Bauen und Wohnen


Bezahlbarer Wohnraum gesucht

03.04.2012
Deutschland hat eine neue Wohnungsnot. Sie ist nicht überall gleichermaßen zu spüren, und sie hat viele Gesichter. Aber sie ist klar zu erkennen. Insbesondere in den Großstädten, Ballungszentren und in Universtitätsstädten hat sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt deutlich zugespitzt. Hier gibt es einen massiven Mangel an bezahlbaren Mietwohnungen. Aktuell fehlen in den zehn deutschen Großstädten, die den stärksten Wohnungsmangel haben, mehr als 100.000 Mietwohnungen.

Wenn der Mietwohnungsbau nicht verdoppelt wird und auf mindestens 130.000 neue Wohnungen pro Jahr ansteigt, dann wird sich die Lücke drastisch vergrößern: In fünf Jahren werden dann 400.000 Mietwohnungen bundesweit fehlen. Bis 2017, so zwei aktuelle Studien des Pestel-Instituts in Hannover und des Bochumer Wohnungsbau-Experten Prof. Dr. Volker Eichener, müssen insgesamt 825.000 Mietwohnungen neu gebaut werden. Die Studien wurden im Auftrag der Kampagne "Impulse für den Wohnungsbau" erstellt.

Die Kampagne will eine Verbesserung der sozialen Wohnraumförderung errreichen und fordert ausdrücklich den Neubau von Sozialwohnungen. Denn die Studien belegen, dass der schrittweise Rückzug des Bundes aus der Wohnungsbauförderung in den vergangenen 15 Jahren zu der neuen Wohnungsnot geführt hat.

Die vollständige Titelgeschichte unsers Kollegen Michael Knoche aus der April-Ausgabe der IG BAU-Mitgliederzeitschrift "Der Grundstein/Der Säemann" gibt's zum weiterlesen als Download: