IG BAU - die tun was!


Nach dem Tarifvertrag ist vor dem Tarifvertrag

Mindestlohn eingetütet, jetzt geht es an den Tariflohn
Mindestlohn eingetütet, jetzt geht es an den Tariflohn © IG BAU
19.01.2018
Nach dem Abschluss der Verhandlungen zum Mindestlohn Bauhauptgewerbe traf sich die Fachgruppe des IG BAU-Bezirksverbandes Südwestsachsen, um die Ergebnisse zu bewerten und die Forderungen für die Tarifrunde 2018 und die Aktionen dazu zu besprechen.

Damit Lohn- und Preisdumping verhindert werden kann, ist der Mindestlohn eine wichtige Säule im Tarifgefüge. Unsere Mitglieder auf den Baustellen dürfen sich jedoch nicht mit Mindestlohn abspeisen lassen, sie haben Anspruch auf den Tariflohn.

Deshalb unser Appell: "Fordert euren Facharbeiterlohn ein!"

Auch in Südwestsachsen sind alle Aktivitäten darauf ausgerichtet, dass der Tarifvertrag eingehalten wird, so die einhellige Auffassung der Anwesenden.

Weil nach der Tarifrunde vor der Tarifrunde ist, beschäftigte sich die Fachgruppe bereits mit der Tarifrunde 2018. Ausgiebig wurden die Forderungen besprochen. Ganz wichtig ist die Forderung für ein 13. Monatseinkommen (13. MEK) für ALLE. Egal, ob Ost oder West.

Schnell ist man sich einig - hier sind WIR gefordert! Wir müssen den Beschäftigten auf den Baustellen klar machen: "Tarifverträge fallen nicht vom Himmel". ALLE müssen sich für die Forderungen einsetzen und notfalls kämpfen.

Damit die Tarifrunde erfolgreich endet und auch im Osten endlich ein 13. MEK verankert wird, ruft die Fachgruppe alle Beschäftigten des Bauhauptgewerbes auf: "Macht mit!", denn nur "GEMEINSAM SIND WIR STARK!".

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Volle Konzentration auf die bevorstehenden Aktionen