Gesundheit und Rente


„Rente mit 67? – Das geht besser“


© IG BAU (Klaus Hartung)
Gera, 23.04.2013
Startschuß für den „Rentenzug“: Am Dienstag, dem 23. April 2013, startete ein ganz besonderer Zug durch die Geraer Innenstadt: der IG BAU-Rentenzug. Mit diesem will die IG BAU in der Region Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen (SATS) auf die Fehlerhaftigkeit der Rente mit 67 hinweisen und die gerechtere Variante einer Bürgerversicherung diskutieren. Mit großem Erfolg – wie die Unterstützung aus der Bevölkerung zeigte.

Deutliche Botschaften waren an den seniorengerechten Transportmitteln zu lesen: "Die Jugend ist arbeitslos und die Alten schuften bis 67" oder "Arbeitsloser Sohn betreut 66-Jährigen am Bau". Da stimmten viele Passanten zu und man kam schnell ins Gespräch.

Unterstützt durch die Jugendvorstände, die DGB-Kreisvorstände und andere Gewerkschaften werden die „Rentenzüge“ in vielen Städten der Region SATS Fahrt aufnehmen und dabei auch die Vielzahl der Politikergespräche, die die ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen führen, begleiten.

In absehbarer Zeit kommt die „Seniorenbaustelle Armutsstr. 67“ dazu. Dort werden sich die Politiker auch an schwerer körperlicher Arbeit ausprobieren können. Diese Aktionen sind Wegbegleiter in Vorbereitung der Rentenkonferenz der Region SATS, die im Vorfeld der Bundestagswahl im September 2013 stattfinden wird. Dort werden die jetzt besuchten Politiker eingeladen. Das Ergebnis soll als „Wahlentscheidungshilfe“ veröffentlicht werden.

© IG BAU (Klaus Hartung)
© IG BAU (Klaus Hartung)