Bildung / Berufsbildung


Bis 30. März 2012 anmelden: EU-Studienbesuchsprogramm für Berufsbildungsexperten (September 2012 bis Februar 2013)


17.02.2012
Auch 2012 und 2013 ist wieder eine Teilnahme am EU-Studienbesuchsprogramm möglich. Egal ob Mitglied in einem Berufsbildungs- oder Prüfungsausschuss, Ausbilder oder Ausbilderin, mit Fragen der Berufsbildung befasste/r Betriebsrätin oder Betriebsrat, Jugendbildungsreferent/in oder auch Berufsschullehrer/in, für Berufsbildungsexperten gewährt die EU finanzielle Beihilfen für die selbstgewählte Weiterbildung.

Erstattet werden die entstandenen Fahrtkosten sowie eine ausreichende Pauschale für Unterkunft und Verpflegung während des Besuchs. Die Studienbesuche dauern zwischen 3 und 5 Tagen, die An- und Abreise erfolgt individuell. Durchgeführt wird das Programm von der europäischen Agentur für Berufsbildung CEDEFOP in Thessaloniki.

So einfach geht´s:
Der Antrag wird online auf der Website des Europäischen Zentrums für die Förderung der Berufsbildung (CEDEFOP) ausgefüllt. Das am Bildschirm ausgefüllte Antragsformular wird ausgedruckt und als im Original unterschriebene Papierfassung per Post an den PAD gesandt. Achtung: per Fax, als PDF-Datei gesandte oder nicht unterschriebene Anträge können aufgrund der EU-Vorgaben leider nicht akzeptiert werden.

Adresse des PAD:
Pädagogischer Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz
Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich
Nassestr. 8, D-53113 Bonn, Tel.: +49-228-501-252; Fax: +49-228-501-333 / -259

Die elektronische Fassung des Katalogs der Studienbesuche für den Zeitraum September 2012 bis Juni 2013 ist hier abrufbar.

Von besonderem Interesse für gewerkschaftliche Teilnehmer dürften die im Katalog unter nachfolgenden Ziffern genannten Studienbesuche sein:

Nr.Titel des StudienbesuchsArbeits-
sprache
StadtLandDatum
Katalog-
4Future scenarios for vocational training during crises and market uncertaintyENPoděbradyTschechien15. 10. bis 10. 10. 2012
34
8Apprenticeships for workplace learning in the creative and cultural sector and schoolsENBirminghamVereinigtes Königreich08. 10. bis 12. 10.2012
38
9Exploring best practices in workplace learningENValenciaSpanien24. 10. bis 26. 10. 2012
39
14Using 3D technology to increase students’ motivation in workplace trainingENDabasUngarn12. 11. bis 16. 11. 2012
44
16Imageverbesserung und Aufwertung der beruflichen Bildung in Europa ...aber wie?DEPoitiersFrankreich21. 01. bis 25. 01. 2013
46
17The role of social partners in VETENStockholmSchweden15. 10. bis 19. 10. 2012
47
18Österreichische Gewerkschaftsschule - Lehrgang für Engagement in der ZivilgesellschaftDELinzÖsterreich22. 01. bis 25. 01. 2012
48
24Towards better cooperation between schools, companies and local communitiesENBredaNiederlande24. 09. bis 27.09. 2012
54
27Improving personal skills by cooperating with educational and business institutionsENCerreto SannitaItalien08. 10. bis 12.10. 2012
57
29Importance of social partners in VETENIstanbulTürkei15. 10. bis 18.10. 2012
59
33Adult education: a key for lifelong social and professional integrationENBrüssel Belgien26.11. bis 30.11. 2012
63
51Continuous training of teachers and ongoing professional development of teachers and trainersENTromsøNorwegen18. 02. bis 22. 02 2013
81
93Adult education: second chance for a better lifeENKyustendilBulgarien03. 09. bis 07. 09. 2012
123
111NFQ and EQF - Policy development and lifelong learningENDublinIrland02. 10. bis 05. 10. 2012
141
112A comprehensive NQF: policy-makers, stakeholders and project-based implementationENBukarestRumänien15. 10. bis 18. 10. 2012
142
113National qualifications framework in Austria: a new policy instrumentENWienÖsterreich05. 11. bis 07. 11. 2012
143
120Lifelong learning as an answer to the ageing societyENBytomPolen01. 10. bis 05. 10 2012
150
121Making adult education more attractiveENPerugiaItalien02. 10. bis 05. 10 2012
151
123Opportunities for adult learningENDen HaagNiederlande26. 11. bis 29. 11. 2012
153

Auswahlkriterien für Kandidaten/Kandidatinnen:

1. Zwischen zwei Teilnahmen müssen mindestens 2 Jahre liegen;

2. Entsprechend den Auswahlkriterien auf europäischer Ebene müssen Kandidaten/Kandidatinnen als "Multiplikatoren" wirken. Es muss sich folglich um Personen handeln, die aufgrund ihrer beruflichen Stellung in der Lage sind, die im Rahmen des Studienbesuchs gewonnenen Erfahrungen zu nutzen, um ihre Kollegen verstärkt für die Politiken und Verfahrensweisen in den anderen Mitgliedstaaten der EU zu sensibilisieren sowie um transnationale Kooperationen aufzubauen;

  1. Zwischen zwei Teilnahmen müssen mindestens 2 Jahre liegen;
  2. entsprechend den Auswahlkriterien auf europäischer Ebene müssen Kandidaten/Kandidatinnen als "Multiplikatoren" wirken, es muss sich folglich um Personen handeln, die aufgrund ihrer beruflichen Stellung in der Lage sind, die im Rahmen des Studienbesuchs gewonnenen Erfahrungen zu nutzen, um ihre Kollegen verstärkt für die Politiken und Verfahrensweisen in den anderen Mitgliedstaaten der EU zu sensibilisieren sowie um transnationale Kooperationen aufzubauen;
  3. die Stipendienempfänger müssen zum aktiven Informations- und Gedankenaustausch in der Arbeitssprache des Besuchs in der Lage sein, d. h. gute Kenntnisse der jeweiligen Arbeitssprache der Gruppe;
  4. eine Teilnahme an einem EUS-Programm in Deutschland ist für Deutsche nicht möglich;
  5. der Bewerbungsbogen muss in der Arbeitssprache der Gruppe der ersten Wahl ausgefüllt werden und das Interesse für alle drei ausgewählten Gruppen im De-tail beschrieben werden;
  6. wichtig für die Kommunikation mit der Nationalen Agentur bzw. CEDEFOP ist die Angabe der Email-Adresse (dienstlich und privat) sowie Telefon- und Fax-Nr. (dienstlich).

Unterstützung:
Wer die eigenen Sprachkenntnisse in Englisch als möglicherweise zu gering einschätzt, kann beim DGB Bundesvorstand, Abt. Bildungspolitik und Bildungsarbeit, auf Anforderung eine PowerPoint-Präsentation erhalten, in der auf Englisch eine Darstellung des deutschen Berufsbildungssystems sowie eine Beschreibung der Rolle der Gewerkschaften innerhalb der Berufsbildung wiedergegeben ist.