Umwelt / Nachhaltige Entwicklung


Klima-Arbeitsplätze in Norwegen

Die deutsche Energiewende - ein Konferenzbeitrag der IG BAU


03.03.2014
Am 27. Februar 2014 fand in Oslo eine von norwegischen Gewerkschaften und Umweltverbänden organisierte Klimatagung statt, mit dabei u. a. Fagforbundet, LO Norway, Greenpeace und Friends of the Earth. Unter dem Motto "Eine Brücke zur Zukunft - Energiewende von unten" diskutierten die rund 250 Teilnehmer, wie die norwegische Wirtschaft klimafreundlicher werden kann und dabei 100.000 neue Arbeitsplätze schafft.

Neben vielen Inputs aus Norwegen wurde die IG BAU gebeten, eine internationale Perspektive beizusteuern. Die Energiewende ist DAS Beispiel, bei dem eine industrie- und handwerksbasierte Wirtschaft und Gesellschaft versucht, ihre Energieversorgung komplett auf erneuerbare Energien umzustellen und dabei wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben. Schon Hunderttausende Arbeitsplätze sind dabei entstanden und wurden erhalten. Das zeigt allein die energetische Gebäudesanierung.

Momentan wird zwar nahezu der gesamte Strombedarf (etwa 98 Prozent) in Norwegen durch heimische Wasserkraftwerke gedeckt. Atomkraft und Kohle spielen keine Rolle. Auch das von Norwegen geförderte Erdöl und Erdgas wird nicht für die Energiegewinnung im eigenen Land eingesetzt. Trotzdem spielen Öl und Gas als Exportgut eine Schlüsselrolle für die Wirtschaft in Norwegen und belasten damit auch die Klimabilanz des Landes.

Die Präsentation (in englischer Sprache) gibt's als Download.

Weitere Informationen zur Klimatagung in Oslo gibt es hier. Die komplette Konferenz auf Video: http://new.livestream.com/hioa/hioatv1/videos/43644540

Während des deutschen Vortrags