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Neuer Tarifvertrag sichert Dachdeckermeistern Fachkräfte

Schlichterspruch im Dachdeckerhandwerk angenommen


© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 26.11.2018
Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat den Schlichterspruch für das Dachdeckerhandwerk angenommen und als einen „wichtigen Schritt hin zur Fachkräfte-Sicherung“ bezeichnet. Auch der Zentralverband des Deutschen
Dachdeckerhandwerks (ZVDH) stimmte der Schlichtung des ehemaligen NRW-Wirtschaftsministers Garrelt Duin (SPD) für einen neuen Tarifvertrag zu. Danach steigen die Löhne und Gehälter in Dachdeckerbetrieben zum 1. Dezember um 2,7 Prozent. Im Oktober 2019 gibt es ein weiteres Plus von 2,9 Prozent.

„Die Branche hat immer größere Probleme, noch Fachleute für die schwere Arbeit auf dem Dach zu finden“, sagte der stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende, Dietmar Schäfers. Durch höhere Löhne werde das Handwerk nun deutlich attraktiver. Das deutsche Baugewerbe erlebe derzeit einen Boom – getragen insbesondere durch den anziehenden Wohnungsbau. „Davon profitieren auch viele Dachdeckerbetriebe. Die Beschäftigten dort erhalten jetzt einen fairen Anteil an soliden Umsätzen“, so Schäfers.

Die IG BAU begrüßt insbesondere auch die Verbesserungen für Auszubildende. Ihre Vergütungen steigen ab dem 1. Dezember 2018 um monatlich 80 Euro und ab September 2019 um weitere 30 Euro. Außerdem sieht die Schlichtung vor, dass die Sozialkasse des Dachdeckerhandwerks (Soka-Dach) Ausbildungsbetriebe entlastet. Sie erhalten eine Erstattung von sieben Ausbildungsvergütungen für das erste, fünf Vergütungen für das zweite und einer Vergütung für das dritte Ausbildungsjahr. Schäfers: „Damit wird eine Dachdecker-Lehre für Schulabgänger interessanter. Zugleich werden Betriebe bei den Kosten für die Ausbildung noch stärker unterstützt.“

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