
© Ig BAU (Sascha Wollert)
02.05.2018
Der Frühling ist da, die Sonne lacht. Nur die Arbeitgeber wünschen sich die eisige Winterzeit zurück. Egal, wir lassen uns die Stimmung nicht vermiesen und genießen das schöne Wetter. Wenn es sein muss, auch im Streik! 
© IG BAU
Dresden, 02.05.2018
Neben den Mitgliedern des Fachgruppenvorstandes der Gebäudereinigung demonstrieren auch die Verwaltungsangestellten und die Sekretäre anderer Branchen ihre Unterstützung in der jetzigen Tarifrunde zum Rahmentarifvertrag.
Ost – West Angleichung ist erreicht, aber wie steht es mit dem Weihnachtsgeld?
Auch das gehört zur Anerkennung der Leistungen der in dieser Branche Beschäftigten. 
© IG BAU
Stuttgart, 01.05.2018
Wohnungsnot, kaputte Straßen und Schulen, Lohndumping, Armutsrenten oder ungleiche Bildungschancen – diese Probleme hat die Politik viel zu lange schleifen lassen. Die Bundesregierung muss diese Probleme ganz oben auf ihre Agenda setzen und überzeugende Lösungen liefern, fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). 
30.04.2018
Der stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers begang den Workers Memorial Day, dieses Jahr in Katar. Das Königreich, in dem die kommende Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen wird, stand lange in der Kritik von Gewerkschaften weltweit. 
30.04.2018
Die Kollegen von Geiger und Schüle bauen derzeit in Ulm eine neue Straßenbahnlinie. Wichtige Infrastruktur muss in den kommenden Jahren ausgebaut oder saniert werden. Das Angebot der Arbeitgeber von 1,65 Prozent mehr Lohn im Westen, steht dazu in keinem Verhältnis. 
© IG BAU (Demetrius Pister)
30.04.2018
Die Kollegen empfinden das unterirdisches Angebot der Arbeitgeber als einen Witz. In Anbetracht der mehr als schwierigen Situation mit den Fachkräften in Betrieben kann man so ein Angebot nicht für ernst nehmen. Die Auftragsbücher sind voll, jeder Beschäftigte auf dem Bau ist - besonders heute - Gold wert. Anscheinend sind die Arbeitgeber der Meinung, dass sie ihre Mannschaften mit lächerlichen 1,65 Prozent ruhigstellen können. Das hat mit Respekt und Wertschätzung nichts zu tun. Da sind sich die Kollegen einig - wir sind jetzt dran! 
© IG BAU
30.04.2018
Beim Treffen der bayerischen Bau-Betriebsräte wurde klar: Die gänzlich an der Realität vorbei ziehende Argumentation der Arbeitgeberseite sorgt für Unverständnis und Empörung. "Was glauben die Chefs eigentlich, was da draußen los ist?" "Wir leisten großteils über die Leistungsfähigkeit auf Kosten der Substanz!" Einig waren sich auch alle, das der hohe Qualitätsstandard auf den Baustellen nur gehalten werden kann, wenn sich Spürbares in den Geldtaschen und bei den Arbeitsbedingungen tun wird. Die Forderung der zahlreich vertretenen Betriebsräte an die Arbeitgeber lautet dementsprechend : "Kommt in die Puschen und bietet etwas Angemessenes. Das was bisher vorgelegt wurde ist weit weniger als das Minimum und völlig indiskutabel." 
© IG BAU (Jozsef Bernula)
30.04.2018
... das ihr nicht ausschlagen könnt, liebe Arbeitsgeber! Ihr sorgt für die Ost-West Angleichung und ein sattes Plus auf unseren Lohnzetteln, dafür sorgen wir dafür dass die Baustellen nicht stillstehen. Ist doch eine Win-Win-Situation für beide Parteien oder? Wir fordern: „Ost- West Angleichung und zwar jetzt“!