IG BAU - die tun was!


Wie gut, Mitglied der IG BAU zu sein!


© IG BAU
23.05.2014
IG BAU - die tun was! Das zählt im wahrsten Sinne des Wortes, besonders für Hermann Anetsberger, langjähriges Mitglied im IG BAU-Bezirksverband Niederbayern. Der gelernte Landwirt fährt seit fast 20 Jahren Autokran und hätte sich nie träumen lassen, wie übel ihm mitgespielt werden sollte.

Herrmann Anetsberger erkrankte Anfang Juli 2013 schwer und war seit dieser Zeit arbeitsunfähig krank. Burnout-Syndrom war die Diagnose. Anfang Februar eröffnete man ihm dann bei einem Arztbesuch, dass er nur noch bis Ende des Monats krankgeschrieben werden sollte. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) der AOK Bayern hätte das so veranlasst, sagte ihm sein Hausarzt. Er solle entweder die Arbeit wieder aufnehmen oder sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden, da er ansonsten von der AOK ausgesteuert werden würde.

Unser Mitglied war darauf hin total verunsichert und ihn plagten Zukunftsängste. In seiner Not wandte er sich an Edgar Kreilinger, IG BAU-Gewerkschaftssekretär in der Region Bayern. Dieser ließ sich noch am gleichen Abend den Sachverhalt genau schildern. Am nächsten Tag setzte sich Kreilinger mit den zuständigen Stellen bei AOK und MDK in Verbindung.

Jetzt begann ein Spießrutenlauf mit Beteiligung der AOK, MDK, Hausarzt und Arbeitgeber. Jeder lehnte die Verantwortung ab und verwies auf den anderen. Dabei kam heraus, dass unser Kollege bereits im Dezember von seinem Arbeitgeber abgemeldet wurde, ohne je eine Kündigung erhalten zu haben. Immer mehr Ungereimtheiten traten ans Licht. Und immer mit dabei: Die IG BAU, die den Kollegen durch Beratung und Handeln davor bewahrte, dass ihm Unrecht geschieht.

Letztlich wurde dem Kollegen schriftlich mitgeteilt, dass sein Arbeitsverhältnis unverändert und ununterbrochen besteht und er weiter Anspruch auf Zahlung von Krankengeld hat.

Seit Anfang März macht der Kollege eine Therapie und befindet sich auf dem Weg der Besserung.

„Wie gut, Mitglied der IG BAU zu sein, ansonsten wäre ich wohl durch das soziale Raster gefallen und hätte nicht mehr weiter gewusst! Danke IG BAU, danke Kollege Kreilinger!“ sagte Hermann Anetsberger sichtlich erleichtert und ergänzte: „Die IG BAU tut wirklich was für Ihre Mitglieder!“

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