Bauen und Wohnen


400.000 neue Wohnungen jährlich notwendig

Robert Feiger, IG BAU-Bundesvorsitzender  und ZdB-Geschäftsführer Felix Pakleppa bei der gemeinsamen Pressekonferenz
Robert Feiger, IG BAU-Bundesvorsitzender und ZdB-Geschäftsführer Felix Pakleppa bei der gemeinsamen Pressekonferenz © IG BAU (R+W)
17.09.2015
Diese Forderung haben am 15. September 2015 insgesamt elf Verbände des „Verbändebündnis Sozialer Wohnungsbau“, darunter neben der IG BAU auch der Mieterbund und der ZDB, in einer gemeinsamen Pressekonferenz erhoben.

Die Erläuterungen zum Bedarf sind in der Kurzfassung einer Studie des Pestel-Instituts dargestellt, die Grundlage der damit auch wissenschaftlich untermauerten Forderung ist. Die rund 260.000 neuen Wohnungen, die in diesem Jahr fertiggestellt werden, reichen bei weitem nicht aus.

Vielmehr sind 400.000 für die nächsten Jahre nötig, um den Nachholbedarf abzudecken und gleichermaßen für Zuwanderer, insbesondere Flüchtlinge, Wohnraum zu schaffen. Die vorhandene Lücke soll beispielhaft durch den Bau von jährlich 80.000 Sozialwohnungen sowie 60.000 Wohnungen im Rahmen des bezahlbaren Wohnens regional begrenzt durch eine Sonderabschreibung in Ballungsgebieten und Unistädten geschlossen werden.

Die vollständige Studie (Langfassung) wird im Laufe des Monats veröffentlicht.