Internationales


Petition: FIFA-Sponsoren sollen sich einmischen


© BHI
29.04.2015
Trotz der schockierenden Todesfälle und der internationalen Empörung über die sklavenartigen Arbeitsbedingungen in Katar hat sich die FIFA bislang geweigert, bedeutende Maßnahmen einzuleiten.

Gleichzeitig stellen die FIFA-Sponsoren Hunderte Millionen Dollar für die Durchführung der Fußballweltmeisterschaft in Katar bereit. So betonte die FIFA, dass die Meisterschaft ohne die Unterstützung dieser Unternehmen gar nicht möglich wäre. Würden die Sponsoren sich zu Wort melden und Änderungen einfordern, müssten die FIFA und die Regierung in Katar ihnen Gehör schenken.

Mehrere FIFA-Sponsoren haben vor einiger Zeit ihren Unmut über die Korruptionsskandale und die Ungereimtheiten im Rahmen des Ausschreibungsprozesses für die Fußballweltmeisterschaft 2022, in dem die Entscheidung auf Katar fiel, zum Ausdruck gebracht.

Nun fordern wir diese Unternehmen dazu auf, sich zu Wort zu melden und sich auch dafür einzusetzen, dass der extremen Ausbeutung der Arbeitnehmer, die auf den Baustellen der Stadien und im Rahmen der Infrastrukturprojekte in Katar beschäftigt sind, ein Ende gesetzt wird.

Die BHI bringt nun eine Petition auf den Weg, in der wir Adidas, Coca Cola, McDonalds, Hyundai sowie alle anderen FIFA-Sponsoren dazu auffordern, von ihren Verträgen zurückzutreten, sofern die FIFA sich nicht zur Durchführung einer Weltmeisterschaft bereit erklärt, in der die Arbeitnehmerrechte respektiert werden.

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