Internationales


WM notfalls entziehen


© ITUC
07.02.2014
Trotz weltweiter Proteste gegen die Arbeitsbedingungen der Wanderarbeiter beim Bau der Stadien für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 hat sich nichts verändert. In den vergangenen zwei Jahren sind allein 382 Wanderarbeiter aus Nepal den Arbeitsbedingungen zum Opfer gefallen. Weitere Todesfälle wurden jetzt bekannt.

„Ein solcher Skandal darf nicht geduldet werden“, so der DGB-Vorsitzende und IGB-Präsident Michael Sommer. Die WM müsse Katar notfalls entzogen werden. „In einem Land, das von sklavenähnlich gehaltenen Wanderarbeitern seine Fußballstadien bauen lässt, darf keine WM gespielt werden.“

"einblick" 2/2014