IG BAU - die tun was!


Faire Arbeit – Jetzt! Dachdecker in Bayern fordern gerechten Lohn

Noch sieht es düster aus
Noch sieht es düster aus © IG BAU (Anke Tippelhoffer)
17.10.2014
Früh am Morgen des vierten Verhandlungstages stehen ehren- und hauptamtliche IG BAU-Gewerkschafter des Bezirksverbands Schwaben vor dem „Dachdeckereinkauf Süd“ in Augsburg und informieren die ein- und ausfahrenden Dachdecker über den Stand der Tarifverhandlungen. Das Arbeitgeberangebot von 1,3 Prozent auf Bundesebene ist eine Provokation für die etwa 80.000 Beschäftigten im Dachdeckerhandwerk.

Die angesprochenen Handwerker waren von diesem Angebot geschockt und entsetzt zugleich. „So billig darf sich kein Dachdecker verkaufen“ machten sie ihrem Unmut Luft. "Unsere Flugblätter wurden gerne auf die Baustelle mitgenommen, um damit auch die anderen Beschäftigten zu informieren," freute sich der stellvertretende Regionalleiter Karl Bauer.

Da in Bayern gesonderte Tarifverhandlungen geführt werden, diente diese Aktion dazu, die Dachdecker darüber zu informieren, wie ihre Kollegen in den anderen Bundesländern abgespeist werden sollen, aber auch zur Vorbereitung auf die Verhandlungen in Bayern. Diese beginnen mit einem ersten Gespräch am 28. Oktober 2014.

Der Appell der aktiven IG BAU-Kollegen an die Arbeitgeber:
"Liebe Arbeitgeber, die Beschäftigten im Dachdeckerhandwerk sind nun alarmiert. Mit 1,3 Prozent braucht Ihr in Bayern gar nicht erst aufzuschlagen, denn so billig lassen WIR uns ganz sicher nicht abfertigen."

Inzwischen sind die Verhandlungen auf Bundesebene im Laufe der vierten Tarifverhandlung am 8. Oktober 2014 zu einem Ergebnis gekommen. Die Erklärungsfrist endet am 24. Oktober 2014.

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Anhalten für aktuelle Informationen

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zusätzliche Flugblätter für die Baustelle