Umwelt / Nachhaltige Entwicklung


Unions4ClimateAction - Gewerkschaften für Handeln im Klimaschutz


© IGB
02.06.2014
Das alles durchziehende Thema des Kongresses des Internationalen Gewerkschaftsbundes war "Nachhaltigkeit". Neben sozialen Sicherungssystemen und gemeinsamen Ansätzen, wie Schwarzarbeit bekämpft werden kann, wurde auch der Klimaschutz von den Arbeitnehmervertretern diskutiert, denn auf einem toten Planeten gibt es keine Arbeitsplätze.

Mit vielen anderen Gewerkschaften beteiligt sich auch die IG BAU an der Kampagne "Unions4Climate Action", die während des Kongresses gestartet wurde.

Wenn wir ein ambitioniertes Klimaabkommen in Paris erreichen wollen, das es allen Ländern der Welt ermöglicht, in ein und dem selben Rahmen Arbeits- und Lebensbedingungen vor dem Klimawandel zu schützen, müssen wir jetzt unsere Regierungen dazu aufrufen, entsprechend zu handeln. Handeln heißt, sich klar einer zügigen Energiewende und damit den zukünftigen Generationen zu verpflichten, den ernsten Dialog mit gesellschaftlichen Akteuren zu pflegen, um die industrielle Transformation unter fairen Bedingungen der Guten Arbeit zu organisieren.

Die IG BAU hat sich dazu verpflichtet, sich für ein verbindliches Energie- und Klimapaket für 2030 einzusetzen. Dieses Paket muss starke Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Energien, für die Verringerung des Energieverbrauchs und für die Minderung von CO2-Ausstoß enthalten. Das schützt nicht nur das Klima, sondern setzt wichtige Impulse für Beschäftigung und wirtschaftlich nachhaltige Entwicklung - in Deutschland, Europa und global. Einer wirtschaftlichen Entwicklung, die losgelöst von Öl, Kohle, Gas und Atom stattfinden kann.

Ohne dieses ambitionierte Energie- und Klimapaket wird die EU ihre Verantwortung im Klimaschutz nicht wahrnehmen können und wesentliche wirtschaftliche Impulse, die auch die europäische Wirtschaftskrise bekämpfen können, in den Wind schreiben müssen.

Wer die IG BAU und damit die Unions4Climate Action bei ihren Klimaforderungen unterstützen möchte, kann das hier tun.

Ein Beitrag unserer Kollegin Lisa Bauch.