Bildung / Berufsbildung


Betriebliche Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderung

Rehabilitationspädagogischen Zusatzqualifikation (ReZA) für Ausbilderinnen, Ausbilder und Betriebe

13.02.2014
Viele Betriebe suchen heute bereits vergeblich Fachkräfte und können ihren Bedarf auch nicht durch eigene Auszubildende decken. Dieser Trend wird sich aufgrund des demografischen Wandels zukünftig noch verstärken. Es ist ein Gewinn für Unternehmen, junge Menschen mit Behinderung als Fachkräfte-Nachwuchs mehr in den Blick zu nehmen. Menschen mit Behinderung zeigen ihre Stärken im Arbeitsleben und Betriebe gewinnen motivierte Fachkräfte und zeigen wichtiges
gesellschaftliches Engagement.

Die Möglichkeiten der Ausbildung von Menschen mit Behinderung in Betrieben sind vielfältig. In Betracht kommt einer der zurzeit 331 anerkannten Ausbildungsberufe oder ggf. eine Fachpraktiker-Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).

Ausbildungen als Fachpraktiker / in haben ihren Schwerpunkt in der Praxis und werden aus den Inhalten der anerkannten Ausbildungsberufe entwickelt. Sie richten sich an junge Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung – meist einer „Lernbehinderung“ – (noch) keine anerkannte Ausbildung absolvieren können, die also oft eher ihre Stärken im Bereich der Praxis als der Theorie haben.

Die Ausbildungsregelungen für Fachpraktiker-Ausbildungen werden von der jeweils zuständigen Stelle1 entsprechend den Empfehlungen des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)2 festgelegt

Praktische Hinweise und Informationen zur rehabilitationspädagogischen Zusatzqualifikation (ReZA) für Ausbilderinnen, Ausbilder und Betriebe gibt der Flyer im Download.