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Verhandlung ohne Ergebnis unterbrochen

HOCHTIEF-Haustarifrunde


© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 31.05.2018
Die Haustarifverhandlungen für den Baukonzern HOCHTIEF sind unterbrochen. In der bereits vierten Verhandlungsrunde für die rund 3260 in Deutschland Beschäftigten gab es von Seiten des Arbeitgebers keine Bewegung. Trotz boomender Auftragslage und Rekordgewinnen beharrt der HOCHTIEF-Vorstand auf seinem Angebot von je 1,7 Prozent für 2018 und 2019.

Berlin soll dem Tarifgebiet West angeglichen werden und der Osten ein anteiliges 13. Monatseinkommen auf West-Niveau erhalten. Aus Sicht der IG BAU ist das Angebot deutlich zu gering.

IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Carsten Burckhardt sagte: „Mit diesem Angebot würde nicht einmal die Inflation ausgeglichen. Bei der derzeitigen Hochkonjunktur ist das bei weitem nicht ausreichend. Die Beschäftigten haben dafür kein Verständnis. Mit seiner Hinhaltetaktik riskiert der Arbeitgeber das Scheitern der Verhandlungen.“

Am kommenden Montag, den 4. Juni 2018, wird die IG BAU in einem weiteren Gespräch letztmalig versuchen, auf dem Verhandlungsweg eine Einigung herbeizuführen, um so einen Arbeitskampf bei HOCHTIEF abzuwenden.

Laut Bericht von HOCHTIEF für das erste Quartal 2018 liegt der operative Gewinn des Konzerns 14 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Der Auftragsbestand legt gegenüber dem Vorjahr währungsbereinigt um zwölf Prozent zu. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzernvorstand eine Steigerung des operativen Gewinns von vier bis 15 Prozent gegenüber 2017.

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