Bildung / Berufsbildung


Ausbildung im BAU Handwerk – Auszubildende mögen ihre Beruf

Vermittlung neuer Medien und Maschinen sowie Berufs-Image noch ausbaufähig


© KiM
19.08.2015
Ausbildungsanforderungen der Zukunft und was junge Leute wirklich wollen beschreibt die neue Würth-Studie „Azubi im H@ndwerk 2.0“. Nach dieser Studie schneidet die Ausbildung im klassischen Bau-Handwerk (Maurer, Trockenbauer, Dachdecker, Zimmerer, Gipser, Stuckateur, Isolierer) mit einem Mittelwert von 2,0 überdurchschnittlich gut ab.

Mehr als 8 von 10 Azubis (82,2 Prozent) bewerten ihre handwerkliche Ausbildung mit gut oder sehr gut. Hinsichtlich der Arbeitszufriedenheit wird - im Vergleich zum Handwerk insgesamt - das Gehalt, insbesondere das während der Ausbildung, positiver bewertet. Auch die Herausforderung und der Abwechslungsreichtum der täglichen Aufgaben liegen über den Werten der Gesamtbetrachtung.

Die Arbeitszeiten, insbesondere der Freiraum bei der täglichen Arbeit, werden jedoch etwas schlechter bewertet. Hierbei vergibt lediglich jeder 2. Auszubildende die Note gut oder sehr gut. Bei den generationsspezifischen Faktoren werden die Arbeit in Teams und das Verwirklichen und Einbringen in die tägliche Arbeit sehr positiv bewertet. Außerdem wurde auch der Aspekt, dass kontinuierlich neue Dinge gelernt werden und somit die Möglichkeit der Weiterentwicklung besteht, als überaus gut beurteilt.

Für einen Beruf im klassischen Baugewerbe sprechen ferner die Freude am Beruf sowie das Sichtbarsein der Ergebnisse der täglichen Arbeiten. 96 Prozent der Probanden geben an, den Beruf sehr zu mögen.

Im Vergleich zum Handwerk insgesamt liegen der Umgang mit modernen Maschinen sowie die Bedeutung der neuen Medien deutlich unter dem Durchschnitt und die Hälfte der Auszubildenden sieht den Beruf nicht als modern und im Trend liegend an.

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