Bauen und Wohnen


Gebäudesanierung: Das muss nach der Wahl getan werden

Gemeinsamer Diskussionsvorschlag vorgelegt


© b_engel
20.03.2013
Bessere Förderung, mehr Transparenz und soziale Ausgewogenheit – an solchen Kriterien muss sich die Politik stärker orientieren, damit es nach der Bundestagswahl mit der energetischen Gebäudesanierung besser voran geht. Gemeinsam mit Umwelt- und Verbraucherverbänden und Wirtschaftsvertretern hat die IG BAU einen Diskussionsvorschlag vorgelegt.

„Noch immer geben Hauseigentümer und Mieter aufgrund unzeitgemäßer Energieeffizienzstandards viel Geld für Raumwärme und Warmwasser aus“, stellen die Verbände fest. Angesichts dessen kritisieren sie, dass immer noch unklar sei, wie mit welchen Instrumenten die Politik die ehrgeizigen Klima- und Energieziele erreichen wolle. Handlungsbedarf bestehe unter anderem, weil die Förderprogramme unzureichend ausgestattet sind und die Kosten-Nutzen-Verteilung zwischen Staat, Vermietern und Mietern ungerecht sei.

Gleichzeitig appellierte die IG BAU in einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel, die Unsicherheit über die Zukunft verschiedener Förderprogramme zur Energieeffizienz zu beenden und eine ausreichende Finanzierung zuzusagen. Hintergrund waren Meldungen nach denen die Programme gefährdet sind, weil die Preise von CO2-Emissionszertifikaten eingebrochen sind. Die Einnahmen aus diesen Zertifikaten waren zur Finanzierung der Förderprogramme vorgesehen.

Den Text des Diskussionsvorschlages zur Bundestagswahl gibt es als Download: