IG BAU - die tun was!


Rentenzug und Schluss? – Nicht mit uns!


© IG BAU (Olaf Wollert)
05.07.2013
Aufsehen erregte der IG BAU-Rentenzug am 28. Mai in Nordhausen, dem Thüringer Tor zum Harz. Mit mehr als 30 Personen war der „Rentenzug“ unterwegs, brachte die älteren Kollegen in Rollstühlen und Rollatoren symbolisch zur Arbeitsstelle. Ausgeschmückt mit vielen Plakaten fand er reges Interesse in den Einkaufsmeilen und auf dem Weg durch Nordhausen.

Rente mit 67 – das geht gar nicht, so die einhellige Meinung in der Region Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen. Darum fanden sich Vertreter aus allen 10 Bezirksverbänden der Region im Oktober 2011 zum ersten Rentenworkshop zusammen, um kreative Aktionen zu planen und vorzubereiten. Aus dem Bezirksverband Nordthüringen sind die Kollegen Wolfgang Meyer und Peter Bellstedt dabei. Ein Ergebnis des ersten und der weiteren Workshops: der SATS-Rentenzug.

Wolfgang Meyer und Seniorenvorsitzender Werner Schollek, die „Motoren“ des Nordhäuser Rentenzugs, sind zufrieden. Viele Gespräche mit den Nordhäusern zeigten die breite Zustimmung zur Veränderung der jetzt geltenden Regelungen. Mit Handzetteln zeigten die Aktiven schwarz auf weiß, wo die Rentenerwartung bei bestimmten Verdiensten liegen wird. Altersarmut ist dabei vorprogrammiert.

Die bevorstehenden Bundestagswahlen sind dabei ein wichtiger Punkt in der Diskussion. Deshalb ist es für die Kollegen in Nordhausen ein Prüfstein, welche Positionen die örtlichen Bundestagsabgeordneten zur Rente mit 67 haben. Darum ist auch mit dem „Rentenzug“ nicht Schluß.

Ein erfolgreicher Tag – aber einer ist zu wenig. Weiter geht es am 8. Juli mit einer großen Gesprächsrunde, zu der die örtlichen Bundestagsabgeordneten eingeladen sind. Die IG BAU in Nordthüringen macht weiter und informiert regelmäßig in der Öffentlichkeit über den aktuellen Stand und die Positionen der Bundespolitiker im Bezirksverband. Und sie macht dabei immer deutlich: Wichtig ist, wählen zu gehen – denn nur wer mitmacht, erreicht auch Veränderung.

IG BAU – die tun was!