Arbeit und Wirtschaft


1. Mai: Tausende setzen Zeichen für mehr Solidarität


© IG Metall
02.05.2016
Fast 400 000 Menschen folgten am Tag der Arbeit dem Aufruf der DGB-Gewerkschaften. Sie beteiligten sich an den 1. Mai-Veranstaltungen, die in diesem Jahr unter dem Motto „Zeit fürmehr Solidarität“ standen. Dazu zählt auch eine vernünftige Rente.

„Beschäftigte haben nach einem Leben harter Arbeit eine Rente verdient, von der sie leben können“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger in Wolfsburg. „Die Bundesregierung darf nicht nur reden, sondern muss umsteuern. Sie muss die gesetzliche Rente wieder so stark machen, wie sie vor den Reformen war. Es gibt kein anderes System, das so fair und so stabil ist.“ Feigerwarnte zugleich davor, auf die simplen Parolen der AfD hereinzufallen. „Wer als Arbeiter AfD wählt, wählt sein eigenes Prekariat“, sagte er. „Diese Partei will, dass die Reichen reich und die Armen arm bleiben.“