IGay BAU


Homosexuellenfeindlichkeit hat in der IG BAU nichts zu suchen!


© IG BAU (Dietmar Gust)
16.09.2013
So begann Carsten Wirth seine Rede vor den 21. Gewerkschaftstag der IG BAU in Berlin. Er machte darauf aufmerksam, dass es immer noch Kolleginnen und Kollegen gibt, die sich aus Angst vor Mobbing und Ausgrenzung nicht trauen, sich zu outen. Doch das nicht mehr mit uns, so Carsten weiter.

Er warb vor den über 300 Delegierten für ein festes Budget für die Arbeitsgruppe IGay BAU. Mit Erfolg! Neben dem Initiativantrag auf ein Budget war die Arbeitsgruppe IGay BAU auch mit einem eigenen Stand auf den Gewerkschaftstag. Marlene Stitz und Stefan Weißgerber klärten dort zum Thema Homosexualität am Arbeitsplatz auf. Auch viele Delegierte und Gäste besuchten den Stand. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender (Die Linke) lobten den Mut.

Es ist immer noch keine Selbstverständlichkeit in den Branchen der IG BAU, mit gleichgeschlechtlichen Paaren fair umzugehen. Doch eine Petition für eine IGay BAU hat gezeigt, dass ein Großteil unser Gewerkschaft „GAYfriendly“ ist. 300 Unterschriften sprechen da eine deutliche Sprache. Die Petition wurde unserem neu gewählten Bundesvorstand überreicht.

Die IGay BAU setzt sich für Aufklärung in den Betrieben ein und berät Kolleginnen und Kollegen. die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Nachteile erfahren.

Unser nächstes Thema wird sein: Tarif 2.0 - „Wir wollen keine Besserbehandlung, wir wollen Geleichbehandlung!“ (Überprüfung der Tarife der IG BAU auf Gleichbehandlung).

Möchtest Du mitmachen oder uns unterstützen? Schreibe uns an Carsten Wirth:
mailto: forstleiter@freenet.de

IGay BAU gibt’s auch bei Facebook! Einfach mal reinschauen!

Ein Beitrag unseres Kollegen Carsten Wirth.

© IG BAU (R+W)