Tarifbewegung Bauhauptgewerbe 2018


07.06.2018
Dennis aus Hürth lernt einen Bauberuf und ruft in seiner Freizeit gerne mal im Studio von 1LIVE an. Diesmal freut er sich über mehr Geld in der Ausbildung. 
05.06.2018
Für die Beschäftigten im Bauhauptgewerbe haben wir einen qualitativ hochwertigen Tarifvertrag abgeschlossen, den wir uns mit unserer Leistung erkämpft haben. Wir haben gewonnen und wir haben allen Grund, stolz zu sein! Dataillierte Infos im exklusiven Mitglieder-Bereich (IG BAU-Mitglieder, die sich dafür noch nicht registriert haben, können dies hier):
  
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 31.05.2018
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) begrüßt die Zustimmung der Arbeitgeberverbände, dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, zum Schlichtungsspruch für das Bauhauptgewerbe. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Münster, 30.05.2018
Die Kollegen der Oevermann Tochter CMG Baulogistik Münster betreiben die Logistik ihres Konzern. Nach der Schlichtung gingen bei ihnen die Daumen hoch. Mit dem Ergebnis sind sie sehr zufrieden. Das nun die fällige Lohnerhöhung auf dem Spiel steht, macht sie sauer. Sie stehen als Team zusammen und werden für einen fairen Tarifabschluss kämpfen. Dass die Arbeitgeber sie noch bis Freitag zappeln lassen, ist für die Beschäftigten nicht nachvollziehbar. Sie sagen ganz klar: Jetzt kämpfen wir erst recht! 
© IG BAU (Claudia Keil)
29.05.2018
Diese Zimmerer-Azubis aus Niedersachsen stehen zu ihrer IG BAU und dem ausgehandelten Schlichterspruch. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Ascheberg, 28.05.2018
Heute treffen sich in Ascheberg die westfälischen Betriebsräte aus dem Bauhauptgewerbe. Beraten wird über die Haltung der betrieblichen Interessensvertretung im Arbeitskampf. Denn das höchste Mittel zur Wahrung unserer Interessen ist die Möglichkeit, Arbeitgebern Druck zu machen. Der Streik ist als Arbeitskampfmittel verfassungsrechtlich gewährleistet. Unsere IG BAU und jede/r einzelne Streikende ist durch Artikel 9 des Grundgesetzes geschützt. 

IG BAU-Tarifkommission nimmt Schlichterspruch an

Schlichtung für das Bauhauptgewerbe

© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 26.05.2018
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat heute dem Schlichtungsspruch vom 12. Mai 2018 mit großer Mehrheit zugestimmt. Am Vormittag kamen im Haus der Baugewerkschaft in Frankfurt am Main die Mitglieder der IG BAU-Bundestarifkommission aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen, um das Ergebnis zu diskutieren und über die Annahme abzustimmen. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Münster, 26.05.2018
Die Kumpels von Oevermann in Münster haben sich gefreut: Endlich gibt es einen ordentlichen Schluck aus der Pulle. Sie sind zufrieden mit dem, was ihre Gewerkschaft verhandelt hat. Für sie war schon klar: Ab Mai gibt es mehr Geld und somit mehr Anerkennung für ihren Knochenjob. Das nun das Ergebnis auf der Kippe steht, macht sie sauer. „Was soll das denn?“, fragen sich die Kollegen. Sie empfinden das Zögern der Arbeitgeber als Schlag ins Gesicht. Trotz eines ausgiebigen Frühstück von der IG BAU ist die Stimmung nun auf dem Tiefpunkt. Gibt es keinen Abschluss, steigt die Stimmung auf Arbeitskampf. 
© IG BAU (Holger Münzberg)
Hamm, 25.05.2018
Am Donnerstag trafen sich zahlreiche Bau-Kollegen zur Mitgliederversammlung in Hamm. Während der Versammlung war die Stimmung aufgrund des Schlichterspruches sehr gut. Sie stimmten zu 100 Prozent für die Annahme des Schlichterspruches. Eines wurde aber sehr deutlich: Sie sind bereit, zu kämpfen. „100 Prozent für die Annahme und 100 Prozent für Streik, wenn die Arbeitgeber Faxen machen!“ 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Münster, 25.05.2018
Mehr als 200 Jahre Gewerkschaftserfahrung arbeiten auf der Baustelle in Münster. Die Kollegen bauen Wohn- und Tagungseinrichtungen für einen Farbenhersteller. Da einige Arbeitgeber ihnen die fällige Lohnerhöhung nicht gönnen, haben sie die Schnauze gestrichen voll. Sie werden nicht akzeptieren, dass es nun faule Kompromisse der Chefs gibt. Lehnen die Unternehmer den Schlichtungsvorschlag ab, lehnen sie das Arbeiten ab. Der Warnstreik ist schon vorbereitet - und die ganze Mannschaft hält zusammen. 
© IG BAU (Martin Koslowski)
Bochum, 24.05.2018
Diese Mitarbeiter der Fa. Echterhoff Hld. aus Bochum haben folgende Botschaft an die Arbeitgeber: „Liebe Arbeitgeber, macht keinen Scheiß! Steht zumindest zu dem Schiedsspruch. Wir haben es uns verdient. Deshalb stehen für einen Arbeitskampf bereit!" 
© IG BAU
Schwandorf, 24.05.2018
Auf den Baustellen der Fa. Donhauser in und um Schwandorf herrscht ungläubiges Staunen als Betriebsrat Manfred Götz und IG BAU-Sekretärin Petra Katens berichteten, dass noch gar nichts in trockenen Tüchern ist. „Aber die im Fernsehen haben doch gesagt, dass wir Bauarbeiter mehr Geld kriegen!“ 
© IG BAU (Thomas Ruckdäschel)
24.05.2018
... nicht, wenn es um das Eingemachte geht. Und das, was der Schlichter auf den Tisch gelegt hat, ist für viele das Besagte. So auch für die Mitglieder der Bauhauptgewerbe-Fachgruppe aus dem IG BAU-Bezirksverband Schwaben. „Wir stehen parat!“, lautete somit auch der Tenor der Anwesenden, falls die Arbeitgeberseite den gemeinsam gefundenen und in den Kommissionen für gut befundenen Schlichterspruch nicht endgültig mittragen sollten. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Münster, 24.05.2018
Die Kolleginnen und Kollegen von Oevermann bauen aus Leidenschaft. Doch während der Sitzung des Gesamtbetriebsrat von Oevermann Verkehrswegebau gab es Diskussionen, die Leiden schafft. So beriet die Interessensvertretung im westfälischen Münster über die aktuelle Situation rund um die Schlichtung. 
© IG BAU
24.05.2018
Groß angelegte Baustellenaktion bei Max Bögl rund um Neumarkt. Die Bauleute werden von Gewerkschaftssekretärin Petra Katens mit Unterstützung des Betriebsrates auf den neuesten Stand in puncto Tarif und Schlichtung gebracht. 
© IG BAU (Thomas Ruckdäschel)
24.05.2018
Die Bauhauptgewerbe-Fachgruppe Oberpfalz diskutierte zwar einige Zeit, letztlich konnten aber alle mit dem Schlichterspruch leben. „Endlich wird der sehr guten wirtschaftlichen Situation auch Rechnung getragen“, stellte einer der Anwesenden fest. 
© IG BAU
24.05.2018
Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Baugewerbe endeten mit einem Schlichterspruch. Noch bis zu diesem Samstag, 26. Mai, haben Arbeitgeber wie auch die Tarifkommission der IG BAU Zeit, diesem Vorschlag zuzustimmen. Um die Stimmung bei den Beschäftigten einzuholen, hat die örtliche Gewerkschaft nun zu Stammtischen eingeladen. 
© IG BAU (Sarah Kuschel)
24.05.2018
Schon vor Arbeitsbeginn und bei Sauwetter treffen sich die Beschäftigten der Firma Möckel, um deutlich zu machen: Das Schlichtungsergebnis passt! Die Arbeitgeber sollten es lieber annehmen... 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Münster, 24.05.2018
“Was soll das?”, fragen sich die portugiesischen Kollegen der Münsteraner Firma Batteux. Sie können nicht verstehen, warum einige Arbeitgeber nun den Tarifabschluss verhindern wollen. Kommt es am Samstag zu keiner Annahme durch ihre Chefs, wird es in Münster so schnell keine neuen Hausanschlüsse geben. Dann bleiben die Telefone stumm und es gibt keine neuen Rohre mehr. Denn die Truppe von Batteux hält zusammen und kämpft für einen fairen Tarifabschluss. 
© IG BAU (Sarah Kuschel)
Dortmund, 23.05.2018
Beschäftigte der Firma Max Bögl, die an der Emscher in Dortmund tätig sind, zeigen klare Kante: „Wir haben die Schnauze voll. Das Schlichtungsergebnis ist ein Kompromiss, den die Arbeitgeber annehmen sollten!“
 
© IG BAU (Sarah Kuschel)
Dortmund, 23.05.2018
Die Kollegen der Firma Batteux, Rohrvortrieb, an der Emscherbaustelle in Dortmund wollen eine positive Entscheidung: "Wir sind uns einig: Die Lohnerhöhung aus dem Schlichterspruch ist keineswegs übertrieben. Ablehnen ist keine machbare Alternative!“ 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
16.05.2018
Während der Schlichtung standen die Gehrken-Kollegen auf der Baustelle Autobahnkreuz Recklinghausen ihren Mann. Sie ließen im Radio und Fernsehen ihren Unmut über die Arbeitgeber freien Lauf. Nachdem sie nun über das Ergebnis der Schlichtung informiert wurden, waren sie sich einig: Daumen hoch für den Kampf der IG BAU - unsere Kommission hat einen super Job gemacht. Einig sind sie sich auch: Lehnen ihre Chefs das Angebot ab, geht auf ihrer Großaustelle nichts mehr. Dann bleiben alle Schüppen liegen und kein Bagger bewegt sich mehr. 
© IG BAU (Stefan Gerbig)
Möhrendorf bei Erlangen, 15.05.2018
Frühmorgens am 9. Mai gegen 6:15 Uhr besuchten einige IG BAUler aus Franken den Betriebshof der Firma Goebel in Möhrendorf bei Erlangen. Wir wollten mit den Arbeitern dort ins Gespräch kommen, damit diese ihren Chef überzeugen können, dass die Arbeitgeber beim zweiten Schlichtungstermin mehr bieten müssen. Weil wir es wert sind! 
© IG BAU (Gianpaolo Mosca)
15.05.2018
Die Kollegen auf der Baustelle in Rehburg von der Fa. Becker aus Minden sind überaus positiv überrascht von dem Schlichtungsergebnis. Und die Kollegen sind durchaus bereit, im Falle einer Ablehnung des Schiedsspruches, dafür zu kämpfen. 
© IG BAU (Marcel Siedlaczek)
Ulm, 14.05.2018
Das war das Motto am 11. Mai zur Aktion in der Ulmer Innenstadt der ehrenamtlichen Gewerkschafter/innen. Anlass war die zeitgleich stattfindende Schlichtung der Tarifrunde im Bauhauptgewerbe. 
© IG BAU
Berlin, 12.05.2018
Mit dem bislang bestem Tarifergebnis in diesem Jahr ist am frühen Samstagmorgen die Schlichtung für die rund 800 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe beendet worden. Es war bereits die zweite Verhandlungsrunde. Schlichter war der frühere Bundesarbeits- und wirtschaftsminister Wolfgang Clement. 
© IG BAU
Berlin, 11.05.2018
Nach wie vor ringt die IG BAU mit den Arbeitgeberverbänden um einen tragfährigen Tarifvertrag für die rund 800.000 Beschäftigten am Bau. Schlichter Wolfgang Clement hatte bereits am Morgen geahnt, dass dies keine leichte Aufgabe sein wird. 
© IG BAU (Gianpaolo Mosca)
Bad Oeynhausen., 11.05.2018
Die Kollegen von der Fa. Wilhelm Becker aus Minden bauen zur Zeit eine neue Brücke über die Gleise der DB. Nachdem die Kollegen erfahren hatten, was für ein Angebot die Arbeitgeber gegeben haben, fragten sie sich wie man junge Leute für den Bau begeistern kann. Die Arbeitsbedingungen schwer, Witterung ausgesetzt, lange von Zuhause weg und manchmal die ganze Woche nicht nach Hause kommen. „Da müssen die Arbeitgeber noch ordentlich was drauflegen, sonst wird das nichts mit Nachwuchs für den Bau.“ So der Kollege Stefan N.
  
11.05.2018
Die Tagesschau berichtet. 
© IG BAU (Anja Holzapfel)
Region Bayern, 11.05.2018
Gut gerüstet unterwegs waren diejenigen, die sich in den vergangenen Tagen in Schwaben bei unseren Baustellenbesuchen zum Mitmachen entschieden haben. „Wir schauen am Brückentag schon mal, wie so eine stille und leere Baustelle aussieht!“, sagte einer der Beschäftigten angesichts der vermeintlichen Ruhe vor dem Sturm. 
© IG BAU (Wolfgang Kuhn)
Bremerhaven, 11.05.2018
Völlig klar für die Kollegen: Bleibt die Schlichtung ohne Erfolg, dann müssen die Chefs schon mal den Stillstand der Großbaustelle in Bremerhaven einkalkulieren. Der Tunnel baut sich nicht von alleine und wir verdienen ordentliche tarifliche Erhöhungen. Kaum Azubis, Facharbeitermangel und schlechte Arbeitsbedingungen: Da müssen die Arbeitgeber doch nur mal 1+1 zusammenzählen… 
© IG BAU (Wolfgang Kuhn)
11.05.2018
Kollegen der Firma Reinhard Rohrbau GmbH aus Meppen stehen hinter den Forderungen der IG BAU. Sie wollen nicht akzeptieren, dass die berechtigten Forderungen nach einem vollen 13. Monatseinkommen, einer ordentlichen Lohnerhöhung und einer Regelung zu den Wegezeiten von den Arbeitgebern abgelehnt werden. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
11.05.2018
Auf der Großbaustelle im Kreuz Recklinghausen informierten IG BAU und Betriebsrat heute die Beschäftigten über die aktuelle Schlichtung. Begleitet von Journalisten des WDR konnte sich intensiv ausgetauscht werden. Die Kollegen des Dortmunder Bauunternehmen nutzten die Möglichkeit, um ihren Unmut öffentlich kundzutun 
© IG BAU (Thomas Ruckdäschel)
München, 11.05.2018
In der Ludwigsfelder Straße sorgt der Bautrupp von Brochier dafür, dass die Menschen mit allem Notwendigen versorgt werden. Egal ob Wasserleitung, Kanal oder Gas, die Jungs vom Bau legen die Rohre und Leitungen in den Boden und sorgen für die Hausanschlüsse, damit jeder so bequem wie möglich das bekommt, was er braucht. 
© IG BAU (Andreas Harnack)
11.05.2018
Die besten Grüße der Kollegen aus Südbaden: bleibt hart für ein gutes Tarifergebnis. 

Letzte Chance auf ein Ergebnis in Verhandlungen

Schlichtung für das Bauhauptgewerbe

© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Berlin, 11.05.2018
Die Schlichtung für die rund 800 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wird heute in Berlin fortgesetzt. Schlichter ist der frühere Bundesarbeits- und wirtschaftsminister Wolfgang Clement. Der erste Schlichtungstermin wurde von massiven Protesten von rund 1500 Bauarbeitern in Berlin begleitet. 
© IG BAU (Johannes Schader)
Frankfurt/Main, 11.05.2018
In Frankfurt-Oberrad baut die Baustellenmannschaft von Bratengeier die Durchgangsstraße neu. Kanal, Gas, Wasser, Strom und Telefon und dann auch noch die Straßenbahnschienen müssen in kürzester Zeit eingebaut werden. Entsprechend lange muss auf der Baustelle gearbeitet werden. Alle sind im Stress. Wenn dann auch noch die Tarifverhandlungen scheitern und die Bauleute eine ordentliche Lohnerhöhung vorenthalten bekommen, kann das das Fass zum überlaufen bringen. Die Bauleute von Bratengeier stehen voll hinter den Forderungen ihrer Gewerkschaft und sind zu weiteren Aktionen bereit. 
© IG BAU (Edgar Kreilinger)
Bad Feilnbach, 11.05.2018
Unser Ort soll schöner werden!“ diese Aktion kennt in unserem Land jedes Kind! Aber aufgemerkt: Wer macht denn die Orte schöner? In der Ortsmitte von Bad Feilnbach sind dafür derzeit die Firmen Swietelsky und Dankerl mit ihren Bauarbeitern zuständig. … Noch!! 
© IG BAU
11.05.2018
Westfalens Regionalleiter Bodo Matthey ist Mitglied der Verhandlungskommission im Bauhauptgewerbe. Und damit auch hautnah bei der Schlichtung dabei. Bevor es heute in die entscheidende Sitzung geht, haben wir ein kleines Interview mit ihm geführt. 
© IG BAU (Petra Katens)
Neustraubing, 11.05.2018
STRABAG auf der Baustelle in Neutraubling. „Klar arbeiten wir bei einer großen Firma und bekommen bestimmt auch viele Dinge, die andere Baukollegen nicht haben, aber die Wege werden für alle weiter, und deshalb brauchen wir auch für alle eine Lösung“ sagte einer der Beschäftigten. Damit ist klar, die Bauleute ziehen solidarisch an einem Strang! Sie wollen Lösungen für die Branche und nicht für Einzelne. 
© IG BAU (Andreas Harnack)
11.05.2018
Die Kollegen von L. Weiss treten für die Forderungen mit ein. 
© IG BAU
11.05.2018
Brückentag heißt für viele ein langes Wochenende. Nicht so für viele Kollegen auf den Baustellen. Besonders dort, wo neue Straßen und Brücken entstehen, wird gewerkelt und geschuftet, um die vollen Auftragsbücher ab zu arbeiten und die engen Termine einzuhalten. 
© IG BAU (Metin Akkurt)
Dortmund, 09.05.2018
Heute informierte Peter Penning die Beschäftigten auf den Baustellen der Fa. Höhler aus Dortmund, in der er Betriebsratsvorsitzender ist, über den Stand der Dinge. Er traf ca. 40 Bauarbeiter auf den Baustellen an. Sie alle sind fassungslos über so viel Arroganz der Arbeitgeber am Verhandlungstisch. 
© IG BAU
09.05.2018
Bauarbeiter der Firma RAAB Baugesellschaft mbH & Co. KG aus Ebensfeld machten ihrem Ärger Luft: Sie ließen Schubkarre, Schaufel, Kelle & Co. liegen – und das mitten auf der Baustelle ASB Service Wohnen auf der Bertelsdorfer Höhe am Max-Böhme-Ring in Coburg. Genau dort gab es heute um 9 Uhr eine „Bau-Pause“ – eine Bau-Infoaktion. 
© IG BAU
09.05.2018
Jetzt wachen auch die Medien auf. Der Bayerische Rundfunk im Gespräch mit Christian Beck, IG BAU-Abteilungsleiter Bauwirtschaft, und Beschäftigten der Firmen Mauss und Schenk sowie den Nachunternehmern von Immex Bau 
© IG BAU (Thomas Ruckdäschel)
09.05.2018
Auch bei Xaver Schmid sind die Beschäftigten mächtig sauer. „Nicht nur, dass wir uns einen Lenz arbeiten, wir müssen auch noch lange zur Arbeit fahren!“ Das war einer der Klagen vor Ort. Es wird also Zeit, die Probleme der Beschäftigten am Schlichtertisch zu lösen. Nicht auszudenken, wenn der Hänger mit diesen Lasten ins Rollen kommt. Da wird wohl einiges damit platt gemacht. 
© IG BAU (Marcel Siedlaczek)
09.05.2018
Das fragten sich die Gäste eines Biergartens mitten in Südwürttemberg als die Kolleginnen und Kollegen sich getroffen haben, um über das schwache Angebot nach der Schlichtung zu diskutieren. Denn vom Weihnachtsgeld ist, zum Ärger der Kollegen, keine Spur zu sehen, weshalb dieses Bild entstanden ist. HO HO HO, Warnstreik macht froh… 
© IG BAU (Marcel Siedlaczek)
Heidenheim an der Brenz, 09.05.2018
Kollegen halten zusammen und zeigen sich solidarisch, wenn es darum geht, den Arbeitskampf zu unterstützen. Dachten sich auch diese Beschäftigten einer Fensterbaufirma und unterstützen die Kollegen der Firma Fetzer auf der gemeinsamen Baustelle eines Kindergartens in Heidenheim an der Brenz. 
© IG BAU (Friedrich Andreas)
Potsdam, 09.05.2018
Während der Mittagspause der Beschäftigten von Strabag aus Berlin-Brandenburg wird schnell klar, dass sie das verhöhnende Angebot der Arbeitgeber nicht länger hinnehmen werden. Warum? Weil ihre Arbeit mehr wert ist. 
© IG BAU (Ralf Helwerth)
Kassel, 09.05.2018
Die Bauarbeiter der Fa. Konrad Emmeluth aus Kassel, welche in der Oberen Königstraße arbeiten, sind gespannt wie die zweite Schlichtungsrunde ausgeht. Sollte diese nicht zu einem Abschluss der Tarifrunde führen, sind sie auch zu weiteren Aktionen bereit. 
© IG BAU (Gianpaolo Mosca)
Bielefeld, 09.05.2018
Die Kollegen von der Tiefbaustelle “Am Langen Feld“ in Bielefeld von der Fa. Strabag haben klar zu erkennen gegeben, dass sich die Arbeitgeber bewegen sollen. Sonst bewegen sich dort kein Bagger und kein Radlader mehr. 
© IG BAU (Jozsef Bernula)
Dresden, 09.05.2018
Ob am Lande oder zu Wasser - die Kolleginnen und Kollegen von der IG BAU informieren und machen mobil. Nachdem am 7. Mai die Schlichtung in Berlin begleitet von einer über 1000 Mann starken Bauarbeiter-Delegation ohne Ergebnis auf den kommenden Freitag vertagt wurde, bereiten sich nun alle auf den Ernstfall vor. 
München, 09.05.2018
Lange Pause war angesagt, als die „Mädels“ von der IG BAU auf die Züblin-Baustelle an der Theresienhöhe in München kamen. Genaue Infos zur laufenden Tarifrunde und zum Schlichtungsverfahren hatten die ebenso im Gepäck, wie die aktuellen Flugblätter und Plakate. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
09.05.2018
Überall in Nordrhein-Westfalen wird gebaut. Und so hört man halbstündlich im Radio, wie groß die Staus auf den westfälischen Straßen sind. Doch bewegen sich die Arbeitgeber in der Schlichtung nicht endlich, dann wird aus dem Stauland das Streikland. Denn auf allen Baustellen wird deutlich, dass die Kollegen jetzt endlich einen ordentlichen Tarifvertrag wollen. 
© IG BAU (Sascha Wollert)
Bernburg, 09.05.2018
Wenn die Schlichtung keine Einigung bringt, dann sorgen die Kollegin und die Kollegen der Strabag Bernburg auf ihre Art für die Lösung des Tarifkonfliktes: mit Streik! Es ist Zeit für Gerechtigkeit. 
© IG BAU (Sascha Wollert)
Alsleben, 09.05.2018
Die Schwarzdeckenkolonne der STRABAG in Alsleben in Sachsen-Anhalt macht sich bereit, endlich die Ost-West-Debatte zu beenden und für einen einheitlichen Tarifvertrag zu kämpfen. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Kirchlengern, 09.05.2018
In Westfalen herrscht das Gerücht : Bielefeld gibt es nicht. Auf den ostwestfälischen Baustellen herrscht aber eher die Meinung vor: Mini-Erhöhung der Arbeitgeber gibt's doch gar nicht. Und wie auf der Strabag Baustelle in Kirchlengern klingt es landesweit: Wir sind kampfbereit! 
© IG BAU (Sascha Wollert)
Halle (Saale), 09.05.2018
Die Baustelle muss fertig werden. Dafür muss sogar am Brückentag und am Samstag gearbeitet werden. Was, wenn die Baustelle in nächster Zeit länger stillsteht? Das obliegt dem Ausgang der Schlichtung. Kommt es hart auf hart, stehen die Kollegen der STRABAG Halle (Saale) zu ihrer IG BAU. Für ihren Tarifvertrag! 
© IG BAU (Thomas Ruckdäschel)
09.05.2018
Genau wie die große Delegation aus der Oberpfalz, die am Montag nach Berlin gefahren ist, sind auch die Beschäftigten der Firmen Haimerl und STRABAG ziemlich sauer. Sauer über das Theater, welches die Arbeitgeber in der diesjährigen Tarifrunde veranstalten. 
© IG BAU (Holger Münzberg)
09.05.2018
Obwohl der Vatertag vor der Tür steht, sind die Kollegen von STH Hüttental geladen. Das Rumeiern der Arbeitgeber macht die Bauarbeiter sauer. Wenn sich die Chefs am Freitag nicht bewegen, bewegt sich auf ihren Baustellen nichts mehr. Besonders erfreulich: Bei STH organisieren sich die Kollegen immer mehr in der IG BAU. Sie haben verstanden, dass wir nur gemeinsam für einen gerechten Tarifabschluss kämpfen können. 
© IG BAU (Dietmar Gust)
09.05.2018
Weil's so schön war. Hier das Video vom Bauarbeiter-Protest während der ersten Schlichtung in Berlin am 7. Mai: 
© IG BAU (Joachim Ammon)
09.05.2018
Hier rüsten sich die Kollegen von Eurovia Umpferstedt in Thüringen moralisch für einen bevorstehenden Arbeitskampf. Unsere Waffen sind aber das Wort und der Streik. Eines muss den Arbeitgebern bewusst sein: "Wir sind eine Kampforganisation!" 
© IG BAU
09.05.2018
Den Beschäftigten im Baugewerbe aus Ostthüringen reißt langsam der Geduldsfaden. Die Tarifverhandlungen im Baugewerbe gingen aufgrund der Blockadehaltung der Arbeitgeber ergebnislos zu Ende. Die erste Schlichtungsrunde am 7. Mai endete ohne Annäherung. Es gibt immer noch kein faires Angebot der Arbeitgeber - trotz blendender Konjunktur und Auftragslage. 
© IG BAU (Andreas Harnack)
Freiburg, 09.05.2018
Protest vor den Toren des Bau-Arbeitgeberverbands in Freiburg. Es wird Zeit, dass dieser den Arbeitgebervertretern am Verhandlungstisch mal auf die Sprünge hilft. 
© IG BAU (Sarah Kuschel)
Witten, 09.05.2018
Diese Kollegen der Firma Fa. Echterhoff sorgen momentan dafür, dass das Krankenhaus in Witten bald in neuem Glanz erstrahlt. Solche Umbaumaßnahmen im laufenden Krankenhausbetrieb können nur Facharbeiter machen. "Das sind wir - und darauf sind wir stolz. Deshalb verlangen wir, dass die Arbeitgeber sich in der zweiten Schlichtungsverhandlung endlich bewegen – sonst tun wir das hier auf der Baustelle bald nicht mehr!" 
© IG BAU (Sven Bönnemann)
Siegen, 08.05.2018
Punkt 12 Uhr zum Mittag kamen rund 30 Beschäftigte aus der Produktion und der Verwaltung der Fa. Ventur (ehemals Drössler) aus Siegen zusammen, um zu erfahren, wie der Beginn der Schlichtung und die gelungene Veranstaltung vor dem Verhandlungslokal in Berlin gelaufen sind. Als sie hörten, dass die Arbeitgeber sich nicht zu Beginn der Schlichtung bewegten, waren sie stinksauer. 
© IG BAU (Dietmar Gust)
Berlin, 08.05.2018
Die von lautstarken Protesten von rund 1500 Baubeschäftigten in der Berliner Innenstadt begleitete Schlichtung in der Lohnrunde für das Bauhauptgewerbe endete am frühen Dienstagmorgen ohne Ergebnis. "Die Verhandlungen treten auf der Stelle. Es war nicht zu erkennen, dass die Arbeitgeber ernsthaft einen Abschluss wollen", sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende und Schlichtungsführer Robert Feiger. "Trotz 13 Stunden intensiver Diskussion kommen wir kaum voran." 

Bauarbeiter protestieren für bessere Löhne

Schlichtung im Bauhauptgewerbe

© IG BAU
Berlin, 07.05.2018
Rund 1500 Baubeschäftigte haben heute Nachmittag ihrem Unmut über die Blockadehaltung der Arbeitgeber in der Lohnrunde für den Bau Luft gemacht. Delegationen aus ganz Deutschland starteten in Berlin den Bau-Protest. Unter dem Motto "Löhne rauf oder Helme runter" zogen sie lautstark durch das Zentrum der Hauptstadt vor das Verhandlungslokal, in dem derzeit die Schlichtung verhandelt. 
© IG BAU
07.05.2018
Die Delegationen treffen in Berlin ein - und es werden immer mehr. Es wird Zeit, den Arbeitgebern zu zeigen, dass wir für unsere Forderungen auch auf die Straße gehen. Rund 1500 marschieren durch die Stadt. Vor dem Hotel, in dem die Schlichtung stattfindet, machen sie ihrem Unmut und ihrer Verärgerung über die Blockade der Arbeitgeber lautstark Luft. IG BAU-Bundesvorsitzender Robert Feiger sowie die Bundesvorstandsmitglieder Dietmar Schäfers und Carsten Burckhardt freuen sich über diese Unterstützung. Solidarität in Wort und Tat zeigt unter anderem auch DGB-Chef Reiner Hoffmann. 
© IG BAU
07.05.2018
Während die ersten Delegationen aus den IG BAU-Regionen in Berlin eintreffen, ist die Junge BAU bereits vor Ort und informiert auf Berlins Baustellen über die Schlichtung. Die jungen GewerkschafterInnen hatten sich am Wochenende zu einem Tarifseminar getroffen. 
© IG BAU
07.05.2018
Am Morgen ist die Zentralschlichtungsstelle für die Bauwirtschaft in Berlin zusammengetreten. Es geht insbesondere um mehr Lohn für die rund 800 000 Bauarbeiter in Deutschland. Die IG BAU fordert sechs Prozent für 12 Monate und einen Angleichungsschritt der Ost- an die Westlöhne. Aber die Arbeitgeber wollen trotz Hochkonjunktur nicht teilen. Sie stellen sich vor, die Beschäftigten im Westen mit 1,65 Prozent auf ein Jahr abzuspeisen – die Bauleute im Osten bekämen minimal mehr. 
© IG BAU (Johannes Schader)
Dreieich, 07.05.2018
Die Baumannschaft von Jökel setzt gerade Kanalrohre mit zwei Meter Durchmesser. Der Verbau macht das Arbeiten eng und damit anstrengend, aber sicherer vor Unfällen. Solche Arbeiten mitten im Ort können nur von Spezialisten ausgeführt werden. Die Bauleute von Jökel erwarten dafür natürlich eine ordentliche Vergütung und eine ordentliche Lohnerhöhung. „Unsere Chefs wollen ihre Firma attraktiv für Arbeitnehmer machen – aber was wollen die Arbeitgeber in der Verhandlungskommission?“ Das fragen sich die Bauleute und sind bereit, die Gewerkschaft weiter zu unterstützen. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
07.05.2018
Wenn morgens um 4 Uhr Busse vor Gewerkschaftshäusern stehen, Handwerker und Kaufleute statt Helm und Arbeitskleidung Trillerpfeifen und Warnwesten einpacken, wenn Betriebsräte um 3.30 Uhr bei Gewerkschaftssekretären anrufen und IG BAU-Dienstwagen nach Brötchenmobilen riechen... Dann liegt etwas besonderes in der Luft. BERLIN, WIR KOMMEN - UND WIR SIND LAUT UND VIELE! Denn über 150 Westfalen sind unterwegs. 
© IG BAU (Christoph Bahn)
Rümmingen, 07.05.2018
Die Kolleginnen und Kollegen von Implenia Bau GmbH aus dem südbadischen Rümmingen senden solidarische Grüße von Ihrer Betriebsversammlung zur Schlichtung nach Berlin. Sie unterstützen die Forderungen ihrer IG BAU. 
© IG BAU (Thomas Ruckdäschel)
Göggingen, 05.05.2018
Ob Wolfgang Schubert-Raab als Präsident des Landesverbandes Bayerischer Bauinnungen (LBB) genau wusste, was er sagt, als er heute in Augsburg anlässlich des Tages des Baugewerbes meinte: „Der Bauwirtschaft geht es sehr gut und die Aussichten der Branche sind hervorragend. Das sind beste Bedingungen für zukunftssichere Arbeits- und Ausbildungsplätze im Baugewerbe“? (Hier noch mal zum Nachlesen). 
© IG BAU (Johannes Schader)
Dreieich, 04.05.2018
Die Baustellenbesatzung der Firma Jökel erneuert die Ver- und Entsorgungsleitungen und baut die Straße in einem ganzen Straßenzug in kürzester Zeit neu auf, damit die Anwohner wieder an ihre Häuser kommen. Die Bauleute sind aber enttäuscht über das bisherige Angebot der Bauarbeitgeber. „Unsere Chefs sind bemüht, um gute Arbeitsbedingungen und um gute Leute zu halten – aber was die Arbeitgeber bei den Tarifverhandlungen machen, verstehen wir nicht!“ Die Bauleute von Jökel unterstützen die Forderungen ihrer Gewerkschaft nach Spitzenlöhnen für die harte Arbeit am Bau. 
© IG BAU (Sven Bönnemann)
Herne, 04.05.2018
Beim Frühstück der Angestellten von Eiffage Rail aus Herne war den Beschäftigten klar: „Jetzt erst Recht - macht ein vernünftiges Angebot in der Schlichtung!" Die Haltung der Arbeitgeber trifft bei den Angestellten auf keine Zustimmung, im Gegenteil. Ein tarifloser Zustand beim Gehalt und beim 13. Monatseinkommen kann nicht die Lösung für den Fachkräftemangel am Bau und Wertschätzung der Beschäftigten sein. 
04.05.2018
„Liebe Arbeitgeber werdet wach! In der Schlichtung habt ihr die letzte Chance ein vernünftiges Angebot zu machen. Ansonsten läuft hier bald nichts mehr, weil wir die Arbeit niederlegen. Es brummt im Baugewerbe kräftig und wir erwirtschaften es mit. Somit steht uns ein kräftiger Anspruch am Erfolg zu. Wir haben erheblich mehr verdient als ihr uns geboten habt. Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen mit der Billiglohnkonkurrenz. Die habt ihr selbst geschaffen – nicht wir! Wir sind sauer darüber!
Unsere Forderungen stehen somit zu Recht und werden dafür wir kämpfen!“ 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Münster, 04.05.2018
Obwohl die Sonne lacht, sind die Kollegen von Oevermann nicht gut drauf. Denn sie finden das “Angebot“ der Arbeitgeber eine Sauerei. Deswegen werden auch einige Beschäftigte des Münsteraner Unternehmens bei der Bauarbeiter-Delegation dabei sein. Sie wollen endlich eine faire Lohnerhöhung. Und die Bezahlung der Fahrzeit brennt den Kollegen besonders unter den Nägeln. 
© IG BAU (Johannes Schader)
Wallau, 04.05.2018
Die Bauleute von Strabag auf der IKEA-Baustelle in Wallau wollen mehr Geld. Das Angebot der Arbeitgeber wird als lächerlich empfunden. Mit Wertschätzung hat das nichts zu tun. Von den Straßen- und Tiefbauern wird verlangt, in kürzester Zeit die Ver- und Entsorgungsleitungen und die Fundamentgräben zu erstellen und immer zur Verfügung zu stehen. Dafür erwarten sie aber auch, dass die Arbeit und Leistung geschätzt wird - auch mit mehr Geld. Eine saftige Lohnerhöhung ist fällig. 
© IG BAU (Holger Münzberg)
Hattingen, 04.05.2018
Auch die Beschäftigten der Fa. Jakobi aus Hattingen unterstützen die Forderungen der IG BAU und warten darauf, dass die Arbeitgeber in der Schlichtung endlich zur Vernunft kommen. 
© IG BAU (Frank Kunze)
03.05.2018
Kollegen von Otto Quast sind stinksauer: Trotzt guter Konjunktur soll nichts bei den Kumpels ankommen, keine Angleichung an den Westen, kein 13. Monatseinkommen – das ist nicht nur ein Skandal am Bau, sondern die Verhöhnung der täglichen Leistung der Bauarbeiter. Die Kollegen sind sich einig: Die Schlichtung ist eure letzte Chance als Arbeitgeber, die Verhandlung friedlich zu beenden. Macht endlich ein ordentliches Angebot. 
© IG BAU
Ingolstadt, 03.05.2018
Auch auf der Baustelle in der GUNVOR Raffinerie in Ingolstadt steht die Mannschaft. „Alles wird moderner und leistungsfähiger. Wir garantieren das und sorgen mit unserer Arbeit dafür, dass die Voraussetzungen für eine moderne Gesellschaft geschaffen werden. Das sollte auch leistungsgerecht und modern entlohnt und geschätzt werden“, ist sich die Belegschaft der Fa. Stanglmeier aus Abendsberg sicher und lehnt das Angebot der Arbeitgeber als völlig unzureichend ab. Jetzt warten die Männer erstmal die Schlichtung ab, und wenn es nicht passt, dann machen sie Ernst! 
© IG BAU (Michael Langer)
Eltershausen, 03.05.2018
Bauarbeiter der Firma Ullrich lassen sich nicht mit Almosen abspeisen und erwarten ein deutlich besseres Angebot der Arbeitgeber. “Wird das nix bei der Schlichtung, stehen wir zum Streik bereit - denn unsere Arbeit ist viel mehr wert“, so die Jungs auf einer Baustelle nahe des Firmensitzes in Eltershausen. 
© IG BAU
München, 03.05.2018
Bei Brochier in München stehen die Leute parat und sind bereit, ihre Forderungen mit Nachdruck zu vertreten. Alle Baustellen wurden über den aktuellen Stand der Tarifverhandlung und die anstehende Schlichtung informiert. Ob Berohrungskolonne oder die Männer für die Hausanschlüsse - jeder ist bereit, die Schaufel beiseite zu stellen und den Bagger auszuschalten 
© IG BAU (Johannes Schader)
Hahnstätten, 03.05.2018
Die Baumannschaft von Strabag auf der Baustelle in Hahnstätten ist sauer über das Angebot der Arbeitgeber. Auf der Baustelle wird in kürzester Zeit eine Landstraße erneuert. Außerdem ist die Mannschaft noch an einigen Wochenenden im Einsatz für Termin-Baustellen auf Autobahnen. Bei solchem Einsatz und solcher Flexibilität muss sich das auch beim Lohn auszahlen. 
© IG BAU (Holger Münzberg)
Hamm, 03.05.2018
Auch bei den Beschäftigten von Hugo Schneider aus Hamm rumort es. Überall sprechen die Chefs am Bau, wie gut es der Branche im Moment geht, aber von den Forderungen der Gewerkschaft wollen sie nichts wissen. Da stellen sie auf Durchzug. Macht nur so weiter, dann wird es ungemütlich. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Münster, 03.05.2018
Die Beschäftigten von Oevermann aus Münster sind sauer auf die Arbeitgeber. Überstunden sind an der Tagesordnung, aber eine vernünftige Lohnerhöhung wollen sie nicht rausrücken. Ebenfalls sauer sind sie über das NEIN der Arbeitgeber beim Thema Wegezeit=Arbeitszeit. „Wir verbringen so viel Zeit auf dem Weg zur Arbeit, dass das endlich geregelt werden muss!“ 
© Thomas Krahl, BR-Vorsitzender
Westerstede, 03.05.2018
Der Betriebsrat der Firma Matthäi in Westerstede steht hinter den Forderungen der IG BAU. 
© IG BAU (Hans-Jürgen Töpfer)
03.05.2018
Die Kollegen der Firma Wiebe in Sachsen sind sauer auf das, was die Arbeitgeber bisher angeboten haben. Sie sagen: „Wir sind im Arbeitskampf dabei!“ 
© IG BAU (Thomas Krumscheid)
Köln, 03.05.2018
Die Kollegen auf der Baustelle neue Ortsumgehung in Köln Hürth (Fa. A.Frauenrath) sind sauer über das Verhalten der Arbeitgeber bei den Verhandlungen. Sie hoffen, dass sich die Arbeitgeber bei der Schlichtung noch einmal bewegen. Sollte bei der Schlichtung nichts rauskommen, sind die Kollegen bereit, für ein besseres Ergebnis zu kämpfen. 
© IG BAU
03.05.2018
Bauarbeiter aus ganz Deutschland lassen Dampf ab in Berlin: Auf den heimischen Baustellen herrscht dicke Luft. Die Stimmung unter den rund 800.000 Bauarbeitern ist denkbar mies: „Vom Maurer bis zum Kranführer – alle sind stinksauer. Die Arbeitgeber haben die Tarifverhandlungen zum Scheitern geführt. Das bringt den Bau zum Brodeln“, sagt der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger. Aus ganz Deutschland werden sich deshalb am kommenden Montag eine Bauarbeiter-Delegation auf den Weg nach Berlin machen, um beim zentralen Bau-Protest in der Hauptstadt „ordentlich Frust abzulassen“. 
© IG BAU (Bernula Jozsef)
Grüneberg bei Dresden, 02.05.2018
Die Männer von Strabag erwarten, dass sich endlich was bewegt. 28 Jahre liegt der Mauerfall nun zurück und immer noch keine Ost-West Angleichung in Sicht. Die Geduld ist am Ende. Auch wir hier im Osten haben eine vernünftige Wertschätzung unserer Arbeit verdient. Das stärkt die Moral und sichert unsere Existenz. Ost-West Angleichung jetzt! 
© IG BAU (Holger Münzberg)
02.05.2018
Auch auf dieser Fachgruppenversammlung sind sich die Beschäftigten einig: „Wir wollen einen kräftigen Schluck aus der Pulle. Sollten die Arbeitgeber nicht dazu in der Lage sein, haben wir auch noch andere Möglichkeiten!“ Welche das sind, wissen die Arbeitgeber ganz genau. 
© IG BAU (Sven Bönnemann)
Dortmund, 02.05.2018
Heute haben die Kollegen von Max Bögl spontan zu einem Bauarbeiter-Frühstück auf der Baustelle in Dortmund eingeladen. Sie sind von der Haltung der Arbeitgeber am Verhandlungstisch nicht nur enttäuscht, sondern auch verärgert. Sie arbeiten bei Wind und Wetter und sind zudem total unterbesetzt. „Es muss deutlich mehr von den Arbeitgebern kommen. Wenn nicht, schmeißen wir die Brocken auch hin!“ 

IG BAU ruft Schlichtung an

Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe

© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 02.05.2018
Im Tarifkonflikt im deutschen Bauhauptgewerbe hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) heute die Zentralschlichtungsstelle angerufen. Nach der Schlichtungsvereinbarung muss die Schlichtung nun innerhalb von sieben Tagen starten. Der Schlichter hat mit den Tarifvertragsparteien dafür Montag, 7. Mai, festgelegt. Verhandlungsort ist Berlin. Schlichter ist der frühere Bundesarbeits- und -wirtschaftsminister Wolfgang Clement. 
© IG BAU (Hans-Jürgen Töpfer)
Schkeuditz, 02.05.2018
STRABAG-Baustelle in Schkeuditz bei Leipzig: Die Kollegen fühlen sich wertlos, nachdem die Arbeitgeber kein ordentliches Angebot in der letzten Tarifverhandlung vorgelegt haben. Der Puls und die Wut über die Ignoranz der Arbeitgeber steigen. „Wir stehen bereit zum Arbeitskampf“, so der Tenor der Kollegen. 
© Ig BAU (Sascha Wollert)
02.05.2018
Der Frühling ist da, die Sonne lacht. Nur die Arbeitgeber wünschen sich die eisige Winterzeit zurück. Egal, wir lassen uns die Stimmung nicht vermiesen und genießen das schöne Wetter. Wenn es sein muss, auch im Streik! 
30.04.2018
Die Kollegen von Geiger und Schüle bauen derzeit in Ulm eine neue Straßenbahnlinie. Wichtige Infrastruktur muss in den kommenden Jahren ausgebaut oder saniert werden. Das Angebot der Arbeitgeber von 1,65 Prozent mehr Lohn im Westen, steht dazu in keinem Verhältnis. 
© IG BAU (Demetrius Pister)
30.04.2018
Die Kollegen empfinden das unterirdisches Angebot der Arbeitgeber als einen Witz. In Anbetracht der mehr als schwierigen Situation mit den Fachkräften in Betrieben kann man so ein Angebot nicht für ernst nehmen. Die Auftragsbücher sind voll, jeder Beschäftigte auf dem Bau ist - besonders heute - Gold wert. Anscheinend sind die Arbeitgeber der Meinung, dass sie ihre Mannschaften mit lächerlichen 1,65 Prozent ruhigstellen können. Das hat mit Respekt und Wertschätzung nichts zu tun. Da sind sich die Kollegen einig - wir sind jetzt dran! 
© IG BAU
30.04.2018
Beim Treffen der bayerischen Bau-Betriebsräte wurde klar: Die gänzlich an der Realität vorbei ziehende Argumentation der Arbeitgeberseite sorgt für Unverständnis und Empörung. "Was glauben die Chefs eigentlich, was da draußen los ist?" "Wir leisten großteils über die Leistungsfähigkeit auf Kosten der Substanz!" Einig waren sich auch alle, das der hohe Qualitätsstandard auf den Baustellen nur gehalten werden kann, wenn sich Spürbares in den Geldtaschen und bei den Arbeitsbedingungen tun wird. Die Forderung der zahlreich vertretenen Betriebsräte an die Arbeitgeber lautet dementsprechend : "Kommt in die Puschen und bietet etwas Angemessenes. Das was bisher vorgelegt wurde ist weit weniger als das Minimum und völlig indiskutabel." 
© IG BAU (Jozsef Bernula)
30.04.2018
... das ihr nicht ausschlagen könnt, liebe Arbeitsgeber! Ihr sorgt für die Ost-West Angleichung und ein sattes Plus auf unseren Lohnzetteln, dafür sorgen wir dafür dass die Baustellen nicht stillstehen. Ist doch eine Win-Win-Situation für beide Parteien oder? Wir fordern: „Ost- West Angleichung und zwar jetzt“! 
© IG BAU (Thomas Krumscheid)
26.04.2018
Auf der Baustelle Kläranlage Aachener Soers sind die Kollegen der Fa. EUROVIA der Niederlassung Troisdorf nicht gerade erbaut über das Verhalten der Verhandlungsführer der Arbeitgeber-Verbände bei den Tarifverhandlungen. Wenn diese Leute glauben, so mit ihren Arbeitern umgehen zu müssen, haben sie sich getäuscht. Die Arbeitgeber sollten uns nicht unterschätzen. Sollte bei der Schlichtung nicht von den Arbeitgebern nachgelegt werden, wird die Situation eskalieren. 
© IG BAU (Thomas Jackmuth)
Norden, 25.04.2018
Nachdem die Arbeitgeberverbände in den Tarifverhandlungen im Baugewerbe vergangene Woche „die Sau rausgelassen haben“, wurden sie auf der Baustelle der Tell Bau GmbH in Norden von den Mitarbeitern wieder eingefangen und sogleich geschlachtet. Liebe Arbeitgeber, das passiert, wenn man die „Sau rauslässt“... Also Vorsicht, die Messer sind gewetzt ! 
© IG BAU (Olaf Damerow)
24.04.2018
Von überall aus der Region haben sich vergangenen Samstag Kolleginnen und Kollegen aus den Baubetrieben in Langförden eingefunden, um sich auf der zentralen Baukonferenz über den Stand der Verhandlungen zu informieren. Der Unmut über das unverschämte Arbeitgeberangebot war spätestens nach den Schilderungen unseres Verhandlungsführers, Dietmar Schäfers, nicht zu überhören. Sollte die Schlichtung kein Ergebnis bringen, dann sind wir in Weser-Ems zum Kampf bereit. 
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 23.04.2018
Die Tarifverhandlungen für das Bauhauptgewerbe sind gescheitert. Der Bundesvorstand der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat heute einstimmig beschlossen, das Scheitern zu erklären. Gleichzeitig hat das Gremium vereinbart, dass es zeitnah die Schlichtungsstelle anrufen will. 
© IG BAU
20.04.2018
Unter dem Titel „Tarifrunde im Bauhauptgewerbe und was Betriebsräte dazu wissen müssen“ trafen sich Kolleginnen und Kollegen in Mannheim. Am Rande der Tagesschulung zu den Mitbestimmungsrechten der Betriebsratsgremien wurde auch über die Tarifrunde gesprochen. Das Unverständnis über die Ignoranz der Arbeitgeber war Konsens. Wer Fachkräftemangel beklagt, muss sich bewegen, damit der Beruf nicht noch weiter an Attraktivität verliert. Und Wertschätzung in Boom-Zeiten sieht anders aus… 
© IG BAU (Joachim Ammon)
20.04.2018
Die Schlichtung ist unsere Chance der Arbeitgeberseite reinen Wein einzuschenken. Die Blockade weckt den Kampfgeist der Kollegen, so auch in Thüringen, bei der STRABAG in Ansbach / Schmalkalden. Der Tarifangleichungswecker steht auf fünf nach 12. 
© IG BAU
20.04.2018
Auf der Betriebsräteschulung in Halle, einen Tag nach dem Scheitern der Verhandlungen, vernetzen sich die ostdeutschen Betriebsräte und beraten konkrete Schritte in den Betrieben, um einen Streik in der deutschen Bauwirtschaft abzuwenden. Zu Gast waren auch Christian Beck, Abteilungsleiter Bauwirtschaft sowie Jörg Meissner, Mitglied der Verhandlungskommission und Betriebsrat bei RS Gleisbau in Halle. Sie machten den Ernst der Lage deutlich: Wer heute nichts macht, darf morgen nie wieder meckern! Es liegt in der Hand der Baubeschäftigten. 
© IG BAU
München, 20.04.2018
Auch die Beschäftigten der Fa. Brochier, München stehen zu den Forderungen in der Tarifrunde 2018. „Das Angebot der Arbeitgeber ist ein Witz, ein schlechter noch dazu! Wir leisten derzeit soviel mehr, da sind 6% eigentlich schon viel zu wenig!“, verdeutlichte ein Polier die aktuelle Situation. „Sollen die Herren Chefs doch die Aufträge selbst abarbeiten!“, lautete dann das Echo aus dem Kreis der Bauleute. Die Mannschaft steht, und diesmal lassen sie sich auch nicht mit irgendwelchen Almosen abspeisen. Es wird Ernst - und Brochier München ist bereit und dabei! 
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Berlin, 17.04.2018
Die Tarifrunde für die rund 800 000 Beschäftigte am Bau ist heute abgebrochen worden. Nach fünf Verhandlungstagen konnten sich die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die beiden Arbeitgeberverbände, Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), auf kein Ergebnis einigen. 
© IG BAU (Michael Langer)
Schweinfurt, 17.04.2018
Auf der Betriebsversammlung der Baufirma Pfister war neben der aktuellen Betriebsratswahl die Tarifrunde Hauptthema. Geschlossen waren die Beschäftigten der Meinung: “Jetzt muss was gehen und es muss ein anständiges Angebot der Arbeitgeber her“. Nur so können junge Fachkräfte und Azubis den notwendigen Generationswechsel einleiten. Denn bei Pfister Bau gehen in den nächsten 10 bis 15 Jahren sehr viele Mitarbeiter in den wohl verdienten Ruhestand. 
© IG BAU (Lisa Horstmann)
17.04.2018
Den Kollegen der Firma Breitung und Günther Bau ist aufgrund des mickrigen Angebots der Arbeitgeber nicht zum Lachen zumute. "Wir sind bald an dem Punkt, an dem wir das Geld mit an die Arbeit bringen müssen." Trotz Zeitdruck liefern die Kollegen immer Arbeit in Top-Qualität ab, für so viel Fachwissen und Erfahrung muss mehr rausspringen! 
© IG BAU
Bielefeld, 17.04.2018
An mehreren Orten in der Innenstadt tauchten Menschen mit großen Zeitungen auf. Es handelte sich um Beschäftigte des Baugewerbes, die auf die aktuelle Situation in ihrer Branche aufmerksam machen wollten. Mit dieser ungewöhnlichen Vorgehensweise regten sie viele Passanten zum Nachdenken und zum Austausch über das Thema an. 
17.04.2018
Die Verhandlungsrunde wurde nach dem ersten Verhandlungstag ohne Annäherung unterbrochen. In den einzelnen Forderungspunkten gibt es keine nennenswerte Fortschritte. Es liegt kein verbessertes Angebot der Arbeitgeberseite für eine Erhöhung der Einkommen auf dem Tisch. Auch bei unseren anderen Forderung gibt es nur minimale Fortschritte. Die Verhandlungen werden heute ab 9.30 Uhr fortgesetzt. 
© IG BAU (Hivzi Kalayci)
16.04.2018
Unverständnis und Verärgerung der Kollegen von Strabag auf der Großbaustelle Heidestraße in Berlin. Im Rahmen eines Baustellenfrühstücks wurde deutlich, dass die Beschäftigten mit dem bisherigen Angebot der Arbeitgeber nicht zufrieden sind. Es muss eine deutliche Steigerung geben. 
© IG BAU (Sascha Wollert)
16.04.2018
Stahlbetonbau-Azubis wissen wie’s geht und helfen den Arbeitgebern gern, ihre eingeschränkte Sicht zu erweitern. Ist gar nicht so schwer. Im Zweifel dürfen die Arbeitgeber auch als Praktikanten bei den Lehrlingen anfangen, um zu sehen, wie die Realität in der Ausbildung ist. 
© IG BAU (Johannes Schader)
16.04.2018
„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ - so könnte der Aufruf der gut 60 Bau-Azubi aus dem Rhein-Main-Gebiet lauten. Zum Auftakt der dritten Verhandlungsrunde fordern die Azubi die Übernahme aller Ausbildungskosten und eine kräftige Erhöhung der Ausbildungsvergütungen. Den Azubis ist bewusst, dass sie wegen Fachkräftemangel und Überalterung eine gute Zukunft im Baugewerbe haben können - aber sie bleiben nur, wenn die Bedingungen passen. 
© IG BAU
16.04.2018
Die Tarifverhandlungen für die rund 800 000 Beschäftigten am Bau kommen keinen Schritt weiter. „Die Arbeitgeber igeln sich ein“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Dietmar Schäfers am Montagmittag. „Die Bauwirtschaft boomt. Mit dem Mini-Angebot der Arbeitgeber von Plus 1,65 Prozent im Westen und einem Angleichungsschritt für die Ostlöhne von 1,35 Prozent gehen wir nicht aus der Verhandlung.“ 
© IG BAU (Thomas Jackmuth)
Wilhelmshaven, 16.04.2018
Beschäftigte des Handwerksbetriebes Heino Frerichs aus Jever proklamieren: Mehr ist fair! Und meinen damit die Lohnerhöhung für dieses Jahr. Der ständige Druck auf der Baustelle „Marktkauf“ in Wilhelmshaven rechtfertigt deutlich mehr als das Arbeitgeberangebot von 1,65 Prozent Lohnsteigerung. Das Unternehmen ist Mitglied in der Bauinnung Jade und somit auch an die Tarifverträge der Bauwirtschaft gebunden. Tarif wird gezahlt, klar bei dem Facharbeitermangel – aber 6 Prozent mehr müssen drin sein. 
© IG BAU (Thomas Jackmuth)
Wilhelmshaven, 16.04.2018
Beschäftigte der Fa. Geithner aus Wilhelmshaven (Mitglied im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie) auf der Baustelle „Grüne Wache“ wollen in der Tarifrunde am Bau eine ordentlichen Schluck aus der Pulle – jedenfalls wenn es um die immer noch ausstehende Lohnerhöhung geht. Deshalb stehen sie hinter dem IG BAU-Slogan: Mehr ist fair! 
© IG BAU
Ascheberg, 16.04.2018
Rund 60 Kolleginnen und Kollegen folgten der Einladung ihrer Gewerkschaft zur Betriebsrätekonferenz am 14. April in Ascheberg. In intensiven Diskussionen stand vor allem der Austausch über die Stimmung auf Baustellen und Planung von Aktivitäten auf dem Plan. Bodo Matthey, IG BAU-Regionalleiter Westfalen, gab einen Bericht aus der Verhandlungskommission. “Was die Arbeitgeber da machen, hat mit Tarifverhandlungen nichts mehr zu tun. Ich bin völlig schockiert über die Ansichten der Firmenchefs“, so Gewerkschafter Matthey. 
© IG BAU (Michael Köther)
Alzey, 16.04.2018
In Alzey (Rheinland-Pfalz) kamen über 30 Betriebsräte und Jugend- und Auszubildendenvertreter zu einer Fortbildung zusammen und um sich über die aktuellen Tarifverhandlungen zu informieren. In der Fortbildung wurden die Kolleginnen und Kollegen in den Bereichen der rechtlichen Auslegung, der Nachwirkung und den Möglichkeiten der Mitbestimmung geschult. 
© IG BAU (Martin Koslowski)
16.04.2018
Während heute in Berlin die Tarifverhandlungen weitergehen, rumort es auf den Baustellen in Deutschland nach wie vor. „Natürlich stehen wir voll und ganz hinter den Forderungen unserer Gewerkschaft. Denn unsere Leistung ist mehr wert. Wir sind sauer über den Verhandlungsstand, und wenn es sein muss, werden wir die Arbeit ruhen lassen. Tarif gibt es nur aktiv! Bei der guten Auftragslage und dem Facharbeitermangel müssen die Arbeitgeber uns mehr geben, sonst kriegen sie wohl Probleme mit ihren Aufträgen", machen diese Strabag-Beschäftigten deutlich. 
© IG BAU (Michael Langer)
Würzburg, 16.04.2018
Am Vortag der Eröffnung der Landesgartenschau fand eine informelle Mittagspause zu den Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe statt. Etwa 40 Bauarbeiter der Firmen Riedel, Adam Bau, Würzburger Pflasterbau, Züblin, Depenbrock, die in und um das Gartenschaugelände in Würzburg arbeiten, informierten sich im Vorfeld der dritten Verhandlungsrunde über den aktuellen Stand. 
© IG BAU (Lisa Horstmann)
15.04.2018
Den Kollegen von Firma Breitung und Günther Bau ist aufgrund des mikrigen Angebots der Arbeitgeber zum Lachen zumute. "Wir sind bald an dem Punkt, an dem wir das Geld mit an die Arbeit bringen müssen." Trotz Zeitdruck liefern die Kollegen immer Arbeit in höchster Qualität ab. Für so viel Fachwissen und Erfahrung muss mehr rausspringen! 
© IG BAU (Christoph Bahn)
13.04.2018
DIe SAX+KLEE GmbH in Mannheim traf sich während der aktuellen Tarifrunde zur Betriebsversammlung. Der alte und neue Betriebsratsvorsitzende Hans-Jürgen Leidal führte routiniert und kompetent durch die Versammlung. Besonders wurde es für die rund 480 Beschäftigten, als es zur Tarifrunde 2018 kam. 
© IG BAU (Malte Pertzsch)
13.04.2018
Die Kollegen bei der Firma Heberger Bau stellen sich selbstverständlich hinter die Forderungen ihrer Gewerkschaft. 6 Prozent finden sie nur fair! 
© IG BAU (Sascha Wollert)
13.04.2018
Diese Maurerklasse im Geraer Ausbildungszentrum legt sich ins Zeug für eine Zukunft am Bau. Deswegen fordert sie die Angleichung von Ost- an Werstlöhne und die Übernahme aller Ausbildungskosten! 
© IG BAU (Claudia Keil)
12.04.2018
Auch die Mitarbeiter von der STRABAG-Direktion "Hannover/Sachsen-Anhalt" stehen hinter den Forderungen der IG BAU! 
12.04.2018
Die Kollegen von U+W haben in Langen die Durchfahrtsstraße gesperrt, die Versorgungsleitungen freigelegt und bauen nun eine neue Wasserleitung von geschätzten 30cm Durchmesser ein. Da besteht ordentlich Druck! 
© IG BAU (Ralf Helwerth)
12.04.2018
Die Kollegen von der Baustelle in Obermelsungen von der Baufirma Fritz Franke aus Morschen waren nicht begeistert von dem Angebot der Arbeitgeber! 
© IG BAU (Malte Pertzsch)
12.04.2018
Täglich zur Berufsschule und zurück, bei 20 Euro pro Tag. Bei 3 Wochen Blockunterricht geht die hälfte der Ausbildungsvergütung für die Fahrtkosten zur Berufsschule flöten. Das darf nicht sein und ist keine Werbung für junge Menschen an den Bau zu kommen. Deshalb steht auch die JAV von Faber Bau für die Übernahme aller Ausbildungskosten ein. 
© IG BAU (Sascha Wollert)
12.04.2018
Die Zeiten in Deutschland sind lange vorbei!
Es ist Zeit für einen einheitlichen Tarifvertrag in Deutschland. Die Thüringer Gleisbauazubis machen sich stark, um auch die letzte Grenze im Tarifvertrag zu öffnen. 
© IG BAU (Marcel Siedlaczek)
11.04.2018
Da funkeln die Augen, wenn die Kollegen von Bortolazzi aus Baden-Württemberg über vergangene Arbeitskämpfe erzählen. Gerne erinnern sie sich an 2002 zurück, als man mit mehreren vollen Bussen nach Leipzig gefahren ist, um der Forderung den nötigen Druck zu verleihen. 
© IG BAU (Martin Koslowski)
11.04.2018
Mitarbeiter der Fa. Heinrich Walter Bau, Borken sind auf Baustellen in Mülheim und in Duisburg im Hüttenwerk eingesetzt. Sie machen sich sorgen um die Termine, wenn die Arbeitgeber nicht einlenken: 
© IG BAU (Sascha Wollert)
11.04.2018
Nein, eher Tunnelblick! Die Straßenbauazubis im Geraer Ausbildungszentrum haben kein Verständnis für die Haltung der Arbeitgeber. Wenn es keine Einigung an 16. April in den Tarifverhandlungen gibt, werden sie den Arbeitgebern zusammen mit ihrer IG BAU den Blick weiten! 
© IG BAU (Sascha Wollert)
09.04.2018
So könnte eine Verkehrsmeldung in Kürze lauten. Die Kollegen der ARGE STRABAG-MAX BÖGL bei Gera sind die Ost-West-Debatte leid. Sie sind bereit zu streiken, wenn es keine Einigung in den Tarifverhandlungen am Bau gibt. Die Zeit dafür ist überreif! 
© IG BAU (Sascha Wollert)
09.04.2018
Die Kollegen von Max Bögl in Gera sind mit der Schwarzdeckenkolonne bundesweit unterwegs. Sie leisten hervorragende Arbeit. Diese wird aber leider nicht so quittiert, wie in den Alten Bundesländern. 
© IG BAU
09.04.2018
Der Gesamtbetriebsrat der Züblin AG bekannte sich zu den Forderungen der IG BAU in der aktuellen Tarifrunde. Das Gremium vertritt mehr als 13-tausend Mitarbeiter. 
© Martin Koslowski
06.04.2018
Auf dieser Kanalbaustelle in Gelsenkirchen forderten die Kollegen der Firma Klaus Stewering ein verbessertes Angebot von den Arbeitgebern bei den Tarifverhandlungen. Sie machten deutlich: 
© Martin Koslowski
06.04.2018
Die Kollegen der Firma Epping auf dieser Baustelle in Bottrop arbeiten in zwei Schichten, um die Baustelle termingerecht fertig zu bekommen. Der jetzige Stand der Tarifverhandlung, mit 1,65 Prozent als Arbeitgeberangebot, ist ihrer Flexibilität und fachlichen Leistung unwürdig.
„Da müssen die Arbeitgeber eine deutliche Schippe drauflegen“, ist die einhellige Meinung der Kollegen. 
© IG BAU (Martin Koslowski)
Herten, 05.04.2018
Die Kollegen auf der Kreisstraße "über den Knöchel" in Herten verlegen einen neuen Kanal. Für diese fachliche Tätigkeit erwarten sie entsprechende Anerkennung bei der Tarifverhandlung. "Wir sind mehr wert als die Arbeitgeber uns bisher bieten." 
© ÎG BAU
Günzburg, 05.04.2018
Am Donnerstag haben sich Marc Schiele, Wahlvorstandsvorsitzender der Firma Bendl in Günzburg, und IG BAU-Branchensekretärin Anja Holzapfel auf den Weg gemacht: An diversen Baustellen und sichtbaren Bereichen haben sie Schilder angebracht, um auf die laufende Tarifbewegung im Bauhauptgewerbe aufmerksam zu machen. 
© IG BAU (Markus Pohlmann)
05.04.2018
Auch die Jugend- und Auszubildendenvertretung der STRABAG Direktion Hannover/Sachsen-Anhalt steht hinter der Tarifrunde Bauhauptgewerbe. Das brachten sie gemeinsam mit der IG BAU-Jugendsekretärin aus Niedersachsen, Claudia Keil (links), und Branchensekretär Andreas Ramme (rechts) bei einer JAV-Sitzung am 29. März zum Ausdruck. 
© IG BAU (Martin Koslowski)
Herten, 05.04.2018
Auf der Baustelle in Herten (Emscher-Umbau) sind die Kollegen der Fa. Echterhoff sauer über den bisherigen Verhandlungstand bei den Tarifverhandlungen. Sie machten deutlich: "Wir sind mehr wert als die Arbeitgeber uns bieten! Die schlechten Jahre im Baugewerbe sind lange vorbei. Jetzt boomt es. Wir wollen am Erfolg beteiligt werden und stehen hinter den Forderungen. Arbeitgeber bewegt euch!" 
© Thomas Krumscheid
04.04.2018
Auf der A44 beim Aachener Kreuz kamen einige Kollegen spontan zusammen um die Forderungen der IG BAU-Mitglieder zu unterstützen. 
© IG BAU (Johannes Schader)
Darmstadt, 30.03.2018
Im Bereich der TU Darmstadt (hier Lichtwiese) wird endlich ordentlich investiert – Bibliothek, Vorlesungsräume und auch Außenanlagen werden gebaut. Das sind auch Investitionen in Bildung, in die Zukunft. Die Bauleute von Langendorf Tiefbau sind mit dabei und bringen Spitzenleistungen. Dafür erwarten sie auch einen ordentlichen Lohn. „Wir lassen uns nicht mit 1,65 Prozent abspeisen – wir sind sauer über das Angebot der Bauarbeitgeber!“ Die Gewerkschaft soll endlich Erhöhungen durchsetzen, die nur den Mitgliedern zugute kommen - schließlich setzen nur die Mitglieder die Verbesserungen durch. 
© IG BAU (Martin Koslowski)
Herten, 29.03.2018
Auf der Brückenbaustelle in Herten sind die Kollegen der Fa. HWB verärgert über den bisherigen Verhandlungstand bei den Tarifverhandlungen - obwohl Facharbeiter fehlen. "Wir schaffen hier mit unserem Brückenbau Werte für Generationen und sind stolz darauf. Wir sind mehr wert als die Arbeitgeber uns bieten. 
© IG BAU (Johannes Schader)
Lorsch, 29.03.2018
„Wir bringen eine tolle Leistung auch bei Wind und Wetter – wir lassen uns nicht mit 1,65 Prozent abspeisen. Macht endlich was, damit es attraktiv bleibt, am Bau zu arbeiten“. Das ist die Meinung der Bauarbeiter von Gross/Pfungstadt auf der Baustelle in Lorsch. Die Mannschaft saniert die Durchgangsstraße und erneuert die gesamten Versorgungsleitungen. Natürlich stöhnen die Anwohner, die ihre Häuser nicht mit dem Auto erreichen – dass macht Druck und Stress. Wird aber nicht gut genug bezahlt, meint die Baumannschaft von Groß auf der Baustelle in Lorsch. 
© IG BAU (Johannes Schader)
Darmstadt, 28.03.2018
Die Bauleute von Langendorf Tiefbau bearbeiten gleich mehrere Baustellen im Raum Darmstadt hier am Botanischen Institut der TU. Die Leute von Langendorf leisten Qualitätsarbeit und deshalb bekommt die Firma die Aufträge auch immer wieder. Ungerecht finden die Leute von Langendorf, dass lange Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch ungleiche Löhne am Bau in Ost- und West-Deutschland bezahlt werden. „Es ist ´ne Schande, dass Bauarbeit in Ostdeutschland so schlecht bezahlt wird. Die Tarife müssen endlich angeglichen werden. Aber nicht auf unsere Kosten!“, das sagen die Bauarbeiter von Langendorf und stehen zu den Forderung der Gewerkschaft. 
© IG BAU (Sascha Wollert)
Gera, 28.03.2018
Viele Berufe, verschiedene Aufgaben, eine Firma und ein gemeinsames Ziel. „Wir sitzen alle in einem Boot, egal, was wir arbeiten. Es geht um unseren Tarifvertrag und die Gestaltung der Baubranche - heute und in der Zukunft. Da hängen Familien und Existenzen dran“, so Bernd König, Betriebsratsvorsitzender bei Max Bögl in Gera mit Blick auf die Tarifbewegung 2018 in der Bauwirtschaft. Dieses Credo teilen auch die Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Tarif gibt’s nur aktiv! 
© IG BAU (Johannes Schader)
Frankfurt/Main, 28.03.2018
Drumherum sind die Wohnungen gerade bezugsfertig – jetzt bringt die Baustellen-Mannschaft von Groß/Pfungstadt die Zufahrtsstraße in Frankfurt-Sachsenhausen in Ordnung. In der Bauwirtschaft boomt es. Die Leute von Gross sind sehr unzufrieden mit dem Angebot von 1,65 Prozent bei Löhnen und Gehältern. Das hat mit dem Bau-Boom und den riesigen Bedarf an Fachkräften am Bau nichts zu tun. „Wir machen unsere Gewerkschaft stark, um unsere Interessen durchzusetzen!“, das war das Ergebnis der Diskussion auf der Baustelle in Frankfurt-Sachsenhausen. 
© IG BAU
27.03.2018
Ehrenamtliche aus dem IG BAU-Bezirksverband Bochum-Dortmund haben mit einer Aktion auf die Situation in den Bau-Tarifverhandlungen aufmerksam gemacht. Die Kolleg(inn)en machten deutlich, dass sie für das Verhalten der Arbeitgeber kein Verständnis haben. „Sie kommen wieder“, war ihnen zu entlocken und zwar mit mehr, mit viel mehr... 
© IG BAU (Sascha Wollert)
27.03.2018
So macht man das in der Skatstadt Altenburg. Aber auch die Kollegen von der Naumburger Bauunion wissen um die Bedeutung des Verhandlungsspiels in der Bautarifrunde. Es gibt nur einen Unterschied: Aus dem Spiel wird bitterer Ernst, wenn die Arbeitgeber die Beschäftigten der Bauwirtschaft weiter reizen... 
© IG BAU (Johannes Schader)
Alsbach-Hähnlein, 27.03.2018
Andere bekommen ein 14tes Monatseinkommen – wir noch nicht mal ein volles 13tes. Ist das Wertschätzung? Soll das Baugewerbe so attraktiv gemacht werden? Das fragen die Leute von Gross/Pfungstadt auf der Baustelle in Alsbach-Hähnlein. Hier wird die Straße saniert – da freuen sich die Anwohner, aber jeder will ständig mit dem Auto in seine Einfahrt. „Wir bringen Spitzenleistung und wollen auch so bezahlt werden!“, das sagt die Mannschaft von Groß in Alsbach-Hähnlein und unterstützt ihre Gewerkschaft. 
© IG BAU (Johannes Schader)
Offenbach, 27.03.2018
„Die Baulöhne in Ost-Deutschland müssen endlich angeglichen werden!“. Das ist die Forderung der Bauarbeiter der Bauunternehmung Gross/Pfungstadt auf der Baustelle Offenbach-Hafen. „Es ist eine Schande, dass unsere Kollegen im Osten immer noch viel weniger Lohn bekommen als im Westen!“ Aber eine Angleichung soll nicht so geschehen wie die Arbeitgeber sich das vorgestellt haben: Wir wollen eine ordentliche Erhöhung im Westen, und dann sollen die Ost-Tarife um 1,35 Prozent pro Jahr angeglichen werden. Die Bauleute von Gross sind sauer auf das Arbeitgeber-Angebot und bereit, das auch bei Aktionen zu zeigen. 
© IG BAU (Johannes Schader)
Bad Homburg, 27.03.2018
„Ein volles 13tes Monatseinkommen - das muss jetzt sein!“ Das ist die Meinung der Baustellen-Mannschaft von Gross/Pfungstadt auf der Baustelle in Bad Homburg. „Die anderen bringen ihr Geld ins Spielkasino – das ist hier nicht weit weg. Wir brauchen das Weihnachtgeld für unsere Familien – das ist fest eingeplant. Wir brauchen keine einmaligen Geschenke, sondern abgesicherte Ansprüche!“ Deshalb steht die Baumannschaft von Groß fest zur Gewerkschaft und den Forderungen 
© IG BAU (Jozsef Bernula)
26.03.2018
Den Bauarbeitern von Eurovia ist es bewusst: Wenn nicht jetzt, wann dann? Die Ost-West Angleichung steht schon lange aus. Es ist langsam an der Zeit nach 28 Jahren Zweiklassengesellschaft am Bau was zu ändern. 6 Prozent mehr bundesweit, das ist doch nicht zu viel verlangt liebe Arbeitgeber! 
© IG BAU
26.03.2018
Die Bezirksbeirätekonferenz der IG BAU Emscher-Lippe-Aa am vergangenen Samstag endete mit einer spontanen Aktion zur Tarifrunde im Bauhauptgewerbe. Die Teilnehmer marschierten mit Fahnen und Transparenten vom Tagungslokal in Ascheberg durch den Ort zur einer nahegelegenen Autobahnbrücke der BAB1 und machten ihren Unmut über das miese Angebot der Arbeitgeber - trotz der guten wirtschaftlichen Lage im Baugewerbe - deutlich. 
© IG BAU (Jozsef Bernula)
Erfurt, 26.03.2018
Die Auszubildenden des zweiten Lehrjahres im Bildungswerk BIW in Erfurt sorgen sich um Ihre Zukunft. Übernahme aller Ausbildungskosten? „Das würde für uns bedeuten, dass wir nicht mehr die Hälfte unserer Ausbildungsvergütung ür die Anfahrt in die Berufsschulen ausgeben müssen!“ So Hamsa, Azubi aus Spanien. Für eine Attraktive Ausbildung, weil unsere Zukunft es wert ist! 
© IG BAU (Sascha Wollert)
26.03.2018
Jörg Meissner, Betriebsrat bei RS Gleisbau in Halle/Saale und Mitglied der Verhandlungskommission, baut auf die Unterstützung seiner Kollegen. Es ist wichtig, dass die große Masse im Betrieb die Tarifverhandlungen aktiv unterstützt. Die Arbeitgeberseite muss spüren und verstehen: Nur durch eine Verhandlung auf Augenhöhe, lässt das Scheitern der Verhandlungen noch verhindern. „Jörg, wir stehen hinter dir!“ 
© IG BAU (Johannes Schader)
Dietzenbach, 26.03.2018
Die Bauleute von Groß schaffen in Dietzenbach und stellen dort Versickerungsflächen für das Regenwasser her. Über mehrere hundert Meter haben die Männer bereits Mulden ausgebaggert, planiert und die Einläufe eingebaut. Die Baustelle ist etwa 50 Kilometer vom Betriebssitz entfernt. Einige der Bauleute von Groß haben aber eine noch viel längere Anfahrt auf die Baustelle. Da kommt die Forderung der IG BAU nach Wegezeit ist Arbeitszeit gerade recht: „Viele von unseren Kollegen kommen aus dem Hunsrück, der Eifel oder aus Thüringen und Sachsen. Entweder haben wir jeden Tag stundenlange Anfahrten auf die Baustelle oder wir sind nur am Wochenende zuhause – gut, dass sich jetzt die Gewerkschaft um dieses Thema kümmern will.“ Unser Aufwand muss auch mal angesehen und wertgeschätzt werden. Dafür und für die Gewerkschaft stehen die Bauleute von Groß auf der Baustelle in Dietzenbach. 
© IG BAU (Marcel Siedlaczek)
26.03.2018
Die Vertreter/innen im Bezirksbeirat Südwürttemberg aus den Branchen Forstwirtschaft, Zementindustrie, Maler- und Lackiererhandwerk und Baugewerbe waren sich schnell einig: Die Branchen boomen und es ist Zeit für eine echte Erhöhung der Löhne und Gehälter. 
© IG BAU (Marcel Siedlaczek)
22.03.2018
In dem Punkt waren sich alle auf dem monatlich stattfindenden BAU-Stammtisch der IG BAU Südwürttemberg einig. Die Auftragslage ist klasse und die Branche brummt, finden auch die Kolleginnen und Kollegen der Firma Schwall, Fetzer, Matthäus Schmid und der Strabag Direktion Stuttgart. 
© IG BAU
22.03.2018
Am vergangenen Wochenende tagte die Fachgruppe Bauhauptgewerbe aus dem IG BAU-Bezirksverband Emscher-Lippe-Aa in Oer Erkenschwick. Nach einem gemeinsamen Frühstück, ging es in eine gute Diskusionsrunde über die laufenden Bau-Tarifverhandlungen. Die Stimmung ist gut und wir sind kampfbereit - wir stehen hinter unseren Forderungen und an der Seite unserer Verhandlungsführer! 
© IG BAU (Karheinz Stöttner)
21.03.2018
... und probt schon mal den Ernstfall auf dem Skihüttenwochenende in Oberstaufen. Arbeitskampf will gelernt und vorbereitet sein, weshalb sich die jungen Gewerkschafter/innen ein Wochenende Zeit genommen haben, um sich auf die Tarifrunde im Baugewerbe vorzubereiten. Die Forderung nach der Übernahme der Ausbildungskosten durch den Arbeitgeber würde auch die Attraktivität der Ausbildungsberufe im Baugewerbe steigern. 
© IG BAU (Sascha Wollert)
Halle (Saale), 21.03.2018
Von nichts kommt nichts. Daher heißt es jetzt ackern, Aktionen planen, durchführen und firmenübergreifend ins Gespräch kommen. Genau das taten die Bauarbeiter in Halle an der Saale. Die Bauarbeitgeber dürfen gespannt sein auf die kommenden Aktionen... 
Erlangen, 21.03.2018
Die Kollegen von Mauss Bau aus Erlangen stehen hinter den Forderungen ihrer IG BAU. Wir sind viele - wir sind es wert. 
© IG BAU (Sascha Brüggemann)
Coesfeld, 21.03.2018
Trotz des kalten Wetters, hielten unsere Kolleginnen und Kollegen auf dem Coesfelder Frühlingsfest unsere Fahnen hoch. Auch hier gab es großes Interesse und Zuspruch für unsere Tarifverhandlung am Bau. Wir sind stolz auf unsere Gewerke, wir sind stolz auf das Engagement unserer haupt- und ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen - und wir sind es auf jeden Fall wert! 
20.03.2018
© IG BAU (Margarete Wille und Toni Allgaier)
Fürth, 20.03.2018
Auch die Kollegen von GS Schenk GmbH aus Fürth unterstützen die Forderungen der IG BAU. 
© IG BAU (Margarete Wille und Toni Allgaier)
Erlangen, 20.03.2018
Wir, die Kollegen von Mauss Bau und Rotec Rohrleitungsbau aus Erlangen, stehen zusammen, wenn´s sein muss auch länger als die paar Minuten für das Foto. Besonders das Angebot der Arbeitgeber zum 13. Monatsgehalt ist eine absolute Frechheit. Wertschätzung sieht anders aus! 
© IG BAU
Kaiserslautern, 20.03.2018
Diese Kollegen aus Kaiserlautern sind sich einig: "Liebe Arbeitgeber, schaut mal was wir mit eurem Angebot machen - Hausaufgabe: Nachbessern!" 
19.03.2018
Die Beschäftigten der Elektrowerkstatt von Lupp sind unterwegs, um Baustellen einzurichten oder Reparaturen durchzuführen. Umso interessierter waren sie als es bei der Tarifinformation mit dem Betriebsrat und dem Gewerkschaftssekretär um die Forderung „Wegezeit ist Arbeitszeit“ ging. Gut, dass sich die IG BAU für dieses Thema stark macht, und versucht hier tarifliche Erfolge zu erzielen. Bei dem derzeitigen Bauboom ist es natürlich wichtig, dass eine satte Lohnerhöhung durchgesetzt wird. Die Beschäftigten der Elektrowerkstatt bei Lupp stehen zu Ihrer Gewerkschaft und unterstützen die Forderungen mit Nachdruck. 
© IG BAU
Bochum, 16.03.2018
Diese Kollegen stehen hinter den Forderungen ihrer Gewerkschaft und sind von dem Angebot, was den Namen "Angebot" nicht verdient, überrascht. Sie verstehen nicht, wie man in einer solch wirtschaftlichen guten Zeit, die Arbeitnehmer am Erfolg nicht teilhaben lässt. Wenn die Arbeitgeber so weitermachen, dürfen sie sich nicht über den fehlenden Fachkräftemangel beklagen. 
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16.03.2018
Auch auf Baustellen der Firma Matthäi in Bremen diskutiert man über die Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe. Die Kollegen stehen hinter der Forderung der IG BAU: 6 Prozent mehr, volles 13. Monatseinkommen. Die Wegezeit ist keine Freizeit - deshalb soll sie auch entsprechend vergütet werden. Wir sind es wert! 
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Mühlheim/Ruhr, 16.03.2018
Eindeutige Ansage dieser Beschäftigten der Klaus Stewering GmbH, die am Wasserrückhaltebecken in Mühlheim/Ruhr arbeiten: "Wenn die Arbeitgeber so weiter machen, können sie ihre Arbeiten bald selber machen. Wir haben mehr verdient, als so billig abgespeist zu werden " 
© IG BAU
16.03.2018
Gemeinsam starkmachen für die Forderungen der IG BAU. Das ist die einstimmige Meinung der Kollegen der Fa. Abel & Weimar, Limburg, auf den Baustellen in Burgschwalbach und Wehen. 
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Potsdam, 16.03.2018
Gestern nahmen die Kollegen der Firma „Märkische Bauunion GmbH und Co KG“ auf der Potsdamer Baustelle Georg-Hermann-Allee die Möglichkeit wahr, sich über die Tarifrunde zu informieren. Das vergiftete Angebot und die Respektlosigkeit der Arbeitgeber stießen auf Unverständnis. Um ein Zeichen für starke Tarifverträge zu setzen, nahm ein Großteil der Kollegen die Chance war, sich hinter die Forderung nach Teilhabe und Respekt zu stellen. Denn wie ein Kollege lapidar meinte: „Bleibt die Branche in dem Zustand, würde ich meinen Sohn verprügeln, wenn er Maurer wird.“ 
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Mühlheim/Ruhr, 15.03.2018
Sie arbeiten für die Klaus Stewering GmbH auf der Baustelle an der Essener Straße in Mühlheim/Ruhr. Für sie steht fest: "Unglaublich von den Arbeitgebern, wir stehen voll hinter euren Forderungen " 
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15.03.2018
Sowohl beim Bauunternehmen Räuber aus Bad Hersfeld, als auch bei vielen anderen Baufirmen sind die Auftragsbücher voll. Dass es auch in den Firmen der neuen Bundesländer brummt, ist klar: Der Ost-West-Angleich ist längst überfällig, aber ohne, dass der Westen dafür mit lächerlichen 1,65% Lohnerhöhung ruhig gestellt wird. Deutliche Erhöhungen für den Osten müssen her! 
© IG BAU
Neunkirchen, 15.03.2018
Die Kollegen von GS Schenk arbeiten in Neunkirchen am Brandt bei Wind und Wetter und fordern daher ein volles 13. Monatseinkommen ohne Abzug bei Krankheit. Außerdem stehen sie hinter den 6 Prozent mehr Lohn - weil sie es wert sind!
 
© IG BAU
Ochsenfurt, 15.03.2018
Die Firma Gerdum & Breuer baut im schönen mainfränkischen Ochsenfurt die neue Mainbrücke. Die Bauleute aus Ost und West sagen: “Es wird Zeit, dass der Bau endlich attraktiver wird und die Arbeitgeber auf die Forderungen eingehen. Mit einer Blockadehaltung schaden sich die Unternehmen selbst.“ 
© IG BAU
Korbach, 15.03.2018
Das Angebot der Bauarbeitgeber trägt nicht dazu bei, die Baubranche für junge Menschen attraktiver zu machen, sondern verjagt eher noch die Stammbeschäftigten. So äußerten sich diese Bauarbeiter der Firma Fisseler aus Korbach auf einer heimischen Baustelle. 
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Gießen, 14.03.2018
Hinter dem Hauptbahnhof Gießen entsteht in einer sehr kurzen Bauzeit ein Jobcenter, Wohnraum wird geschaffen und der Bachlauf der Wieseck geändert. Gemeinsam stehen die Kollegen der Fa. Scheld, Biedenkopf; und der Fa. Eurovia, Niederlassung Weimar, für die Forderungen Ihrer IG BAU ein. 
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14.03.2018
Auch am Tunnel Spitzenberg haben die Beschäftigten der BeMo Tunnelling GmbH von dem "großzügigen" Angebot der Arbeitgeber erfahren. 
© IG BAU
14.03.2018
Die Kollegen der Firma Rohde Bau aus Korbach arbeiten auf der Autobahnbaustelle an der A 7 im Abschnitt Northeim bis Seesen. Dort wurden sie auch über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen im Baugewerbe informiert. 
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Biebesheim, 14.03.2018
Die Bauleute von Schäfer3 erledigen seit Jahren alle Tief- und Straßenbauarbeiten im größten Chemiewerk in Darmstadt. Dabei haben sie mit vielen Gefahren zu schaffen: von vergifteten Böden über explosionsgefährliche Bereiche. Da ist Qualifikation, Zuverlässigkeit und Fachwissen gefragt. Schäfer3 ist eine moderne Bauunternehmung - der Chef investiert zum Beispiel in moderne Maschinen oder in Weiterbildung und zahlt neben einem anteiligen 13ten auch noch eine sehenswerte Prämie. Das Geld wollen natürlich alle Beschäftigten gerne weiterbekommen - am besten garantiert durch einen Tarifvertrag über ein volles 13tes Monatseinkommen. Natürlich zusätzlich zu einer ordentlichen Lohn- und Gehaltserhöhung – dafür stehen die Bauleute von Schäfer3 aus Biebesheim. 
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14.03.2018
...Und auf eine gerechte und faire Lohnerhöhung, ein volles 13. Monatseinkommen und Vergütung der Wegezeit zur Baustelle und zurück. Damit wir auch in Zukunft noch sagen können: Wir freuen uns auf Freytag! 
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14.03.2018
Beschäftigte der Fa. Ernst Petershagen aus Delmenhorst, die an der Baustelle der Aral-Tankstelle in Wilhelmshaven arbeiten. Auf der Internetseite der Firma ist zu lesen: „Die Leistung muss stimmen“. Antwort der Beschäftigten auf der Baustelle: "Die Vergütung auch!" 6 Prozent mehr, volles 13. Monatseinkomen und Vergütung der Wegezeiten sind angemessen - wir sind es wert ! 
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Fulda, 13.03.2018
Baustammtisch in Fulda: Nach einem motivierenden, aber auch kämpferischen Abend mit spannenden Disskusionen, blicken wir der Tarifrunde zuversichtlich entgegen. Wir waren uns schnell darüber einig, dass das Thema "abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren" noch mal auf den Tisch muss! Das 13. Monatseinkommen ist nur eines unserer Ziele - es gibt noch einiges zu tun, also lasst uns gemeinsam dafür aufstehen! 
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13.03.2018
Auch die Beschäftigten der BeMo Tunnelling GmbH unterstützen die Forderungen der IG BAU in der laufenden Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe. 
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13.03.2018
Für die Bauarbeiter des Handwerksbetrieb Rennert aus Kassel ist klar, dass auch die Betriebe, welche im Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen-Thüringen organisiert sind, ihren Beschäftigten ein volles 13. Monatseinkommen zahlen sollten, denn schließlich bringen sie eine gute Leistung und diesen Baubetriebe gute Gewinne. 
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Gilserberg, 13.03.2018
Die Bauarbeiter der Fa. Daume aus Gilserberg, welche die Erd- und Tiefbauarbeiten für einen Kindergarten in Wabern machen, sind der Ansicht, dass besonders öffentliche Aufträge so kalkuliert werden sollten, dass die Baufirmen immer Tarif bezahlen können - auch nach einer Tariferhöhung. Außerdem fordern sie von den Bauarbeitgebern bei der guten Baukonjunktur die vollständige Erfüllung der Forderung der IG BAU. 
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Hamm, 12.03.2018
Wieder war der Tarif-Express Bauhauptgewerbe in Hamm unterwegs. Rund 35 Kollegen der Firmen Heckmann und Hugo Schneider aus Hamm waren dabei. Quer über den Wochenmarkt an der Pauluskirche sind wir zu unserem ausgesuchten Platz marschiert. Das Ordnungsamt war auch sofort zur Stelle, jedoch konnten wir die Situation schnell entschärfen. Die Zahl der Kollegen hat im Vergleich zur Aktion in der Vorwoche enorm zugenommen. Man kann die Unzufriedenheit der Bauarbeiter spüren, es brodelt ganz gewaltig auf den Baustellen. Danke an alle teilnehmenden Kollegen. Wir glauben, dass wir uns in dieser Tarifrunde noch öfter sehen werden. 
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12.03.2018
Auch aus Bochum kommt Unterstützung für die IG BAU. 
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12.03.2018
Aktive der Jungen BAU Baden-Württemberg trafen sich am Wochenende in Heilbronn, um Aktionen zu planen und sich über den Stand in der Bau-Tarifrunde zu informieren. "Wir stehen hinter den Forderungen unserer IG BAU": Ausbildungskosten müßen vom Arbeitgeber übernommen werden - 6% mehr - Wegezeit = Arbeitszeit - volles 13. Monatseinkommen für alle. Weil unsere Zukunft es wert ist! 
© IG BAU
12.03.2018
Die Kollegen der Bayreuther Firma Pöhner (ein Betrieb der Züblin AG Direktion Bayern), die gerade auf einer Baustelle in Amberg arbeiten, sind sich einig: Die Forderungen sind genau richtig! Besonders wichtig ist das volle 13. Monatseinkommen. Das zusätzliche Geld braucht´s für die Familie, und im Januar kommen noch die ganzen Versicherungen etc. 
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Elfershausen, 12.03.2018
Die Bauarbeiter vom August Ullrich aus Elfershausen sind über das Witzangebot der Arbeitgeber wenig erfreut. Sie empfingen ihren Gewerkschaftssekretär auf der Baustelle in Kürnach mit den Worten: “Wann streik ma endlich? Wenn der Bau net attraktiver wird, wechseln viele in andere Bereiche und neue Leut' kriegen die Betriebe so scho gar net“. 
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Kassel, 10.03.2018
Auch in den kleinsten Kolonnen der Firma Rhode aus Kassel muss Leistung gebracht werden. Deshalb fordern diese Kollegen, endlich unter anderem ein volles 13. Monatseinkommen. Sie sind der Ansicht ihre Leistung ist es wert. 
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Frankfurt/Main, 09.03.2018
Die Beschäftigten von Bratengeier auf der Baustelle in Frankfurt sind sauer über die Behandlung der Bauarbeiter: Bei den körperlichen Anstrengungen braucht jeder Bauarbeiter die Rente spätestens mit 63 und nicht erst mit 65 Jahren. Bei Wind und Wetter draußen zu arbeiten, da müssen Spitzenlöhne gezahlt werden, im Vergleich zu anderen Branchen. In Ost und West bringen die Bauarbeiter gleiche Leistungen, da ist es nur angemessen, wenn endlich auch ein gleicher Lohn gezahlt wird. Die Bauarbeitgeber sollen schnell das Angebot verbessern, sonst gehen noch die letzten Facharbeiter weg. 
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Erfurt, 09.03.2018
Die Bauarbeiter der Fa. Eurovia und Erfurter Gleisbau sind stink-sauer! "Das bisherige Angebot ist eine Frechheit, wir sind mehr wert. Wenn die Arbeitgeber uns ärgern wollen, den Arger können sie gerne haben!" 
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Kassel, 09.03.2018
Auf der Baustelle "Zum Feldlager" in Kassel wurden die Bauarbeiter der Firma Konrad Emmeluth von den Tarifverhandlungen unterrichtet. Sie unterstützen die Forderungen: 6% mehr Lohn, Ost-West-Angleichung, Wegzeit=Arbeitszeit=Lebenszeit, Übernahme der Ausbildungskosten durch den Arbeitgeber und vor allem nach einem vollen 13. Monatseinkommen. Alle sind gespannt, was die nächste Runde bringen wird. 
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08.03.2018
Heute am Internationalen Frauentag besuchten die Baugewerkschaftssekretäre die Verwaltungen der größeren Bau-Betriebe. Viele Frauen sind dort als technische und kaufmännische Angestellte beschäftigt und machen sehr gute und qualifizierte Arbeit. Die Gewerkschaftssekretäre überreichten Rosen als Aufmerksamkeit zum Frauentag und informierten mit den Betriebsräten über die Betriebsratswahlen und die Tarifrunde im Baugewerbe. Über das Angebot der Bauarbeitgeber herrschte danach großes Unverständnis. 
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Fuldabrück, 08.03.2018
Die Handwerker der Baufirma Gerdum u. Breuer aus der Werkstatt in Fuldabrück sind über den aktuellen Stand der Bautarifverhandlungen informiert worden. Als sie von dem Angebot der Arbeitgeber gehört hatten, bekundeten sie ihren Unmut. Für sie ist dieses Arbeitgeberangebot eine Provokation. Sie als Bauhandwerker stehen hinter der Forderung der IG BAU. 
© IG BAU
08.03.2018
... dachten sich diese beiden Beschäftigten der Firma F.K.Horn in Kaiserslautern. Sie bauen gerade an Herzog-von-Weimar-Straße. Ihr Credo: "Wir sind nicht viele, aber mutig!“ 
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Kaiserslautern, 08.03.2018
"Wir bauen viele Häuser für wenig Geld und andere werden reich damit? Das kann so nicht weitergehen!" 
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08.03.2018
Die Kollegen der Firma Groß haben große Erwartungen an die Tarifrunde. Alle merken: Es brummt am Bau, und wir wollen unseren Anteil. „Wir wollen einen großen Schluck aus der Lohn-Pulle!" Diskutiert wurde aber auch die Forderung "Wegezeit ist Arbeitzeit": Am besten sollte von zuhause bezahlt werden, aber vom Lagerplatz wäre erstmal auch in Ordnung. Dafür stehen die Kollegen von Groß und sind zu Aktionen bereit: „Wir wollen die IG BAU stark machen!“ 
© IG BAU
Bochum, 08.03.2018
Die Kollegen der Fa. Echterhoff Holland, Bochum, zeigten in der verlängerten Mittagspause auf der Baustelle Marien Hospital in Witten ihren Frust über das unzureichende Angebot der Arbeitgeber. Sie machten deutlich: "Wir sind mehr wert" und "wir lassen uns nicht für dumm verkaufen". 
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Hamm, 08.03.2018
Aufgrund der Witterungsverhältnisse wurde auf den Baustellen in Hamm noch nicht gearbeitet. Dennoch sollen die Kollegen wenn sie wiederkommen, gleich sehen, was in der Branche abgeht. Ehrenamtliche IG BAUler besuchten die Baustellen und plakatierten sie. Sobald dort wieder gearbeitet wird, ist die IG BAU auch wieder vor Ort - und informiert die Kollegen über das beschämende Angebot der Arbeitgeber. 
© IG BAU
Kassel, 07.03.2018
"Die Vergabe von Aufträgen muss fair erfolgen, damit tariftreue Baubetriebe die Forderungen der IG BAU, wie zum Beispiel 6 % mehr Lohn bzw. die stärkere Anhebung der unteren Lohngruppen, auch erfüllen können." Dieser Meinung sind die Bauarbeiter der Fa. Richter aus Kassel. 
© IG BAU
Kaiserslautern, 07.03.2018
Tarifkommissionsmitglied Udo Mang und seine Kollegen unterstützen die IG BAU-Forderungen in der laufenden Tarifrunde. 
© IG BAU
07.03.2018
Die aktiven Kolleginnen und Kollegen der Region Rheinland haben, wie zu Beginn jeder Tarifrunde des Bauhauptgewerbes, einen Mobilisierungsworkshop durchgeführt. Von „Jung“ bis „Alt“ war alles vertreten, die Angestellten aus den Büros sind genauso dabei, wie die Kollegen von den Baustellen und den Bauhöfen. 
© IG BAU
Bad Neustadt, 07.03.2018
Wir wollen am Erfolg unseres Arbeitgebers durch eine anständige Verbesserungen der Tarifverträge teilhaben. Das können sich die Arbeitgeber zur Zeit locker leisten. Ohne uns geht nix, so die Glöckle-Mitarbeiter auf der Baustelle in Bad Neustadt. 
Geidersheim, 07.03.2018
Wer will denn noch auf dem Bau, wenn die Arbeitstage ewig lang sind und wir für immer längere Wegezeiten nix bekommen. Auch darf vom 13. Monatsentgelt nichts abgezogen werden - weder durch Krankheit, noch durch irgendwelche Betriebsvereinbarungen, so die Glöckle-Bauarbeiter in Geldersheim bei Schweinfurt. 
© IG BAU
07.03.2018
Die Bauarbeiter, besonders die IG BAU Mitglieder, der Fa. August Ullrich wollen endlich ein anständiges Gebot der Arbeitgeber. Sie sind der Meinung, das Forderungspaket passe absolut in die Zeit. "Jetzt sind wir dran!" 
© IG BAU (Ralf Helwerth)
Kassel, 06.03.2018
Der Betriebsratsvorsitzende Andres Kirchhoff und sein Betriebsratskollege Andreas Grebe von der Firma Konrad Emmeluth GmbH & Co. KG aus Kassel haben sich im IG BAU-Mitgliederbüro Kassel über Arbeitszeitflexibilisierung erkundigt. Danach wurden sie noch über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen informiert. Auch sie stehen hinter den Forderungen der IG BAU, besonders hinter der Forderung nach einem vollen 13. Monatseinkommen, um Bauberufe wieder attraktiver zu machen. 
© IG BAU
02.03.2018
Unmut in der Bayernrunde. Die Teilnehmer, die alle Betriebsräte aus Bau-Großbetrieben in Bayern sind, ärgern sich über die respektlose Haltung der Arbeitgeber. Das war in der Diskussion deutlich zu spüren. 

„Vergiftetes“ Arbeitgeberangebot: IG BAU lehnt ab

Tarifverhandlungen Bauhauptgewerbe vertagt

© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Berlin, 01.03.2018
Nach zweitägigen, schwierigen Gesprächen haben die Industrie-gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die Arbeitgeberverbände Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) sowie Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) die Tarifverhandlungen für die rund 800.000 Baubeschäftigten vertagt. Neuer Verhandlungstermin ist der 16./17. April in Leipzig. 
© Pixabay
01.03.2018
Nachdem gestern bis in den späten Abend erfolglos um eine Einigung gerungen wurde, gehen die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten am Bau gleich in die nächste Runde. 
© IG BAU
Memmelsdorf, 28.02.2018
Auch die Kollegen der Firma Josef Fösel GmbH aus Memmelsdorf unterstützen die Forderungen der IG BAU 
© IG BAU
28.02.2018
Draußen hat es -15 °C und es pfeift ein eisiger Ostwind. Da kann auf keiner Baustelle draußen gearbeitet werden. Die Kollegen der Firma Rödl Hochbau GmbH Nürnberg sanieren derzeit einen Wasserbehälter im Wasserwerk Fürth, Dianastraße. Alle unterstützen die Forderungen der IG BAU: Sie sind empört, dass die Arbeitgeber ihnen beim jetzigen Bauboom nichts geben wollen!. Sie sind bereit, auch mit einem Arbeitskampf, den Arbeitgebern klar zu machen: Wir sind es wert! 
© IG BAU
Alzey, 28.02.2018
Der Betriebsrat der Firma Faber Bau GmbH in Alzey steht hinter den Forderungen seiner IG BAU. Die gute Leistung und die immer größeren Strecken zu den Baustellen, die bewältigt werden, müssen endlich anerkannt werden, weil wir es wert sind. 
© IG BAU
28.02.2018
Mit zahlreichen Aktionen unterstoützen Aktive der Jungen BAU die Verhandlungskommission in den Bau-Tarifverhandlungen. Besonders die Forderung nach Übernahme aller Ausbildungskosten liegt ihnen am Herzen. 
© IG BAU (Thomas Krumscheid)
28.02.2018
„Da ist der kalte Wind auf der Baustelle ja wärmer als das eiskalte Angebot unserer Arbeitgeber“, finden die Kollegen auf der Kanalbaustelle der Fa. Blandfort. Ob bei Minusgraden, Schnee, Regen oder Hitze stehen die Kollegen ihren Mann auf der Baustelle. Dabei wird trotzdem immer fachlich qualifizierte Arbeit abgeliefert. Und Facharbeiter sind knapp auf dem Bau. Den Erfolg erwirtschaften wir. Darum sagen die Kollegen: Wir sind es wert! Und fordern die Arbeitgeber zu einem wertschätzenden Angebot auf. 
© IG BAU (Malte Pertzsch)
Ludwigshafen, 28.02.2018
Die Kollegen von der Firma Richard Schulz in Ludwigshafen ackern auch bei eisigen Temperaturen, vor allem weil die Auftragslage ihnen gar keine andere Wahl lässt. Die Bedingungen am Bau und die Einsatzbereitschaft der Kollegen soll wertgeschätzt werden. Deshalb sind 6% mehr als fair, und das volle 13. Monatseinkommen eine Wertschätzung, die überfällig ist. 
© IG BAU (Claudia Keil)
28.02.2018
Zimmerer-Azubis, sowie auch solidarisch die Dachdecker- und Bauzeichner-Azubis, stehen hinter der Tarifrunde Bauhauptgewerbe und fordern bessere Qualität in der Ausbildung, sowie die Übernahme aller Kosten. 
28.02.2018
Gleich startet die zweite Runde der Tarifverhandlungen Bau. Wir sind gespannt und vergessen dabei nicht: WIR sind es wert. 
© IG BAU (Michael Langer)
28.02.2018
Bei eisigen Temperaturen auf der Rothofbrückenbaustelle an der A7 bei Würzburg erwarten die Bauleute vom Porr, Niederlassung Berlin, einen attraktiven Tarifabschluss. Gleiche Bedingungen in Ost und West vorausgesetzt. Schließlich bilden sie wie hier aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt mit den “Wessis“ aus Hessen ein effektives Team. 
© IG BAU (Thomas Krumscheid)
Aachen, 27.02.2018
Trotz eisiger Kälte bei minus 7 Grad, bauen die Kollegen der Fa. Blandfort verlässlich an der Kanalisation zur Erschließung des Bauvorhaben „Campus Wohnen- Guter Hirte“. Hier sollen 300 Wohneinheiten in einer modernen Wohnanlage endstehen, und die Kollegen schaffen dafür die Voraussetzung. Darum sagen die Kollegen, dass sie jeden Punkt der Forderung zu unserer Tarifrunde unterstützen, und fordern die Arbeitgeber dazu auf, ein vernünftiges Angebot auf den Verhandlungstisch zu legen.
Denn:
Wir sind es Wert. 
© IG BAU (Margarete Wille)
Fürth, 27.02.2018
Weil wir es wert sind, stehen wir hier und zeigen Flagge! Wenn es sein muss auch länger. Das kommt nur auf die Kompromissbereitschaft der Arbeitgeber an. Gemeinsam stehen wir hinter unseren Forderungen, so die Kollegen vom Tief- und Hochbau aus dem Betrieb GS Schenk GmbH in Fürth. 
© IG BAU
Bad Sassendorf, 26.02.2018
Rund 40 Kolleginnen und Kollegen aus Betrieben, der jungen BAU und den Senioren haben am Wochenende an einem Tarifworkshop in Bad Sassendorf teilgenommen. Sie planten Aktionen zur Unterstützung der Tarifrunde im Bauhauptgewerbe, klebten Plakate, erstellten Zeitungen und gestalteten Transparente. 
© IG BAU (Fouad Laghmouch)
26.02.2018
Den Besuch der DASA, Deutschlands größter Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund, nutzte die junge BAU Westfalen zum einen dazu, sich darüber zu informieren, wie sich die Arbeitswelt verändert. Außerdem machten sie auf ihre Forderungen in der aktuellen Tarifrunde aufmerksam. 
© IG BAU (Kathrin Winkler)
Unterthal, 26.02.2018
Die Beschäftigten der Gebr. Stolz GmbH & Co. KG stehen voll hinter den Forderungen der IG BAU. Für die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber haben sie null Verständnis. Besonders wichtig ist Ihnen die Vergütung für die Wegezeiten und ein volles 13. Monatseinkommen - ohne Abzüge und ohne Öffnungsklausel. 
© IG BAU (Johannes Schader)
26.02.2018
Die Betriebsräte von Züblin C+R sind Feuerungs- und Schornsteinbauer. In der Regel werden Brennöfen der Industrie oder von Kraftwerken bei großer Hitze freigestemmt und dann mit Spezialsteinen und –Mörtel wieder ausgekleidet. Hitze, Kälte, Staub, Lärm und Arbeiten mit Atemschutzmaske verursachen hohe körperliche Belastungen. Unsere Jungs machen einen harten Job und müssen dafür auch sehr gut bezahlt werden. „Deshalb kein Kleckern bei den Tarifen – wir wollen ne richtige Schippe obendrauf und sind auch bereit uns die zu holen!“ 
© IG BAU (Johannes Schader)
Rhein-Main, 26.02.2018
Beim Treffen der Strabag-Betriebsräte gingen die Wogen hoch, als es um die Tarifforderungen ging. Wichtig ist vor allem die Angleichung der Ostlöhne an den Westen. Dass nach 28 Jahren deutscher Einheit immer noch die Ost-Kollegen diskriminiert werden, ist unerträglich. Gerade die Bauleute, die die ganze Woche für die Firma auswärts unterwegs sind, müssen durch die Forderung Wegezeit ist Arbeitszeit anerkannt werden - aber nicht nur tariflich, sondern auch bei der Steuer nach drei Monaten. 
© IG BAU (Johannes Schader)
Offenbach, 26.02.2018
Die Beschäftigten von Groß auf der Baustelle in Offenbach am Hafen haben große Erwartungen an die Tarifrunde: „Im Baugewerbe brummt´s – wir wollen unseren Anteil!“ „Die Metaller haben gut vorgelegt mit dem Tarifabschluss, und wir wollen auch ein volles 13tes!“ Die Straßenbauer stehen voll hinter den Forderungen der IG BAU und sind zu Aktionen bereit. 
© IG BAU (Oskar Brabanski)
Wendelstein, 26.02.2018
Die Kollegen von Christoph Fuchs / Georg Bieber aus Wendelstein vom Bauhof merken, wie die Aufträge von Jahr zu Jahr mehr werden und fordern, dass sich das MEHR auch auf ihrem Lohnzettel widerspiegelt – WEIL SIE ES WERT SIND! 
© IG BAU (Oskar Brabanski)
Nürnberg, 26.02.2018
Die Azubis der Nürnberger Baugruppe stehen gemeinsam hinter ihrer IG BAU und fordern 6% mehr Lohn und Gehalt – weil SIE ES WERT SIND! 
© IG BAU (Oskar Brabanski)
Nürnberg, 26.02.2018
Die gesamte Rohrleitungsbauerklasse in der B11 Nürnberg steht auf für die Übernahme aller Ausbildungskosten. Viele von ihnen wohnen in Baden Württemberg und haben daher eine lange Strecke nach Nürnberg, die meisten bleiben auf den Kosten sitzen. Das muss sich ändern - weil ihre Zukunft es wert ist! 
Marburg, 26.02.2018
Die Fahrtkosten zur Berufsschule tragen die Berufsschüler des zweiten Lehrjahrs Bautechnik der Adolf Reichwein Schule in Marburg selbst. Es ist traurig, wenn Opa die Fahrtkosten für den Enkel übernimmt. 
© IG BAU (Máximo Lorenzo)
26.02.2018
Die Wahlvorstandsmitglieder der Firmen Ernst Weber, Rechtenbach, Hain Bau, Wetzlar, und Kropp, Großenlüdern, unterstützen die Forderungen Ihrer IG BAU. 
© IG BAU (Máximo Lorenzo)
26.02.2018
Die Kollegen der Fa. Heinrich Lauber, Dillenburg, arbeiten an der A 45 Höhe Wetzlar-Süd und können nicht verstehen, warum es keine 6% Lohnerhöhung geben soll. 
23.02.2018
Thüringer Straßenbau-Azubis freuen sich auf zwei Sachen: Einen guten Tarifabschluss und auf ein legendäres Sunrise Festival als Belohnung. Tarif gibt‘s nur aktiv! 
© IG BAU (Margarete Wille)
Wendelstein, 23.02.2018
"Gemeinsam stehen wir zu den Forderungen. Besonders wichtig ist uns die zu Wegezeit = Arbeitszeit. Schließlich geht bei vielen die Fahrtzeit von ihrer Freizeit ab. Oft sind das bis zu zwei Stunden am Tag", so die Kollegen von Christopf Fuchs und Georg Bieber aus Wendelstein. 
© IG BAU (Michael Langer)
Würzburg, 23.02.2018
Die Kollegen von Höhn bauen neben der Eisbahn in Würzburg. Eisig ist auch die Stimmung: Viele der Kollegen haben Anfahrtswege von je 1,5 Stunden zur Baustelle, daher ist die Forderung nach nicht nur 6% mehr Lohn und Gehalt, sondern gerade nach bezahlter Wegezeit längst überfällig – weil IHRE ZEIT ES WERT IST! 
© IG BAU (Michael Langer)
Würzburg, 23.02.2018
Die Kollegen von Adam Bau arbeiten am Hochwasserschutz am Main in Würzburg. Eine der schönsten Baustellen Deutschlands mit Blick auf historische Gebäude, so die Kollegen. Doch besser ist die Aussicht auf bezahlte Wegezeit sowie mehr Lohn und Gehalt. Darum stehen sie hinter der Forderung der IG BAU!
 
© IG BAU (Sascha Wollert)
23.02.2018
Über 60 Strabagianer kamen am Wochenende zusammen, um gemeinsam die Aktionen in der Tarifrunde zu planen. Im absoluten Zentrum stand dabei das 13. Monatseinkommen. Zur Absicherung und Verstärkung der Forderung wurde prophylaktisch eine Tarifkommission gewählt, sodass im Ernstfall auch auf Firmenebene ein 13. MEK erstritten werden kann. So geht Druck! 
© IG BAU (Sascha Wollert)
Erfurt, 22.02.2018
Warum gibt es noch Unterschiede in den Tarifverträgen am Bau? Warum erben wir die Ungleichheit? Damit muss Schluss sein! Erfurter Azubis des ersten Ausbildungsjahres können die Ungerechtigkeit nicht verstehen. Sie sind alle nach 1989 geboren und kennen von Geburt an nur einen deutschen Staat. Daher stehen sie hinter den Forderungen ihrer IG BAU. 
© IG BAU (H-J. Töpfer)
Leipzig, 22.02.2018
Mit einer verlängerten Frühstückspause protestierten am Dienstag die Kollegen der Strabag Leipzig gegen die Haltung der Arbeitgeber beim Auftakt der Tarifverhandlungen Bau. Ihre Botschaft: Wir können noch mehr Druck machen, wenn die Arbeitgeber weiter provozieren. 
22.02.2018
IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Carsten Burckhardt (vorne rechs) machte auf der Betriebsversammlung der Firma Max Bögl, an der rund 350 Kolleginnen und Kollegen anwesend waren, die Mobilisierung zur Tarifrunde perfekt und forderte die Anwesenden zum Mitmachen auf. 
© IG BAU
Erfurt, 22.02.2018
Anfang der Woche fand im Airport-Hotel in Erfurt die Betriebsversammlung der Firma STRABAG Bereich Westthüringen statt. Alle Kolleginnen und Kollegen wurden aufgefordert, sich gemeinsam mit dem Betriebsrat aktiv an der Tarifrunde zu beteiligen, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen 
© IG BAU
Gera, 22.02.2018
Bei einem Besuch der Baustelle Mahla in Gera spricht Kollege Ralf Roßmann mit den Bauarbeitern der Firma Max Bögl. Sie sind entsetzt über das „Angebot“ der Arbeitgeber in der ersten Tarifrunde. Die Kollegen kämpfen unter anderem für ein volles 13. Monatseinkommen und für eine Erhöhung des Einkommens um 6 %. Außerdem fordern sie, dass die ungleiche Bezahlung der Bauarbeitnehmer in Ost und West endlich ein Ende haben muss. 
© IG BAU (Jana Müllner)
Fulda, 22.02.2018
Ja zu unseren Forderungen sagen auch die Beschäftigten der Firma Ulrich GmbH, die derzeit mit Kollegen von Sub-Unternehmen auf einer Baustelle in der Innenstadt von Fulda arbeiten. 
© IG BAU (Ralf Helwerth)
Korbach, 22.02.2018
Bei einer Betriebsräte-Schulung wurden die Betriebsräte der handwerklichen Baufirmen Rohde Korbach, Rohde Kassel sowie der Fa. Fissler über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen informiert. Dies bewegte sie spontan zu einer Aktion beim Betriebsgelände der Fa. Rohde Korbach. Damit wollen sie deutlich machen, dass sie die berechtigten Forderungen der IG BAU zum Baugewerbe, insbesondere nach einem vollen 13. Monatseinkommen, nicht von den Bauarbeitgebern plattwalzen lassen wollen. 
© IG BAU (Malte Pertzsch)
Bobenheim, 22.02.2018
Die Kollegen der BBV Systems aus der Implenia Gruppe am Standort Bobenheim-Roxheim stehen hinter den Forderungen der IG BAU. Aufgrund der anhaltenden Auftragslage wird hier jetzt sogar schon in Schichten gearbeitet. Um an Fachkräfte zu kommen, muss die Arbeit und die Belastung auch wertgeschätzt werden, sagen die Kollegen. Deshalb 6% mehr, weil unsere Leistung es wert ist. 
© IG BAU (Michael Langer)
Aschaffenburg, 22.02.2018
Die Azubis, die zur Zeit in der überbetrieblichen Ausbildungsstätte in Achaffenburg ausgebildet werden, finden die Forderung - vor allem nach kompletter Übernahme der Ausbildungskosten - super. 
© IG BAU (Malte Pertzsch)
22.02.2018
Der Fachkräftemangel wirkt sich auch bei Firma Dupré aus. Häufig wird mit Subunternehmern gearbeitet, nur die Leitung wird meistens noch eigenen Leuten übertragen. Wichtig ist aber, dass die Arbeit anerkannt wird. Deshalb: 6% mehr, weil unsere Leistung es wert ist. 
© IG BAU (Malte Pertzsch)
Schifferstadt, 22.02.2018
Die Angestellten der Firma Heberger in Schifferstadt stehen hinter den Forderungen der IG BAU. WIR sind es wert, DENN mehr Arbeit auf den Baustellen bedeutet auch mehr Arbeit in den Büros - egal, ob im Betrieb oder bei der Planung und der Betreuung vor Ort. 
© IG BAU (Michael Langer)
22.02.2018
Die Arbeiter der Fa. ZEHE aus Premich, Landkreis Bad Kissingen, hier auf dem Gartenschaugelände in Würzburg, finden die Forderung toll. “Wann, wenn nicht jetzt?“ Die Baustelle ist fast komplett organisiert. 
© IG BAU (Michael Langer)
Schweinfurt, 22.02.2018
Die Bauarbeiter der Fa. Glöckle aus Schweinfurt arbeiten mit ihrem Subunternehmer aus Sachsen-Anhalt auf dem neuen Gartenschaugelände in Würzburg und stehen voll hinter den Forderungen der IG BAU. 
© IG BAU (Malte Pertzsch)
Mannheim, 22.02.2018
Bei den Beschäftigten der Firma Dupré ist der Unmut über das Verhalten der Arbeitgeber nach der ersten Verhandlung groß. Die Kollegen - wie hier in Mannheim - haben kein Verständnis für den Widerstand seitens der Arbeitgeber, sie an den Erfolgen der Unternehmen zu beteiligen. Dass es viel Arbeit gibt, spüren sie am eigenen Leib - das muss endlich auch wertgeschätzt werden. 
© IG BAU (Lisa Horstmann)
20.02.2018
Der Bau boomt und trotzdem verdienen hessische Bauarbeiter im Vergleich zu ihren Kollegen in den anderen westlichen Bundesländern am wenigstens. Das empört auch die Teilnehmer der Betriebsversammlung bei Bickert Bau. Sie fordern: Mehr ist fair! 
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Wiesbaden, 07.02.2018
Mit großem Konfliktpotenzial ist heute die Tarifrunde für die rund 800.000 Baubeschäftigten in Wiesbaden gestartet. Bei der Auftaktverhandlung zwischen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und den Arbeitgeberverbänden Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) sowie Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) musste die Arbeitgeberseite einräumen, kein vollständiges Verhandlungsmandat zu haben. 
© IG BAU
28.11.2017
Am vergangenen Samstag beschloss die ehrenamtliche Bundestarifkommission der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) in Frankfurt am Main ihre Forderungen für die Bau-Tarifrunde 2018. Dabei geht es darum, den Bau-Beschäftigten ihren Anteil am Erfolg der Branche zu geben. Eine Einkommenserhöhung von 6 % bei einer Laufzeit von 12 Monaten soll hierzu ein erster Schritt sein.