IGay BAU


Preisverdächtiger Einsatz für Toleranz am Arbeitsplatz

Ganz schön big: Bernhard Kullmann, Carsten Wirth und Ralf Levermann (von links) von der IGay BAU freuen sich über die Nominierungs-Urkunde für den Integrationspreis des Radiosenders bigFM
Ganz schön big: Bernhard Kullmann, Carsten Wirth und Ralf Levermann (von links) von der IGay BAU freuen sich über die Nominierungs-Urkunde für den Integrationspreis des Radiosenders bigFM © IG BAU
25.06.2014
"Da könnten wir Chancen haben", dachte sich IG BAU-Kollege Bernhard Kullmann. Der Radiosender bigFM in Rheinland-Pfalz hatte den diesjährigen Preis für Integration und Toleranz ausgeschrieben. Kullmann bewarb sich für die Gruppe IGay BAU - das sind Kolleginnen und Kollegen, die sich gegen Ausgrenzung Homosexueller am Arbeitsplatz stark machen. Es stellte sich heraus, die Chancen waren wirklich ganz gut.

Die IGay BAU kam in die Spitzengruppe der Bewerber. Nur zehn der insgesamt 120 Projekte die sich beworben hatten wurden nominiert und zur Preisverleihung am 25. Juni 2014 nach Mainz eingeladen. Die IGay BAU war unter diesen Top 10.

Dann kam der spannende Moment. Die ersten drei Plätze vergab die Jury zwar an andere Gruppen. Die Kollegen waren trotzdem stolz auf ihre Nominierungs-Urkunde (s.Foto). „Unter so vielen Bewerbern so weit nach vorne zu kommen, ist schon allein eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind und motiviert uns für weitere Aktionen“, sagte der IGay BAU-Sprecher Carsten Wirth.

Die nächste Aktion ist auch schon in der Planung. Am 6. Juli 2014 nimmt die IGay BAU unterstützt von der IG BAU-Region Rheinland und dem IG BAU-Bezirksverband Köln–Bonn an Deutschlands größtem CSD in Köln mit einem eigenen Truck teil.