Illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit


Bundesweite Razzia bei Eisenflechtern

Ermittlungen gegen organisierte Schwarzarbeit

22.01.2008
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kiel durchsuchten am 22. Januar 2008 über 800 Beamte auf Grund von rund 140 richterlicher Durchsuchungsbeschlüsse bundesweit 29 Eisenflechterunternehmen. Es besteht der Verdacht der Schwarzarbeit und der Steuerhinterziehung.

Die Unternehmen sollen seit 2003 insbesondere auch Ausländer illegal zu Dumpinglöhnen beschäftigt haben. Zahlreiche Arbeitnehmer sollen nicht oder nicht richtig zur Sozialversicherung angemeldet und Steuern nicht abgeführt worden sein.

Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittlungsbehörden von Sozialversicherungsbetrug sowie Steuerhinterziehung aus. Die Schadenshöhe liegt voraussichtlich im Millionenbereich.

Den Durchsuchungen waren umfangreichen Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) voraus gegangen.

Mitglied werden