Umwelt / Nachhaltige Entwicklung


Die IG BAU auf der UN-Klimakonferenz in Peru

Mittwoch, 3. Dezember - UN-Klimakonferenz in Lima (Peru)


© UN
Lima (Peru), 03.12.2014
Die Folgen des Klimawandels werden zunehmend sichtbar. Die Weltwetterorganisation hat bekannt gegeben, dass 2014 das wärmste Jahr seit Anbeginn der Aufzeichnungen ist. Der weltweite Temperaturanstieg hat Eis auf den Polen soweit abschmelzen lassen, dass das Schmelzwasser die gesamte Fläche der USA mit einem Meter Wasser bedecken könnte. Zum ersten Mal hat Neuseeland für den Antrag einer Familie auf Bleiberecht den Klimawandel als Gefahr berücksichtigt, weil der Pazifik-Staat Tuvalu wohl wegen des Meeresspiegelanstiegs untergehen wird.

Es wird also Zeit, dass die Länder der Welt ein gemeinsames Abkommen schließen, um den globalen Temperaturanstieg auf ein vom Menschen beherrschbares Level einzudämmen. Dieses Abkommen wird unter dem Dach der UN verhandelt. Zum 21. Mal kommen die Regierungen zusammen. Dieses Jahr in Lima, Peru.

Gewerkschaften setzen sich dafür ein, dass das Klimaabkommen Klimaschutzmaßnahmen sozial flankiert. Vor allem müssen Klimaschutzmaßnahmen auch dazu beitragen soziale Ungleichheiten zu verringern – zwischen und innerhalb der Länder.

Auch die IG BAU ist unter dem Dach des Internationalen Gewerkschaftsbundes dabei und wird über die Fortschritte auf dem Weg zu einem weltweiten Klimaabkommen berichten.

Ein Beitrag unserer Kollegin Lisa Bauch

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