Arbeit und Wirtschaft


Bündnis „Zukunft der Industrie“: Gemeinsame Erklärung verabschiedet


13.10.2015
„Für eine moderne und nachhaltige Industriepolitik in Deutschland“ – unter diesem Titel haben die 15 Partner des Bündnisses „Zukunft der Industrie“ eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Zu den Bündnisorganisationen zählen neben Wirtschafts- und Industrieverbänden und dem Wirtschaftsministerium der DGB, die Industriegewerkschaften Metall, BCE und BAU sowie die NGG.

In dem Kompromisspapier der 15 unterschiedlichen Partner finden sich auch Forderungen nach mehr öffentlichen Investitionen und bezahlbaren Mietwohnungen sowie nach Handelsabkommen, die demokratische Strukturen und errungene Arbeits-, Umwelt-, Verbraucherschutz- und Sozialstandards schützen und weiterentwickeln.

Das Bündnis wurde im März 2015 gegründet. Die IG BAU macht mit ihrer Beteiligung nicht nur deutlich, dass Beschäftigte der Bau- und Baustoffindustrie wichtige Partner sind, wenn es um Industriefragen geht. Sie hat auch die Beschäftigten im Blick, deren Arbeitsplätze indirekt von der Industrie abhängen – zum Beispiel in der industriellen Reinigung oder in kleineren Baubetrieben, die von öffentlichen oder privaten Bauinvestitionen profitieren.

Die Presseerklärung sowie die gemeinsame Erklärung „Für eine moderne und nachhaltige Industriepolitik in Deutschland“ sind als Anlage beigefügt.

Hintergrundinformationen zum Bündnis „Zukunft der Industrie“ finden sich hier.