Arbeit und Wirtschaft


Demokratie und Menschenrechte stärken


© Alexander Paul Englert
11.03.2016
Wie werden wir diese Alternative bloß los, fragt man sich bei den steil steigenden Umfragewerten für die AfD („Alternative für Deutschland“) zu den drei Landtagswahlen am 13. März. Mit dem Aufstieg dieser rechtsextremen Partei zeigt sich das hässliche Gesicht der Politik. Nicht so sehr die Existenz der AfD ist der Skandal.

Die AfD im Fakten-Check

Beängstigend ist aber, dass es offenbar viele Bürgerinnen und Bürger für richtig halten, diese Partei zu wählen. In Wahlprognosen für Sachsen-Anhalt liegt die AfD mit der SPD schon fast gleichauf! Auch in Baden-Württemberg gilt die AfD für viele als wählbar. In Rheinland-Pfalz haben die Rechten zwar deutlich weniger Sympathisanten. Jedoch ist die Entwicklung auch dort unheimlich. Die AfD rückt deutlich an Die Grünen heran.

Sicher spielt die Sorge um die Flüchtlingspolitik der AfD derzeit in die Hände. Die IG BAU lehnt solche Panikmache ab und unterstützt mit dem DGB die Allianz für Weltoffenheit. Unser Ziel ist es, die Würde jedes Menschen – unabhängig von der Nationalität – zu wahren.

Es mag Wählerinnen und Wähler geben, die das nicht so sehen. Aber sie müssen bedenken, was ihre Stimme über den Tag hinaus bewirkt. Wird die AfD mit der sich abzeichnenden großen Zustimmung gewählt, mischt sie nicht ausschließlich beim Thema Geflüchtete mit. Was für eine Politik sie darüber hinaus plant, steht bereits fest.

Mitbestimmung, Rentengerechtigkeit oder Mindestlohn – alles, wofür wir seit Jahren gekämpft haben und noch kämpfen, spielt für die AfD keine Rolle (siehe Fakten-Check). Schon deshalb muss jeder AfD-Mitläufern offen widersprechen. Sie zeigen sich gegenüber Geflüchteten unsolidarisch und sind auch noch Steigbügelhalter für diejenigen, die unsere hart erkämpften Arbeitnehmerrechte beschneiden wollen.

Kommentar abgeben:


(wird nicht veroeffentlicht)


  4151